Dezember 2020

31. Dezember

Der letzte Tag im Jahr! Ein Jahr, das für viele gar nicht einfach war. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Gästen derzeit eigentlich ohne nennenswerte Probleme «unser» Tschuggen zeigen konnten. Das Skigebiet ist nach wie vor offen. Vereinzelt sind sogar deutsche Gäste hier anzutreffen (die Frau Merkel irgendwie entsprungen sind). Und ja: Auch die Walliser Kantonspolizei zieht eine positive Bilanz. Ganz allgemein würden die Corona-Regeln in den Walliser Skigebieten gut eingehalten. – Nichts ist aber mit Feuerwerk heute Abend. Der Kanton Wallis hat private Feuerwerke verboten. Und einen Telefonanruf der Belalp-Bahnen haben wir gestern auch erhalten. Zwei Extrafahrten spät nach Mitternacht von heute Abend müssten gestrichen werden. Die Infos sind auch auf der Homepage zu finden. Übrigens: Die obere Talabfahrt versucht man derzeit mit dem 100er-Pistenbully aus Tschuggen zu präparieren. Unser kleiner Tschuggen-Flitzer ist also im Fast-Dauereinsatz. Und nun wünschen wir allen unseren Lesern ein geruhsamen und schönen Silvesterabend – mit einem gelungenen Rutsch ins neue Jahr! Liebe Grüsse aus dem Schnee!

30. Dezember

Das Jahr geht zu Ende, die Schneekanonen rücken weiter vor Richtung Tal. Obwohl wegen Corona alles ein bisschen eingeschränkt ist – unsere derzeitigen Gäste sind sehr dankbar, dass sie Skiferien mit geöffneten Pisten erleben dürfen. Das ist nicht selbstverständlich in diesen Wochen. Take-away im Skigebiet, das ist neu – auch bei uns. Aber etwas können wir nach wie vor bieten in Tschuggen: Das ist unser Tschuggen-Shuttle. Und auf den sind wir so richtig stolz! Er fährt und fährt – und das jeweils morgens in rasanter Fahrt hoch zur Mittelstation. – Fahren werden auch die Belalp-Bahnen, und zwar mit vermehrten Fahrten am Silvesterabend. Der Extrafahrplan!

29. Dezember

Die Weihnachtstage in Tschuggen verbringen: Das wollen und dürfen doch einige. Traumhafte Verhältnisse! – Ja, und dieses Lob haben wir auch den Verantwortlichen der Bahnen weiterleiten dürfen: «Wir haben heute einen wunderbaren Skitag auf der Belalp erleben dürfen, und ich muss sagen, ich war noch nie in einem Skigebiet, in dem alle so extrem freundlich waren. Wir sind begeistert, alles ist so gut organisiert und einfach perfekt. Mein Sohn durfte sogar beim Snow-Scooter mitfahren bis zum Skiverleih, und das Erlebnis wird er bestimmt nie vergessen.» – Ja, aufatmen oder zumindest mal ein Durchschnaufen: Die Corona-Lage in der Schweiz hat sich zum Glück etwas beruhigt. Die Impfungen haben begonnen. Im Wallis sind die Skigebiete nach wie vor offen. Auch in anderen Kantonen der Schweiz werden die Skigebiete wieder öffnen. Der Walliser Regierungspräsident Christophe Darbellay in einem Interview in der «Aargauer Zeitung»: «Wir haben die Situation im Griff. Es gibt im Wallis kein Après-Ski, kein Nachtleben und auch keine offenen Restaurants. Wir sind restriktiv. Von einem Ischgl-Rambazamba wie vergangenen Frühling sind wir meilenweit entfernt. Ich fühle mich viel sicherer auf einer Walliser Skipiste als in einem SBB-Zug …» Und der Ruf nach einem europaweiten Lockdown? Diese Notwendigkeit sehe er nicht. «Die Schweiz ist in der Krise immer ihren eigenen Weg gegangen, und ich denke, der war nicht schlechter als jener von Deutschland, Österreich oder Frankreich. Die Leute respektieren die Spielregeln. Die Bergbahnen und Gemeinen haben viel geleistet, und ich bin sehr erleichtert, dass wir nach der ersten Woche im Covid-Kontext eine positive Bilanz ziehen können. Wir geniessen mit strikten Schutzkonzepten die grösstmögliche Pistenfreiheit in ganz Europa.»

28. Dezember

Das war ein Erwachen für unsere neu angekommenen Gäste – mit diesem Morgen gestern in Tschuggen. Das ist doch traumhaft. Und gleich danach haben wir auch vom Pistenteam ganz tolle Bilder erhalten. Was will man derzeit mehr! Einfach herrlich! – Und ja: Auch vom Beschneiungsteam gibts Neuigkeiten: Die Beschneiung am Tschuggenhang (oberhalb der Mittelstation) ist gestartet und liegt jetzt bei exakt 9 Prozent. Bei 100 Prozent (das erwartet man in etwas mehr als einer Woche) wird der Schnee dann vertan. Und so sollte dann dieser Schlusshang halten bis zum Saisonende. – Pistenrestaurants geschlossen, Covid sei dank: Das ist der Entscheid, den man akzeptieren muss. Aber nach intensiven Gesprächen kann den Gästen eine Lösung geboten werden: Take-away auf der Belalp. Und hier erfahren Sie mehr.

27. Dezember

Stau auf dem Weg in die sonnigen Berge – das war gestern das Motto. Es brauchte viel Geduld, um die Sonnenstube, ja das Schneeparadies Wallis mit den geöffneten Pisten erreichen zu können. An der Furka-Verladestation stauten sich die Auto bis gegen 4 Stunden. Einer um der andere Gast erreichte dann unser Tschuggen – wie auch dieses Video von eine «Anreise» beweist. Chalet gefunden! Ja, und wie mehrmals mitgeteilt: Wir sind ausgebucht! So wünschen wir nun unseren Gästen eine wunderschöne Woche im Pulverschnee der Belalp. Und ja: Es sollte in den nächsten Tagen noch schneien! Auch sehr kalte Nächte sind grad zu verzeichnen – so bis minus 10 Grad in Tschuggen. – Und gute Nachrichten gibts auch! Die Disziplin im Wallis zahlt sich aus. Der Corona-R-Wert ist von 0,97 auf 0,85 gesunken. Dies beweist also auf Kantonsebene, dass die Neuinfektionen zurückgehen …

26. Dezember

Heute gehts los: Die Neujahrsgäste reisen an. Tschuggen wird ausgebucht sein. Es wird zur Herausforderung fürs ganze Gebiet. Mehrheitlich ausgebucht – und das in Zeiten von Corona! Enorm viel muss organisiert werden, damit es dann hoffentlich die ganze Woche klappt – und das Skigebiet auch weiterhin offen bleiben kann. Man hat weitere Vorkehrungen getroffen: Bis zum 31. Dezember fährt man mit dem Postauto zwischen Brig und Blatten jeweils bis 18.00 Uhr kostenlos. Man will so auch dem Parkplatzproblem etwas Gegensteuer geben. – Der Kanton und die Walliser Bergbahnen haben 100 Arbeitssuchende eingestellt, um die Einhaltung der Schutzkonzepte sicherzustellen. Die sogenannten «Covid-Angel» sollen Informationen und Präventionsbotschaften unter die Leute bringen. Zudem werden sie den Personenfluss zwischen Parkplätzen und Bergbahnen abwickeln sowie Warteschlangen an den Bushaltestellen, bei den Bergbahnen und auf den Skipisten organisieren. Einige davon sind auch im Gebiet Blatten-Belalp anzutreffen und machen sogar einen Sechstel der Belegschaft aus. canal9.ch hat die «Covid-Angel» an der Talstation in Blatten besucht – zum Bericht (ab Minute 5.30).

25. Dezember

Frohe Weihnachten wünschen wir von ganzem Herzen! Die einen haben das Glück, dieses Weihnachtsfest bei uns in Tschuggen zu verbringen. Nicht für alle ist das in diesem Jahr möglich. – Bilder von der Belalp, mit diesem Schneesportlehrer, der früh am Morgen seine Spuren auf den Pisten der Belalp zieht. Traumhafte Bedingungen – hier. Und ja, auch die Schneekanonen haben seit vorgestern nun ihren Platz oben am Tschuggenhang gefunden. Ein Schritt weiter zur Beschneiung der unteren Talabfahrt! – Der Bundesrat hat schweizweit die Restaurants sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Gleichzeitig erlaubt er aber den Kantonen mit positiver epidemiologischer Entwicklung die Öffnung ihres Skigebietes. Dazu gehört auch das Wallis, dazu gehört (zum Glück) auch die Belalp. Schweiz Tourismus will mit einer schweizweiten Übersicht über die kantonalen Regelungen Klarheit für Wintersportler schaffen. Auf der Website www.myswitzerland.com/offen wird mit einem einfachen visuellen System eine umfassende, schweizweite Übersicht über die verschiedenen kantonalen Regelungen zur Verfügung gestellt. Diese Übersicht soll laufend aktualisiert und ergänzt werden und umfasst Links zu den verschiedenen Leistungsträgern und zum ebenfalls tagesaktuellen Schneebericht. Die Infos der Belalp sind zu finden hier.

24. Dezember

Heiligabend – mit diesem Bild aus Tschuggen. Das macht doch Hoffnung! Es kommt gut! Die Fallzahlen lagen gestern im Wallis bei 94. So sollte man den Skibetrieb über die Festtage halten können. Geschlossen sind inzwischen die Restaurants – aber da sucht man grad eine Lösung mit Take-away oder Ähnlichem. Wir sollten demnächst informiert werden. – Und das Beschneiungsteam meldet: «Wir bereiten uns vor auf die nächste Kältewelle!» Und mit diesen Bildern lässt es sich bestimmt einfacher warten. Einmal mehr: super Fotos von der (Beschneiungs-)Front! Vielen Dank, dass wir die Bilder hier zeigen dürfen! – Eine Änderung gibt es bei den Zeiten betreffend Gepäcktransport Tschuggen. Von Sonntag bis Donnerstag wird der Transporteur von 09.00 bis 09.30 Uhr in Tschuggen sein und später oder am Nachmittag auf Voranmeldung (Telefon 027 921 65 10). Am Samstagabend werden die Gepäcktransporte wieder länger in den Abend hinein angeboten. Die weiteren Zeiten entnehmen Sie hier.

23. Dezember

Guten Morgen aus Tschuggen – einen Tag vor Heiligabend! Es läuft grad bestens – unsere Weihnachtsgäste sind sehr zufrieden. Alles auf Kurs! – Weihnachtsgeschenke dürften für die Restaurant-Betreiber wohl anders ausfallen: Auch das Wallis hat die Schliessung von öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants ab kommendem Samstagabend (22.00 Uhr) beschlossen. Ausnahmen gibt es für Hotelgäste. Eigentlich sind die Fallzahlen im Wallis im Moment keinesfalls beunruhigend und bleiben täglich unter 100 – aber: Wie der Kanton Wallis in einer Mitteilung schreibt, könne er sich keinen Alleingang erlauben. Doch – und das ist bei uns nach wie vor der Fall: Die Skigebiete bleiben offen! Der Walliser Staatsrat hat beschlossen, die erteilten Bewilligungen für den Betrieb der Skigebiete beizubehalten. Diese würden widerrufen, wenn der Grenzwert von 260 neuen Covid-19-Infektionen (über einen Durchschnitt von sieben Tagen, gestern waren es 94 neue Fälle) erreicht werde oder wenn die Spitalkapazitäten nicht mehr gewährleistet sind. Man will im Wallis – trotz guter Zahlen – nichts riskieren. Und das ist gut so – für den weiteren Betrieb unseres Skigebiets.

22. Dezember

Wintertraumland Tschuggen … Es hat gestern Abend geschneit, wie das auch versprochen worden ist. Nicht viel, aber immerhin … – Und wieder ist ein Tag geschafft – ein Tag mehr, an dem das Skigebiet offen bleiben kann. Bereits gestern Morgen gab es Anzeichen, dass das Wochenende auch in den Spitälern ertragbar verlaufen ist. «Viele Corona-Patienten, wenige Skiunfälle! Die Rettungssanitäter der Air Zermatt hatten ein ‘sehr ruhiges’ Wochenende. Trotz hervorragender Schneebedingungen und gutem Wetter.» Die Skiunfälle übers Wochenende hätten das Spitalzentrum Oberwallis nur marginal belastet. Im Wallis bleiben auch die Restaurants bleiben – nach einer mehrwöchigen Schliessung im Herbst. Sie bleiben offen, solange die vom Bund festgelegte Reproduktionsrate von 1,0 nicht überschritten wird. Der Wert im Wallis ist ganz leicht gesunken auf 0,97. Alle helfen mit – eingesetzt werden derzeit auch sogenannte «Corona-Angels. Diese (und die Belalp!) sind in einem Artikel auf srf.ch erwähnt: «Die Belalp-Bahnen haben zehn Personen als sogenannte ‘Corona-Angels’ eingestellt – das sind Frauen und Männer, die Besucher lenken und auch einmal zurechtweisen, wenn es nötig ist.» – Gestern Abend haben wir diesen Flyer hier erhalten. «Helfen Sie mit: Informieren Sie Ihre Gäste aus Grossbritannien!» Dieser Aufruf muss erfolgen, obwohl bei uns in Blatten-Belalp wohl nur eine geringe Anzahl Personen aus Grossbritannien vermutet werden darf. – Und das Gute zuletzt: Der Kanton Wallis beginnt bereits in sechs Tagen, am 28. Dezember, mit den Covid-Impfungen. Das wurde gestern Abend mitgeteilt – und ist ein leiser Hoffnungsschimmer am Covid-Himmel …

21. Dezember

Morgenstimmung in Tschuggen – unsere Gäste geniessen es. Jeder Tag, an dem die (Walliser) Skipisten offen sein dürfen, bringt uns näher ans Ziel – den Gästen zu einer wunderschönen Zeit zu verhelfen. – Das Aufgebot im ganzen Kanton und insbesondere in den Wintersportorten werde deutlich verstärkt, teilte die Kantonspolizei Wallis gestern Sonntag mit. Täglich kommen 220 Beamte der Kantonspolizei zusätzlich zu den Gemeindepolizisten zum Einsatz. Man wolle kontrollieren, dass die Massnahmen gegen das Coronavirus von allen eingehalten werden. Die Polizei will den Angaben zufolge eine starke Präsenz vor Ort zeigen und so präventiv wirken. Bei schwerwiegenden Verstössen gegen die Schutzmassnahmen würden die Fehlbaren angezeigt. Mehr. – Und wir warten! Wir warten auf Schnee. Heute Abend ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Wunsch erfüllt werden könnte …

20. Dezember

Im Wallis und auf der Belalp wird Ski gefahren! – Fast all unsere Weihnachtsgäste sind eingetroffen. Im Grossen und Ganzen ist bei den Gästeankünften alles gut verlaufen. Seit gestern ist auch der Shuttle hoch zur Mittelstation wieder in Betrieb. «Wir haben den Shuttle bereits ausprobiert. Das hat bestens geklappt! Alles wunderbar hier, besonders auch die Aussicht. Einfach traumhaft. Super, dass wir hier im Wallis noch Ski fahren dürfen. Das tut gut!». Ja, es ist so: Skigebiet um Skigebiet in der Schweiz fährt seinen Betrieb runter – gezwungenermassen. Aber ob das was bringt, das ist dann die andere Frage. Die Leute weichen aus auf andere Freizeitvergnügen – und ob die dann weniger risikobehaftet sind? Das Wallis hat die Restaurants wieder geöffnet, die Walliser Skigebiete bleiben offen. Das Wallis will dafür von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen. Kantone, bei denen es die Fallzahlen zulassen, dürfen solche Lockerungen vornehmen. Dafür muss der R-Wert, also die effektive Reproduktionszahl, unter 1 liegen. Im Kanton Wallis liegt er momentan bei 0,97. Also knapp, aber im Moment stimmt es noch. Und jeder Tag ist ein gewonnener Tag für die Walliser Skigebiete! – In den nächsten Tagen, rechtzeitig auf Weihnachten hin, dürfte es dann mit einem weiteren Geschenk klappen: Es sollte schneien – vom Himmel und aus den Schneekanonen. Im Tschuggenhang wird die Schneekanone so um die Weihnachtstage ihre Arbeit in Angriff nehmen …

19. Dezember

Aufatmen – durchschnaufen – aufatmen: Es ist geschafft! Der Walliser Staatsrat meldete es gestern kurz nach 15.00 Uhr wie folgt: «Restaurants bleiben offen, und wir werden an Weihnachten im Wallis Ski fahren. Die strenge Anwendung der Gesundheitsvorschriften bleibt weiterhin bestehen. Wir zählen auf euch.» Kurz zuvor hatte der Bundesrat zur Pressekonferenz geladen – und entschieden: Die Skigebiete bleiben offen. Einige Kantone haben sich auch bezüglich der Skigebiete zu einem Lockdown entschlossen – nicht so das Wallis. Wir werden unsere Gäste empfangen können. Das ist nur unter sehr strengen Bedingungen möglich. Blatten Belalp Tourismus hat diesbezüglich die Informationen zusammengefasst: hier. Wenn wir uns alle einen Ruck geben und mithelfen, werden wir die nächsten zwei Wochen gemeinsam schaffen. Der Berg ruft – wunderbare Bedingungen! Erholung in Tschuggen-Belalp!

18. Dezember

Und wir haben ihn wieder, unseren roten Tschuggen-Flitzer. Ab morgen Samstag wird der Tschuggen-Shuttle mithelfen, die Personen zur Mittelstation zu bringen. Corona-bedingt werden es vorübergehend nur 6 Personen sein, die mit in die Kabine dürfen. Aber immerhin – einen Lichtblick gibt es: Der Shuttle wird ab morgens 07.50 Uhr im Einsatz stehen. Geübtere Skifahrer bevorzugen die Talabfahrt. Aktueller Shuttle-Flyer, der dann nach Corona wieder angepasst wird. – Traumhaft, wie sich unser Tschuggen derzeit präsentieren kann. Der Schnee ist noch nicht in grossen Mengen da, dafür ist es sonnenmässig eine super Woche. Und Corona wird uns auch heute beschäftigen. Die Walliser sind empört über die Zürcher Forderung nach einer Skigebiet-Schliessung. So wird mit Spannung der heutige Entscheid des Bundesrates abgewartet. Dass ausgerechnet Flachländer-Kantone die Skigebiete schliessen lassen wollen, nervt die betroffenen Bergkantone. Wir sind gespannt – und nicht nur wir!

17. Dezember

Unsere ersten Gäste sind da, eingetroffen im verschneiten Tschuggen – und durften grad einen wunderschönen ersten Abend verbringen! Herrlich, so begrüsst zu werden! – «Zürcher fordern Schliessung der Schweizer Skigebiete.» Diese Schlagzeile geisterte gestern durch den Blätterwald. Nur weil die Zürcher ganz eindeutig den Corona-Winter verschlafen haben, sollten jetzt die anderen mitziehen, die Konsequenzen erfahren müssen. So nicht! Das Wallis ist auf Kurs, auch was die Corona-Zahlen betrifft. Gestern wurden etwas über 100 neue Fälle verzeichnet (in Zürich waren es gut zehnmal mehr). Und der Kanton Wallis setzt jetzt ein Zeichen mit dieser Meldung: «Der Kanton Wallis erteilt 48 Skigebieten eine Betriebsbewilligung. Bei drei weiteren Betrieben hat der Kanton Ergänzungen im Corona-Schutzkonzept verlangt». Ja, der Walliser Volkswirtschaftsdirektor Christophe Darbellay sagt es ganz klar: «Wir haben uns bei der Bewilligung an die Vorgaben des Bundes gehalten.» Die Corona-Situation im Wallis lasse diesen Schritt zu. Und was meint er zur «Idee» der Zürcher, die Skigebiete schweizweit schliessen zu lassen. Klare Antwort: «Das Wallis hat eine eigene Regierung.» Verbreiten wir diese Hoffnung auch weiter und glauben fest daran! – Begrenzung bei der Pendelbahn Blatten–Belalp: 46 (statt 70) Personen dürfen noch mitgeführt werden. Was heisst das für uns in Tschuggen? Wir haben nachgefragt und vom Geschäftsführer der Belalp-Bahnen eine klare Zusicherung erhalten: «Das Terminal wird videoüberwacht. Wenn die Kabine voll ist, fährt direkt anschliessend eine Zusatzkabine und nimmt die Leute von Tschuggen mit. Das war auch in der letzten Saison kein Problem. Die Leute gehen vermehrt auf die (kleinen) Gondeln.» Ein Mann, ein Wort! Wir bleiben dran!

16. Dezember

Ein Winter wie kein anderer … «Buchungen erfolgen und werden storniert wie im Casino» – das stand gestern hier in einer Zeitung zu lesen. Und es stimmt. Haben wir eine Stornierung, ist das Chalet fast in der gleichen Stunde wieder weg. Erneut gebucht! Das heisst noch mehr Arbeit … Wer ist nicht froh, wenn wir diesen Corona-Winter überstanden und hinter uns lassen können … Was wir gestern hier an dieser Stelle schon verkünden durften, steht jetzt auch schwarz auf weiss im aktuellen Info-Blatt von Blatten Belalp Tourismus: Der Tschuggen-Shuttle hoch zur Mittelstation steht ab kommendem Samstag wieder in Betrieb. Danke an alle, die sich in der vergangenen Woche für diese Sache eingesetzt haben! Dies und mehr finden Sie im Info-Blatt Dezember: hier. – Rund 67’000 Zweitwohnungsbesitzer im Wallis, die die Kurtaxe bezahlt haben, können von der Werbeaktion Merci profitieren. Sie erhalten drei Gutscheine zu je 30 Franken (gültig bis 14. Dezember 2021) für den Kauf von Walliser Wein, für Käse und für weitere Regionalprodukte. Die Gutscheine können direkt bei den teilnehmenden Produzenten eingelöst werden. Mehr.

15. Dezember

Heute können wir von erfreulichen Aussichten berichten. Ja, es gab Probleme mit dem Aufgleisen des Shuttles, der eigentlich seit vergangenem Samstag unsere Gäste und natürlich auch die Eigentümer hoch zur Mittelstation hätte bringen sollen. Das war ein Problem, auf das wir hier an dieser Stelle gar nicht näher eingehen wollen. Aber diese (Saison-)Anfangsschwierigkeiten konnten gemeinsam beseitigt werden – und seit gestern Abend steht fest: Der Tschuggen-Shuttle fährt ab kommendem Samstag wieder. Zum Fahrplan. – Und weitere «Post» haben wir und selbstverständlich alle Eigentümer gestern Abend erhalten. Erfreuliche, ja tolle Nachrichten: Der ehemalige Waldspielplatz Tschuggen soll reaktiviert werden. Einige initiative Eigentümer haben sich zusammengeschlossen, ein Verein soll gegründet werden. Und wie das bei einem Verein so ist: Es werden nun Mitglieder gesucht. Neu für Tschuggen ist, dass das völlig freiwillig sein soll. Wer mitmachen will, sei herzlich willkommen. Wer so was lieber nicht unterstützen möchte, wird in keiner Art und Weise zu etwas verpflichtet. Es wird (wer sich zu einem Mittun entschliessen könnte) unterschieden zwischen Aktivmitglied (mit Stimmrecht und aktivem Mittun/Mithelfen), Passivmitglied (mit Stimmrecht, jährlicher wiederkehrendem Mitgliederbeitrag) und Gönnermitglied (freiwillige Beitragshöhe). Wenn wir etwas helfen dürfen, dann machen wir das auch gerne – und werden hier an dieser Stelle immer wieder über Neuigkeiten bezüglich dieses Spielplatzes berichten. Und ja: Der Name des Spielplatzes steht auch bereits fest: Abenteuer-Spielplatz Hexenzauber. Aufgeschaltet ist eine Homepage mit bereits vielen Infos: hier. Tolle Initiative – wir bleiben dran!

14. Dezember

Als würde ein Schutzengel das Gebiet der Belalp beschützen: Dieses Bild (gestern geknipst) will uns dies fast mit auf den Weg geben in dieser schwierigen Saison 2020/21. Gemeinsam schaffen wir das! – Es herrscht in den Bergen die Lawinenstufe 3. Achtung, das heisst: Unerfahrenen wird empfohlen, auf den geöffneten Abfahrten und Routen zu bleiben. Zur aktuellen Lawinenkarte. – Blatten-Belalp wird demnächst mit einer neuen Homepage aufwarten. Die alte ist mehr als nicht mehr zeitgemäss. Die neue Homepage wird in Zusammenarbeit mit der Aletscharena entstehen. Und: Die Aletscharena hat ihre Homepage bereits online. Da zeigt sich also das neue Design. – Pünktlich zum Saisonstart ist ein Video des Pistenteams Blatten-Belalp aufgeschaltet worden (mit einigen Archivbildern ergänzt). Herrliche Bilder, die zu einem Besuch bei uns einladen. Wir sind bereit – für den Corona-Winter 2020/21: hier.

13. Dezember

Und sie ist gestartet, die Wintersaison 2020/21. Einiges läuft rund, anderes muss noch verbessert werden. Die Talabfahrt ist offiziell nicht offen, kann aber befahren werden. Nachdem unten bei der Verbotstafel ein Schneewall gesetzt worden ist, versuchten es einige bereits vergeblich, trotz Fahrverbot nach oben zu fahren. Was während Jahren möglich war und nicht geahndet wurde, hat mal ein Ende gefunden. Ja, und noch eine weitere «Hausaufgabe» ist nicht gemacht worden: Was auch nach intensiven Gesprächen in dieser Woche nicht zum Erfolg führte, das ist der Personentransport, der Shuttle hoch zur Mittelstation. Eigentlich sollte er ab gestern die Gäste und Eigentümer nach oben zur Mittelstation befördern. Aus diversen Gründen war und ist dies im Moment nicht möglich. Nicht zuletzt dank beherzten Gemeindevertretern sind die Gespräche wieder aufgenommen worden. Stand von gestern Nachmittag dürfen wir offiziell bekanntgeben, abgesprochen mit dem CEO der Belalp-Bahnen, Urs Zenhäusern: Die nächsten Tage wird bestimmt kein Shuttle fahren. Man setze aber alles daran, dass er umgehend in Betrieb genommen werden kann. Wir werden sofort informiert – und geben das auch sofort hier an dieser Stelle weiter.

12. Dezember

Und – es geht heute los in die Wintersaison 2020/21. Der Schnee ist da, die Freude auch! Gestern Abend wurden alle Leistungspartner und auch die Mitglieder des Verkehrsvereins zu einem virtuellen Kick-Off eingeladen. Rund 45 Personen waren mit dabei, einige wenige auch aus Tschuggen. Es war viel Neues zu erfahren, auch was den Winter und die Corona-Bedingungen betrifft. Die kleinen Gondeln und auch die Pendelbahn werden nur noch zu knapp 60 Prozent belegt sein. Bei allen Anlagen gilt: anstehen in Einerkolonnen, mit 1,5 Metern Abstand. Die Belalp-Bahnen mussten ein Konzept vorlegen, das dann noch genehmigt werden muss. Gestartet werden kann aber heute auf jeden Fall. Alle sind gewillt, sich an die Vorgaben zu halten. So kann dieser in einigen Belangen mühsamer Winter doch noch zu einem Highlight werden. Wer gerne auch solche Infos erhalten würde und Teil des Verkehrsvereins werden möchte, kann sich bei uns melden. Wir werden die Infos beziehungsweise das Anmeldeformular gerne weiterleiten. Es lohnt sich – für Vermieter und Nichtvermieter. Und jetzt: Allen wünschen wir einen wunderschönen und trotz allem gelungenen Winter 2020/21!

11. Dezember

Einen Tag vor dem Start in die neue Wintersaison stellen auch wir komplett um auf Winter … Alle Sommerbilder sind archiviert – das heisst bei uns: Sie sind aufgeschaltet und zusammengefasst in unserer Galerie. Den Direktlink zu den Sommerbildern 2020 finden Sie hier. Viel Vergnügen beim Verweilen in wärmeren Tagen. – Und der Wechsel ist abrupt: Wir zeigen Winterbilder, die wir gestern in Tschuggen geknipst haben. Ein wunderschöner Tag, wenn da nicht Corona und diese Ungewissheit wären. Wir freuen uns und machen das Beste draus. – Gute News kommen in einer Medienmitteilung von Blatten Belalp Tourismus: Man war auf der Suche nach einem (endlich) starken Mann als Leiter Tourismus und Marketing. Und hat ihn gefunden – in Mario Gertschen (Bild), einem «versierten Tourismus- und Kommunikationsprofi». Zur Medienmitteilung.

10. Dezember

Morgen Abend findet ein Gedankenaustausch statt zwischen den Belalp-Bahnen und den diversen Leistungsträgern statt. Eingeladen sind auch die Mitglieder des Verkehrsvereins (früher Pro Blatten Belalp). Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation trifft man sich virtuell. Gespannt sein darf man auf die diversen Informationen. Neuerdings brauchen Skigebiete eine Bewilligung durch den Kanton, um in den Corona-Winter starten zu können. Wir geben hier an dieser Stelle Infos weiter, die man offiziell weitergeben darf. Alles andere kann sich momentan fast stündlich ändern. – Positiv ist aber die Post, die wir Eigentümer in Tschuggen erhalten haben. Wallis Tourismus sagt danke. Mit den herannahenden Festtagen blicke man auf ein Jahr mit vielen Einschränkungen zurück. Chalet-Eigentümer und alle Zweitwohnungsbesitzer erhalten ein Dankeschön in Form von drei Gutscheinen im Wert von je 30 Franken (Gesamtwert also 90 Franken) für Walliser Regionalprodukte. Die Gutscheine sind ein Jahr lang gültig und können somit in dieser Zeit eingelöst werden. Eine nette Geste! Wir sagen unsererseits danke. Falls jemand den Gutschein nicht erhalten hat, darf er sich bei uns melden. Übrigens: Die Gutscheine sind übertragbar und können somit an Dritte verschenkt werden.

09. Dezember

Tschuggen zeigt sich schon prächtig im Winterkleid. Am Samstag geht es los mit der Wintersaison 2020/21. Die Bahn wird dann ihren Winter-Vollbetrieb aufnehmen, und dank der vermehrten Fahrten können wir auch die letzten Arbeiten wie Chalet-Reinigungen noch vornehmen. Und seit wenigen Tagen gilt für die Tschuggenstrasse wieder das allgemeine Fahrverbot. Zusätzlich wurde jetzt noch ein Schneewall angebracht, damit das Fahrverbot für alle gilt. Wir sind also im «Wintermodus». Frau Holle hilft uns diese Woche schon tapfer mit, und auch Herr Holle wird mit seinen Schneekanonen immer tiefer ins Tal vordringen. Schneeschuhtrails, Winterwanderwege, Kinderhort auf der Belalp, Tagespässe und so weiter: All diese Infos sind zusammengefasst im Winterprospekt hier zu finden.

08. Dezember

Es hat gestern den ganzen Vormittag geschneit, doch am Nachmittag zeigte sich ganz zögerlich wieder die Sonne – und es wurde wettermässig immer besser. Rund 50 Zentimeter Schnee wurden uns gemeldet. Und wir erhielten all diese tollen Bilder. Vielen Dank! Tschuggen wieder im Schnee, das macht doch Freude! – Und das war gestern schweizweit ein Thema: Ein Auto war via die Talabfahrt von Tschuggen nach Blatten unterwegs (die Strasse war offiziell noch nicht geschlossen), und der Fahrer kam von der Strasse ab. Auf die Unfallbilder haben wir gestern verzichtet, obwohl sie uns vorlagen. Nun ist aber auch auf blick.ch eine Meldung erschienen. «Ein Berner auf Abwegen im Wallis. Zwischen Blatten VS und Belalp VS, unterhalb des Feriendorfs Tschuggen, musste ein Range Rover mittels Kran aus dem Schnee geborgen werden. Dies meldet ein Leserreporter, der gleich das Video dazu mitliefert. Das Auto sieht schwer mitgenommen aus, wie es dem Fahrer geht, ist nicht bekannt.» Und weiter: «Leise rieselt der Schnee, laut kracht das Blech.» Zum Artikel (mit Video von der Bergung). Wir können Entwarnung geben: So wie uns bekannt ist (wir haben uns selber erkundigt), blieb es zum grossen Glück bei Blechschaden. Die Strasse musste aber für die Bergung schwarzgeräumt werden, und das mit Salz. Das ist alles andere als ideal für eine Präparierung der Talabfahrt. Einmal mehr: Die Strasse sollte zeitgemäss und früh(er) gesperrt werden. Punkt und basta!

07. Dezember

Zuerst mal zu den super Nachrichten aus Tschuggen: Es hat geschneit. Gestern Abend schon wurden uns rund 30 Zentimeter Schnee gemeldet. Was gibt es Schöneres zu verkünden jetzt kurz vor Saisonbeginn! Das ist doch für alle ein Aufsteller in dieser sonst für viele nicht einfachen Zeit. Es sollte auch die ganze Woche etwas schneien. Das ist prima! Am Freitag hatten wir uns erkundigt wegen der Strassensperre. Die Strasse bleibe offen, weil diverse Arbeiten oben in Tschuggen noch ausgeführt werden sollen. Und prompt ist es gestern dann passiert. Ein Auto kam von der Strasse ab, überschlug sich dreimal und blieb unten in der Wiese liegen. Verletzt wurde zum grossen Glück niemand. Die Bilder vom Unfall liegen uns vor. Wir wollen sie aber hier bewusst nicht zeigen. Es zeigt einmal mehr: Man sollte eine Strassensperre nicht immer so weit nach hinten verzögern, wenn Schnee angekündigt und dann auch Schnee gefallen ist. Glück im Unglück!

06. Dezember

Es hat wiederum und auch diese Nacht geschneit in Tschuggen. Das sind hervorragende Nachrichten im Hinblick auf die Wintersaison 2020/21, die am kommenden Wochenende starten wird. Man ist bereit – nach dem Entscheid des Bundesrates sowieso. Die Corona-Fallzahlen im Kanton Wallis sind gut beziehungsweise weiterhin sinkend. Die Skisaison im Wallis kann trotz den widrigen Umständen in Angriff genommen werden. Auch Blatten-Belalp freut sich, bald die ersten Gäste empfangen zu können. Die Skigebiete müssen ab dem 22. Dezember vom Kanton eine Bewilligung einholen. Weiter dürfen die Bergbahnen maximal zwei Drittel der Anzahl möglicher Passagiere transportieren. Es hätte weit schlimmer kommen können, so auch die Meinung des Walliser Regierungspräsidenten? Hat der Druck der Bergkantone gewirkt? Transportmittel wie Gondeln dürfen nur zu zwei Dritteln gefüllt werden. Eine gute Lösung? Besteht die Gefahr, dass die Leute zwar im Wallis Ski fahren – aber dann frustriert sind, weil es lange Schlangen gibt? Im Wallis dürfen die Skigebiete nun öffnen, im benachbarten Ausland nicht. Das Wallis als Profiteur dieser Situation? Die Antworten – hier.

05. Dezember

Geschafft! Die Schweiz fährt Ski – auch diesen Winter! Wintersport wird in der Schweiz möglich sein. Das hat der Schweizer Bundesrat gestern entschieden – gegen das EU-Skiverbot, gegen Merkel und Co. Ein Aufatmen geht durch die Schweiz. Der Wintersport war diese Woche das Thema Nummer eins. Aufgrund der immer noch hohen Fallzahlen wurde viel über zusätzliche Corona-Massnahmen in den Bergen über Weihnachten und Neujahr spekuliert. Vertreter der Bergkantone wehrten sich gegen weitere Verschärfungen – teilweise mit Erfolg, wie der Beschluss des Bundesrats von gestern Freitag nun zeigt. Die befürchtete Kapazitätsbeschränkung der durchschnittlichen Besucherzahl auf 80 Prozent wurde nicht beschlossen. Für den Betrieb über die Feiertage gelten nun diese Regeln hier.

04. Dezember

Es ist zwar von der Qualität her nicht grad das beste Bild – aber es beweist, dass oben im Skigebiet enorm gearbeitet wird. Der künstliche Schnee (rechts sind die Schneehaufen zu sehen) wird zu einer super Piste verarbeitet. Auch die Helis waren gestern im Einsatz. Es wurden Schneekanonen versetzt. Man sei auf Kurs, hiess es auf Anfrage unsererseits. Der Betrieb wird am 12. Dezember wie geplant aufgenommen werden. Bis zum kommenden Mittwoch wird man auch die Pisten Bruchji (zur Sechser-Sesselbahn) und Tälli (zum Kinderland) dank der Schneekanonen bereit haben. Auf Kurs ist auch der Kanton Wallis. Ab 14. Dezember lockert der Kanton Wallis seine Corona-Regeln. Künftig gelten die Massnahmen des Bundes. Danach dürfen Restaurants wieder öffnen, mit Schliessungszeiten von 23.00 bis 06.00 Uhr. Auch Unterhaltungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen können ihren Betrieb aufnehmen. Die Obergrenze für spontane Zusammenkünfte im öffentlichen Raum beträgt 15 Personen, Veranstaltungen sind bis zu 50 Personen erlaubt. Im privaten Bereich hingegen bleiben diese auf zehn Personen begrenzt. Grund für die Lockerung seien die sich entspannende Situation in den Spitälern und die rückläufige Zahl der Neueinweisungen im Wallis. Feuerwerkskörper sind vom 23. Dezember bis zum 03. Januar verboten. Betreiber von Skigebieten werden verpflichtet, für das gesamte Gebiet einen Schutzplan zu erstellen und umzusetzen. Und demzufolge hofft man heute auf den (Schweizer) Bundesrat, ob die Skigebiet wie geplant ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Wir bleiben dran!

03. Dezember

Es wird immer weisser oben auf der Belalp. Die Pisten Häx und Aletsch sind nun technisch komplett beschneit und weisen bereits eine super Unterlage auf. Die Schneekanonen kommen runter ins Gebiet Alpe Bel, Mittelstation und Tschuggen, sobald die Verbindung von der Pendelbahn zur Gondelbahn (Kinderland) beschneit ist. Wir erwarten auch demnächst den Bescheid, wann die Strasse hinauf nach Tschuggen definitiv geschlossen wird. – Und der Entscheid des Schweizer Bundesrates wird morgen erwartet: Wie wird die kommende Wintersaison in der Schweiz aussehen? Umstritten ist dabei die Beschränkung der Besucherzahlen. Entweder lassen die Skigebiete höchstens zwei Drittel der Anzahl Gäste des bestbesuchten Tages der vorangegangenen Wintersaison zu oder die Gästezahl wird auf 80 Prozent des Durchschnitts der Weihnachtsfeiertage in den letzten fünf Jahren begrenzt. Auch an Skiliften sollen die nötigen Abstände zwingend eingehalten werden. Die schärferen Regeln kommen gar nicht gut an. Gerade die Bergkantone wie das Wallis sind wenig begeistert. Es gehe nicht an, Skigebiete jetzt zu Sündenböcken zu machen. Die Leute würden in den nächsten Wochen sowieso in die Berge fahren. Wenn man die Skigebiete schliesse, dann konzentrieren sich die Leute in den Dörfern. «Wir dürfen dem Druck unserer Nachbarländer nicht nachgeben», so die Meinung vieler Leute hier in der Schweiz. Morgen wissen wir mehr … – Nichtsdestotrotz: Der Saisonstart-Newsletter von Blatten Belalp Tourismus und der Belalp Bahnen AG ist erschienen. «Der Winter-Saisonstart steht vor der Türe!» Man ist bereit beziehungsweise man wäre bereit. Zum Newsletter.

02. Dezember

Ja, es hat geschneit in Tschuggen und auf der Belalp. Wie erwartet, hält sich die Menge in Grenzen. Aber wir und unsere Gäste können sich freuen: Es wird auch im Verlaufe der Woche weiter schneien. – Schon länger abgesagt ist der Vorwinterbetrieb vom kommenden Wochenende. Wer trotzdem anreisen will (und das sind bei uns besonders die Eigentümer), darf sich freuen: Es sind einige Fahrten mehr geplant bei den Belalp-Bahnen. Zum Fahrplan. – Am Freitag wird bekanntgegeben, wie stark die Einschränkungen bei den Bergbahnen und in den Wintersportorten über die kommenden Festtage sein werden. Gibt man dem enormen Druck der umliegenden Länder und der EU in einzelnen Punkten nach? Steht dann sogar die Existenz von Wintersportorten auf dem Spiel? Ja, die Frage stellt sich: Wie praktikabel sind die geforderten Massnahmen? Der Geschäftsführer der Belalp-Bahnen ist sich sicher: «Die Massnahmen sind nicht seriös umsetzbar.» Die geplante Kontingentierung im Skigebiet bereitet ihm Sorgen: «Wie sollen wir das kontrollieren? Und wer hat Vorrang?» Es gäbe auf der einen Seite beispielsweise Zürcherinnen und Zürcher, die einen Wochenpass kauften. Andererseits gäbe es die Leute aus Naters, die eine Saisonkarte hätten. «Wem sagt man jetzt, dass er oder sie nicht rein darf?» Und: Nicht alle Skifahrerinnen und Skifahrer kommen via Talstation ins Gebiet. Einige wohnen in Hotels, in Ferienwohnungen oder in Chalets – so wie bei uns in Tschuggen. Zu einem Artikel auf srf.ch.

01. Dezember

Guten Morgen aus Tschuggen – den Sonnenaufgang geniessen. Diese Bilder erreichten uns gestern aus Tschuggen. Traumhaft das Nebelmeer! Ja, und nach der Ruhe kommt der Sturm beziehungsweise der Schnee. Das hoffen wir mal. Obwohl er nur in kleinen Mengen angekündigt ist, freuen wir uns und sind gespannt auf die Menge. – «Die Merkel aus Deutschland will uns Schweizern den Winter verderben»: So und ähnlich tönt es derzeit in den Schweizern Medien. Damit die deutsche Bundeskanzlerin bei ihren Leuten besser dasteht, will sie auch andere Länder zwingen, den Winter erst im Januar starten zu lassen. Wenn sie das in Deutschland will und durchsetzen kann, dann werden wir das akzeptieren. Aber so nicht! Merkel gegen die Belalp – so war die Stimmung gestern auch in einem Artikel auf 20min.ch: «Deutliche Worte findet der Walliser Belalp-Bahnen-Chef Urs Zenhäusern, der die Massnahmen ‘völlig daneben’ findet. Die geöffneten Skigebiete würden beweisen, dass auf den Liftanlagen und Pisten keine Ansteckungen erfolgen. Mit den verschärften Massnahmen kämen viele ohne Entschädigung nicht mehr über die Runden. «Zwischen Weihnachten und Neujahr erzielen wir 25 Prozent unseres Jahresumsatzes, das könnten wir nicht mehr wettmachen», so Urs Zenhäusern. In diesem Fall müsste man Unterstützung von der öffentlichen Hand verlangen. Macht das Sinn? Zum Artikel.