September 2019

30. September

Der Monat September verabschiedet sich mit Sonne und auch (noch) angenehmen Temperaturen. Vor allem nachts werden dann aber die Temperaturen im Verlaufe der Woche markant zurückgehen. – Im Oktober und somit während der Herbstferien bietet Blatten Belalp Tourismus wiederum Sonnenaufgangswanderungen an. Bis heute Mittag kann man sich im Tourismusbüro anmelden. Warme Kleidung wird empfohlen. Mehr. – Ein neues Kehrichthäuschen für Tschuggen: Wir haben vor wenigen Tagen in unserem Blog darüber berichtet. Die Gemeinde hat uns mitgeteilt, dass das Baugesuch demnächst publiziert wird. Das ist nun der Fall. (Siehe Bauausschreibungen vom vergangenen Freitag.) Das Baugesuch liegt bis 27. Oktober beim Bauamt Naters zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Anschliessend wird es durch die kantonale Instanz bewilligt. Und dann kann mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden. Es wurde versprochen, dass der Ersatzbau (ausgeführt durch die Firma Nussbaumer in Naters) noch vor der Wintersaison stehen und in Betrieb genommen werden kann.

29. September

«Die Hütte ist nicht mehr bewartet und geschlossen» ist auf der Homepage der Oberaletschhütte zu lesen. «Die kleine Winterhütte unterhalb der Haupthütte mit zehn Plätzen ist offen. Der Panoramaweg bleibt bei schöner Witterung bis zirka Ende Oktober offen.» Die Redaktion des «Wynentaler Blattes» hat uns in verdankenswerter Weise für unsere Leser einen Artikel zugestellt, der über das Leben als Hüttenwartin in der Oberaletschhütte berichtet. (Ein Artikel, der sonst im Netz nicht zu finden ist. Vielen Dank der Redaktion für die Zurverfügungstellung.) Die Hütte sei zu ihr gekommen, sagt freudestrahlend die jugendliche Hüttenwartin Irene Aeberhard beim Interview auf der Sonnenterrasse, wenn sie an ihre Bewerbung als Hüttenwartin vor gut zwei Jahren denkt. Es gefalle ihr sehr, dort oben als Allrounderin tätig zu sein. Neben der schönen Rolle als Gastgeberin sei man da Köchin, Buchhalterin, Logistikerin, Organisatorin, Mechanikerin usw., so die dynamische Pflegefachfrau, die ausserhalb der Winter- und Sommersaison am Inselspital Bern arbeitet. Der Verfasser des Artikels beim Abstieg von der Oberaletschhütte: «Von weitem sind die Kapelle und das Berghotel Belalp zu erkennen, und im Hintergrund gleissen die Gipfel der Mischabelgruppe in der Sonne … Was will man mehr?» «Herausforderung und Leidenschaft zugleich – Besuch bei der Hüttenwartin der Oberaletschhütte»: lesenswert und super – der Artikel.

28. September

Ein herrlicher Herbsttag war das gestern. – Am Donnerstag fand die Medienkonferenz der Belalp Bahnen AG statt. Nun ist auch der Jahresbericht 2018/19 aufgeschaltet. Verwaltungspräsident Klaus Zurschmitten geht in seinem Vorwort auf die vergangenen zwölf Amtsjahre ein. Auf die GV hin (sie findet am 17. Oktober statt) wird er zurücktreten. Und Klaus Zurschmitten schaut auch in die Zukunft: «Sollte sich jedoch die Möglichkeit eröffnen, eine Verbindungsbahn auf die Riederalp zu bauen, würde die Aletscharena zusammen mit der Belalp zweifellos zum Kreis der besten Skigebiete der Schweiz gehören und hätte ein grosses Potential, auch im Sommer zu einer erfolgreichen Ausflugsdestination zu werden.» Geschäftsführer Michael Nellen stellt seinen Jahresbericht unter das Motto «Einer für alle, alle für einen». Er ruft alle Mitarbeiter, Partner und Nutzniesser auf, gemeinsam in die Zukunft zu gehen, sich nicht nur auf die eigenen Interessen zu fokussieren und die Strategie, welche von Blatten­ Belalp Tourismus und der Belalp Bahnen AG verfolgt wird, zu stützen. Er sieht es als «Erfolgsgeschichte», dass die beiden Organisationen Belalp-Bahnen und Blatten Belalp Tourismus eine gemeinsame Führung haben. Das wird (wohl nicht zu Unrecht) immer wieder sehr stark kritisiert. Zum Jahresbericht. In diesem Zusammenhang: Aufgeschaltet ist auch das Protokoll der GV 2018. Das nachzulesen ist eventuell für jene interessant, die an einer GV der Belalp Bahnen AG kaum je mal dabeisein können.

27. September

Nach einem eher kühlen und nebligen Tag sollte es heute hier in Tschuggen wieder besser werden. – Und sie präsentieren wieder ihre Zahlen: Die Belalp Bahnen AG blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2018/19 zurück. Obwohl man zum fünften Male in Folge einen Gewinn ausweisen kann, bleibt die finanzielle Lage angespannt. Die Amortisationsverpflichtungen sind hoch, was notwendige Investitionen erschwert. (Zum Artikel auf 1815.ch.) In der Strategie des Verwaltungsrates ist festgehalten, dass man einen ganzjährigen Tourismus haben und diesen auch noch ausbauen will. (Zum rro-Interview mit Geschäftsführer Michael Nellen.) Auf den kommenden Winter hin soll bekanntlich das Hexenland erweitert werden – mit Geldern, die der Verein Hexenland Belalp in einer Crowdfunding-Aktion gesammelt hat. Ein weiteres Projekt ist die künstliche Beschneiung der Piste Schönbiel (zum Pistenplan). Damit würde bei mangelndem natürlichen Schnee eine weitere Strecke für Kinder und Familien garantiert sein. Vorgesehen ist auch die Präparation einer Funslope, einer Piste mit Steilwandkurven und Sprungschanze. Und wie geht es weiter, was den Zusammenschluss mit der Aletscharena betrifft – insbesondere die Verbindung zur Riederalp? Dazu äussert sich der abtretende Präsident des Verwaltungsrates der Belalp-Bahnen in der gestrigen Sendung von canal9.ch.

26. September

Jeder hier in Tschuggen darf sein Grundstück mehr oder weniger nach Gutdünken pflegen und hegen. Es gibt aber auch hier Grundstücke, die praktisch nicht mehr umsorgt werden. Kann da die Gemeinde eingreifen? Wir haben auch da nachgefragt. Für die Gemeinde Naters würden sich wegen vernachlässigter Grundstücke derzeit «keinerlei gesetzliche Interventionsmöglichkeiten» anbieten. Es sei jedoch Nachbarn freigestellt, direkt an die Grundstückeigentümer zu gelangen. Gerade aktuell ist zu diesem Thema ein Artikel in der «RhoneZeitung» zu finden. «Ungepflegte Gärten sind vielen Gemeinden ein Dorn im Auge. Dagegen etwas zu tun, gestaltet sich aber oft schwierig.» Der Hauseigentümer könne mittels Verfügung aufgefordert werden, die Umgebung zu pflegen, was zum Beispiel in Saas-Fee auch schon gemacht worden sei. Wenn darauf nicht reagiert werde, seien in einzelnen Fällen sogar entsprechende Massnahmen vollzogen worden. Zum Artikel.

25. September

Einiges gilt es für den kommenden Winter hier in Tschuggen zu organisieren. Fragen tauchen auch – nicht nur von uns. Wir haben bei der Gemeinde nachgefragt. Bislang hat es geheissen, dass der alte Pistenfahrzeug-Unterstand zu einem Kehrichthäuschen umgebaut wird. Dieser Unterstand ist aber bekanntlich nicht mehr in einem guten Zustand. Wir haben von der Gemeinde folgende Antwort erhalten: «Das Baugesuch für die Sanierung des Kehrichthauses in Tschuggen wird diese Woche publiziert und liegt dann 30 Tage zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Im Anschluss an die Auflagefrist wird das Baugesuch durch die kantonale Instanz bewilligt. Danach kann mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden. Der Ersatzbau wird somit noch vor der Wintersaison stehen und in Betrieb genommen.» Betreffend des ehemaligen Restaurantes beziehungsweise des Mittelstraktes gibt es im Moment keine bestätigten Neuigkeiten. Nachgefragt haben wir auch wegen der Beleuchtung von Tschuggen hoch zur Mittelstation. Diese ist nicht mehr zeitgemäss – und auch die Antwort tönt dementsprechend: «Betreffend Beleuchtung der Strasse von der Seilbahn-Mittelstation nach Tschuggen ist es so, dass ein Austausch der Lampen nicht mehr möglich ist. Es existieren keine Ersatzprodukte mehr. Hier müsste in den nächsten Jahren die gesamte Installation ersetzt werden, was jedoch aus Kostengründen derzeit nicht vorgesehen ist.» Wir bleiben auch da dran!

24. September

Die Schatten werden länger, die Tage kürzer. Der Herbst hält Einzug. So lange wie möglich versuchen wir noch über die Alpenpässe ins Wallis zu reisen. – Einiges über 500-mal stand er in seinem Leben auf einem Viertausender. Die Berge sind sein Leben: Bergführer Raphael Wellig ist ein begeisterter Alpinist. Die Alpen sind für ihn Lebensschule und Leidenschaft. Erfahrungen am Berg helfen ihm auch über schwierige persönliche Situationen hinweg. Interessant, seine Homepage mal zu besuchen. Auf YouTube ist ganz aktuell ein Video über die Massaschlucht aufgeschaltet. «Unterwegs im Oberwallis. Die Massaschlucht ist eine 6,5 Kilometer lange Schlucht, welche unterhalb des Aletschgletschers, bei der Staumauer Gibidum, beginnt. Die Höhendifferenz der Schlucht beträgt insgesamt 600 Meter. Die beeindruckende Felslandschaft wurde über Jahrtausende hinweg durch Eis und Schmelzwasser geschaffen. 1385 wird die Suone Riederi, die durch die Massaschlucht führt, erstmals urkundlich erwähnt. Das Wasser wurde in hölzernen Kännel um die Felswände geleitet. Der Bau und Unterhalt der Suone war lebensgefährlich und forderte immer wieder Todesopfer …» Infos über die Massaweg-Wanderung durch die Massaschlucht.

23. September

Heute ist Herbstanfang – und dieser bringt auch gleich eine deutliche Abkühlung. Es ist nass und neblig. Ein überdurchschnittlich sonniger September verabschiedet sich. – (Un-)Ordnung beim Kehrichtplatz in Tschuggen: Solche Bilder gibt es leider immer wieder zu sehen. Schön und sauber: So sollte es im Idealfall sein. Ein Gebührensack kostet 2.60 Franken. Dennoch gibt es immer wieder Leute, die diese Kosten einsparen wollen. Aber aufgepasst: Wer auf den Gebührensack verzichtet, macht sich strafbar. Illegale Abfallentsorgung in Naters und somit auch in Tschuggen: Kontrolleure sollen Abfallsündern den Garaus machen. 13 Abfallkontrolleure hat die Gemeinde Naters – zu einem Bericht auf canal9.ch (ab Minute 4.28)

22. September

In der Aletscharena, beim Aussichtspunkt Moosfluh, wurden gestern Samstag vier Thementafeln zum Thema «Der Grosse Aletschgletscher im Wandel der Zeit» eröffnet. Martin Nellen von der Bergsteigerschule Riederalp ist seit 40 Jahren Bergführer. Unterwegs in den Bergen, in der Natur – vor allem der Grosse Aletschgletscher hat es ihm angetan. Er nennt ihn «mein Freund». Schon lange hatte er den Wunsch, den Gästen die Geschichte des Grossen Aletschgletschers auf eine ideale Weise zu erzählen. Mittels Thementafeln konnte er eine Idee realisieren, die Geschichte spannend zu vermitteln. Die vier Infotafeln geben Auskunft über Spuren, die der Grosse Aletschgletscher als Landschaftsgestalter hinterlassen hat. Wanderer haben ab sofort die Möglichkeit, diese auf dem Wanderweg von der Moosfluh zu den «Chatzulechern» zu erkunden. Die Tafeln sind lehrreich beschrieben und eindrücklich illustriert. Mehr.

21. September

«Auf die Piste, fertig, los!» heisst es auch im kommenden Winter bei Schweiz Tourismus. Verlost werden 12’600 Wochen-Skipässe für Kinder im Alter von sechs bis bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Blatten-Belalp war im vergangenen Winter mit 120 Gratis-Skipässen mit dabei. Das Erfreuliche: In diesem Jahr werden es bei uns 300 (!) Skipässe sein, die verlost werden. Die 45 Skigebiete, die mitmachen, sind nun aufgeschaltet. Es braucht aber noch etwas Geduld. Das Gewinnspiel startet am 01. Oktober und dauert bis 31. Oktober. Die Gewinner werden per Mail bis 15. November kontaktiert. Und dann kann es ab Dezember losgehen – mit (hoffentlich) einer Gratis-Skiwoche für die Nachwuchs-Cracks bei uns auf der Belalp.

20. September

In drei Tagen, am 23. September, ist Herbstanfang. Die Tage werden kürzer, das Wetter wird kühler, und die Blätter an den Bäumen verfärben sich, was gerade in Tschuggen immer so herrlich ist. Der Herbst fängt an und lässt den Sommer hinter sich. – Kurtaxenpauschalisierung: Bis heute Freitag, 20. September, konnte man die personalisierten Gästekarten bestellen – auch online. Die Einhaltung des Termins ist wichtig, damit die Gästekarten bis zum Winterbeginn zugestellt werden können. Bei uns in Tschuggen sollte sich eigentlich niemand sträuben gegen diese Pauschalisierung. Einerseits nützt es nichts, weil sie jeder bezahlen muss (wie eine Steuer). Und andererseits wird die Pauschalkurtaxe gerade uns in Tschuggen sehr viel bringen. Was von einem kleinen Team seit Jahren als Wunschziel und sehr hartnäckig verfolgt wurde, wird auf diesen Winter hin Tatsache – und wurde uns grad gestern wieder als verbindlich zugesichert. Ab Winterbeginn wird täglich (und das in den Vormittagsstunden) eine Fahrmöglichkeit zur Mittelstation angeboten. Für ältere Leute und für Kinder, die das Skifahren lernen und so zur Skischule gelangen möchten, wird nun Tschuggen ebenfalls zum Ferienparadies und -Erlebnis. Und an alle, die bislang Bedenken hatten: Die Strasse zur Mittelstation wird nicht schwarzgeräumt. Wir freuen uns und danken auch an dieser Stelle den Verantwortlichen des Tourismus. Es war nicht ein einfacher Weg, den wir da zusammen in den letzten Jahren gegangen sind. Es gab immer wieder ein klares Nein zu diesem Tschuggen-Wunsch. Was nun zählt, ist das erreichte Ziel. Danke!

19. September

Ende Sommer heisst auch «Ende der Ära Franz» im «Belstar» in Blatten. Der ehemalige Tschuggen-Wirt hat nun mehrere Jahr lang unten in Blatten das Restaurant zum Franz geführt. Am kommenden Wochenende verabschiedet er sich von seinen Gästen. – Wir erleben es in Tschuggen immer wieder, und die Situation ist viel schwieriger als hier in der Innerschweiz: Gute Handwerker sind schwierig aufzutreiben. Der (einheimische) Nachwuchs fehlt. Da kommt diese Meldung nicht überraschend: «Immer häufiger stellen Walliser Handwerksbetriebe Lehrlinge aus Italien ein – zum Ärger der kantonalen Behörden. In Oberwalliser Handwerksbetrieben herrscht (wie vielerorts) akuter Lehrlingsmangel. Die Betriebe wissen sich jedoch zu helfen: Vermehrt setzen sie auf Lehrlinge aus Italien. Die meisten Lehrlinge würden aus der Gegend um Domodossola kommen und dann im Wallis eine Schweizer Berufslehre absolvieren.» Ein Betrieb, der auf italienische Lehrlinge setzt, sei etwa die Haustechnikfirma Lauber Iwisa AG in Naters. Von den momentan 28 Lehrlingen, die sie ausbildet, kämen fünf aus dem Nachbarland. «Italienische Lehrlinge kosten Wallis viel Geld»: zum Artikel auf 20min.ch.

18. September

Cordon-bleu-Festival am kommenden Wochenende in der Altstadt von Brig! Wer kennt es nicht, dieses panierte, mit Käse und Schinken gefüllte Schnitzel! Nur wenige aber wissen, dass die beliebte Fleischspezialität in einem Briger Restaurant erfunden worden ist! (Das Originalrezept.) Das Cordon bleu wurde vermutlich zum ersten Mal vor etwas über zweihundert Jahren – zur Zeit der Besatzung des Wallis durch Napoleon – in einem Briger Restaurant aufgetischt. Übrigens: Besuchen Sie auch während des Jahres mal die Heimat des Cordon bleus und entdecken Sie die vielen verschiedenen Varianten des «inoffiziellen Lieblingsgerichtes der Schweizer» in den offiziellen Briger Cordon-bleu-Restaurants (Liste der Restaurants). Das Cordon-bleu-Festival in der Altstadt von Brig wartet auch in diesem Jahr mit einem vielfältigen Programm auf: Marktstände mit Handwerk, Brauchtum und mit kulinarischen Walliser Köstlichkeiten, musikalische Unterhaltung, Cordon-bleu-Showkochen und -Weltrekordversuch (längstes Cordon bleu der Welt), Cordon-bleu-Wettkochen, Degustationen und vieles mehr. Zum Programm.

17. September

Es ist warm, angenehm warm in den Bergen. Hitzetage in der zweiten Septemberhälfte gibt es nicht oft in der Schweiz. Wir befinden uns bereits im «Altweibersommer». So bezeichnet man eine Reihe aufeinanderfolgender sonniger und warmer Tage in der zweiten Septemberhälfte und zu Beginn des Oktobers. In dieser Zeit treten immer wieder sehr warme Tage auf mit Höchsttemperaturen deutlich über 20 Grad im Tal. Dank des schönes Wetters wurde die Alpabfahrt am vergangenen Samstag zu einem sehr gelungenen Dorffest – für Gäste wie für die Einheimischen. canal9.ch war mit dabei und hat in der gestrigen Sendung einen Rückblick der Alpabfahrt Belalp gezeigt. – Das Val Formazza (zu deutsch Pomatt) liegt im nördlichen Piemont. Über den Griespass (Grenzübergang zur Schweiz) besteht eine Verbindung zum Nufenenpass, von wo aus man ins Goms oder ins Val Bedretto gelangen kann. Früher war das Val Formazza ein wichtiger Handelsweg, führte doch vom Wallis ein Saumweg über den Griespass in die Lombardei. Am Donnerstagabend wird im «Kulturfels» in der Festung Naters ein interessanter Dokumentarfilm zu sehen sein: «Das Leben in der Walsersiedlung Pomatt/Formazza». Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte der einzig übrig gebliebenen Walsersiedlung. Es ist dies auch ein Vergleich des Lebens von früher und heute. Sehr empfehlenswert! Zum Flyer.

16. September

In dieser Woche dürfen wir uns weiterhin an herrlichen Spätsommertagen erfreuen. Die Wettervorhersage ist super. Aber doch: Morgens und abends bleibt es kühl. Gegen das Wochenende sinken die Temperaturen auch nachts eher wieder. – Wandern im Herbst: Seit gestern läuft in der Aletscharena die «Aktion Herbstsonne»: Zu einem sehr interessanten Preis kann eine attraktive Wander-Tagespauschale bezogen werden. Auch für die Verpflegung (Tagesteller) ist bereits gesorgt. Mehr. – «Schlemmen, geniessen und wandern»: Das ist die alpine Genusswanderung in Zermatt. Ab 05. Oktober kann man sich auf Wanderung begeben und sich in sechs verschiedenen Bergrestaurants kulinarisch verwöhnen lassen. Ein perfekter Wandertag für Genusswanderer. Mehr.

15. September

Die Alpabfahrt wurde gestern zu einem richtigen Volksfest, da auch das Wetter tipptopp stimmte. Unsere Gäste waren begeistert. «So schön, das miterleben zu dürfen. Für uns ein tolles Erlebnis.» – In drei Monaten werden wir uns vor allem mit Winterthemen auseinandersetzen. Zu hoffen und den Gästen zu wünschen ist dann ein Winterstart mit guten Schneeverhältnissen. «Schweizer Skigebiete setzen vermehrt auf dynamische Preissysteme» ist da auf skiinfo.ch zu lesen. Mit dabei die Belalp mit ihrem Angebot «Bewölkt mit Aussicht auf Rabatt». Das Onlineportal geht auch auf die Preise der Tageskarten ein. Mit Preisaufschlägen müsse überall in der Schweiz gerechnet werden. «Auf der Belalp kostet der Tages-Skipass in der neuen Saison 58 statt bisher 56 Franken und wird somit 3,6 Prozent teurer.» Eine Übersicht der Tages-Skipässe der wichtigsten Skiorte in der Schweiz: hier.

14. September

Alpabfahrt: Das wird heute ein Dorffest, auch vom Wetter her! Gegen elf Uhr treffen die Eringerkühe unten beim Festplatz bei der Talstation der Belalp-Bahnen ein. – Freitag, den 13., das haben wir gestern ohne weitere Probleme hinter uns gebracht. blick.ch hat seine Leser gefragt, welches die unheimlichsten Gruselgeschichten aus ihrem Wohnort sind. Gemeldet hat sich auch ein Einwohner aus Naters. «Unweit vom Walliser Skigebiet Belalp befindet sich das Dorf Naters. Dort hauste einst ein sagenumwobener Drache, der die Bürger in Angst und Schrecken versetzte. Mit seinem giftigen Atem zog er Mensch und Vieh an, um sie anschliessend zu verschlingen …» Gänsehaut von Zürich bis Naters – die schaurigsten Heimatlegenden. Zum Artikel.

13. September

Freitag der 13. … Wir haben Gäste vor Ort, die speziell wegen eines Anlasses gekommen sind: der Alpabfahrt Belalp mit Festbetrieb und Markt beim Festplatz unten in Blatten, bei der Talstation. Morgen Samstag ist es wieder soweit. Und auch das Wetter macht mit! Mehr. – Der Wanderweg von Hohtenn nach Lalden an der Südrampe des Lötschbergs gilt als eine der reizvollsten Wanderrouten an den südlichen Flanken des Rhonetals. Vom Frühsommer bis spät in den Herbst hinein bieten sich dem Wanderer einerseits immer wieder neue überraschende Einblicke in tief eingeschnittene enge Tobel und andererseits ebenso schöne Ausblicke ins Rhonetal und auf die gegenüberliegenden Berge. Der Wanderweg führt entlang der über 100-jährigen Lötschberg-Bergstrecke von Hohtenn über Ausserberg, Eggerberg und Lalden bis nach Brig. Übrigens: Viel weniger bekannt als dieser viel begangene Wanderweg an der Südrampe und eigentlich noch faszinierender für den Freund stiller Bergpfade abseits vom Touristenstrom ist eine Abzweigung vom Baltschiedertal über hohe, einsame Alpen nach Mund und Birgisch zur Nesselalp und Belalp. Vom Lötschberg zur Belalp: zu einem Wanderbericht auf sac-cas.ch

12. September

Die Aussichten aufs Wochenende hin sind traumhaft: Es bleibt trocken und schön. Jeden Tag soll es noch ein bisschen wärmer werden. Ideales Berg-, Wander- und Freizeitwetter! – Weinlese im Wallis: am Puls der Ernte! Im Wallis kann man am 21. September direkt mit den Winzern bei der Weinlese mithelfen, Einblicke in ihren Alltag erhalten und erlesene Weine verkosten. Es lohnt sich, sich sofort anzumelden. Die Angebote sind bei einigen Winzern bereits ausgebucht. Mehr. – Ab sofort sind die in Tschuggen zur Vermietung angebotenen Chalets wieder abrufbar. Das Problem wurde nach mehr als einer Woche behoben …

11. September

Nun ist die Post der Gemeinde Naters da: Kurtaxenpauschalisierung. Die Chalets in Tschuggen sind eingestuft, mit 4,5 Zimmern und einer Belegung von somit 5 Personen. Wer die ganze Möglichkeit von 6 Personen ausschöpft und/oder wer auch vermietet, zahlt etwas mehr. Die Kosten sind hier aufgeführt. Man erhält also pro Chalet 5 personalisierte Gästekarten. Wenn man Gäste beherbergt und die Kurtaxenpauschale entrichtet hat, können (bei der Einstufung von 4,5 Zimmern in Tschuggen) also 5 Gäste des Chalets zusätzlich eine nicht personalisierte Gästekarte für die Dauer des Aufenthaltes beziehen. Es bleiben einige Fragen offen, die wir heute noch klären. Im Grossen und Ganzen ist das Vorgehen klar. Personalisierte Gästekarten können bis 20. September gleich hier angemeldet werden. Achtung: Die Einhaltung des Termins ist wichtig, damit die Gästekarten bis zum Winterbeginn zugesendet werden können.

10. September

Darauf haben uns derzeitigen Gäste gewartet: Die Sonne ist zurück. Und so soll es bleiben diese Woche mit wieder steigenden Temperaturen. Ende Sommer heisst auch gleichzeitig Ende Saison oben in der Oberaletschhütte: Die Hütte wird noch bis kommenden Samstag bewartet sein. – Mit Stolz gepflegt, mit Freude gelebt: Das werden Tradition und Brauchtum in der Aletscharena. Vom Freitag bis Sonntag findet auf der Bettmeralp das Traditions-Wochenende statt. Empfehlenswert ist ein Besuch am Samstag: Die Strassen der Bettmeralp stehen dann ganz im Zeichen der Traditionen. Traditionelle Bräuche, Kulinarik und Lebensweise werden an verschiedenen Ständen präsentiert und nähergebracht. Lassen Sie sich in eine Zeit entführen, in welcher fliessendes Wasser und Strom aus der Steckdose noch keine Selbstverständlichkeit waren. Mehr.

09. September

Eine recht kühle Nacht liegt hinter uns, die Temperaturen steigen heute nur zögerlich. Nebel und Regen, bevor es dann ab Mittwoch trocken, schön und deutlich wärmer wird. Es geht (wieder) aufwärts! Der Herbst wird wunderschön bei uns – mit vielen Attraktionen! Eine davon ist die «Aktion Herbstsonne»: Ab 15. September kann man zu einem sehr interessanten Preis eine attraktive Wander-Tagespauschale in der Aletscharena beziehen. Auch für die Verpflegung (Tagesteller) ist bereits gesorgt. Mehr. – Wer mit Kindern unterwegs ist, dem können wir den «Zwergenweg» von Lax nach Fieschertal (oder einen Teilabschnitt) sehr empfehlen. Der familienfreundliche Themenpfad stellt auf mehreren Stationen die faszinierende Welt der kleinen, arbeitsamen Zwerge vor, die einst überall im Oberwallis gelebt haben sollen. Ausgangspunkt der Tour ist die Gemeinde Lax. Der kinderwagengerechte Themenweg führt zunächst durch den Ortskern, dann weiter in nördliche Richtung. Nach etwa 2 Kilometern erreichen Sie das benachbarte Fiesch. Von dort führt die Route auf dem Kirchweg, am Rande der Siedlungen und mit leichten Steigungen, in das rund 2,5 Kilometer entfernte Fieschertal, wo der Themenweg beim Spielplatz endet.

08. September

Regengrüsse aus Tschuggen. Da müssen wir jetzt durch. Spätestens ab Mittwoch ist die Sonne zurück. – Alle Eigentümer von Tschuggen werden nächste Woche Post erhalten: das Informationsschreiben der Gemeinde betreffend Kurtaxenpauschale. Es wird (für alle Eigentümer) persönliche Gästekarten geben, aber auch Gästekarten für die Gäste von vermieteten Chalets (deren Eigentümer dann auch noch die Beherbergungstaxe bezahlen werden). So wie wir uns schon vorinformiert haben, kann der Vermieter seinen Gästen via E-Mail und so weiter den Link zum Bezug der Gästekarten zukommen lassen. Mit diesem Link können die Gäste die Gästekarten – ausgestellt auf die Dauer ihres Aufenthaltes (inklusive An- und Abreisetag) – auf dem Smartphone abspeichern oder gleich ausdrucken. Wichtig für Vermieter: Im Tourismusbüro werden keine Gästekarten ausgestellt und abgegeben. Alles muss in den nächsten Wochen definitiv aufgegleist werden – und die Fragen werden nicht ausbleiben (auch von unserer Seite her). Aus diesem Grund werden Schulungen angeboten, damit man sich vorbereiten kann. Weitere Informationen werde man mit der Veranlagung erhalten. Wir sind gespannt – und freuen uns auch im Namen unserer Gäste auf die neue Entwicklung. Gerade Tschuggen wird ja mit dem neuen Angebot im Winter (Gratis-Personentransport) enorm profitieren.

07. September

Anfangs Woche gings noch mit Sommerkleidern über die Pässe, gestern im Schnee. Der Winter hat ein Zeichen gesetzt, dass mit ihm auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Zwei Nächte werden die Temperaturen jetzt noch weiter zurückgehen. Dann gibts Hoffnung. – Werden in Tschuggen kaum mehr Chalets vermietet? Diese Meinung könnte aufkommen, wenn man auf belalp.ch die entsprechende Seite aufruft. Das Problem ist seit einer Woche bekannt und selbstverständlich auch gemeldet. Und das nicht nur einmal! Blatten Belalp Tourismus weist die Schuld von sich. Schuld sei die für die Aufschaltung verantwortliche Firma. Diese habe eine schnelle Behebung des Problems versprochen. Das kann jetzt nach einer Woche zu Recht bezweifelt werden. Das Ganze spricht nicht sehr für diese Firma. Schwache Leistung! Die betroffenen Eigentümer, die sich bei uns gemeldet haben, sind informiert. Wir sind mal gespannt, wie lange das Suchen nach den verschwundenen Chalets noch dauert …

06. September

Das Wetter hat sich nach den herrlichen Spätsommertagen nun bereits auf Winter eingestellt. Ob das wohl von Petrus und Frau Holle ein Test ist, dass der Winter noch funktioniert? Tatsache ist, dass es aktuell schneit oben auf der Belalp. Hier unten in Tschuggen regnet es derzeit stark. Und die nächsten Nächte werden kälter und kälter … Die Heizungen gehen an in den hier zurzeit bewohnten Chalets. Wir halten uns weiterhin an das Versprechen und die Hoffnung: «ab Dienstag trocken, schön und deutlich wärmer». – Die neue (Schweizer) 100er Banknote wurde vorgestellt und wird ab dem 12. September in Umlauf gebracht. Mit auf dieser 100er Banknote: die Walliser Suonen. Suonen sind nicht nur historische Zeitzeugen, sondern bis heute nicht wegzudenken in der Walliser Landwirtschaft. Die neue 100er Banknote mit Bezug auf das Wallis: Das Wallis sei so jetzt in vielen Portemonnaies präsent – und das werde seine Wirkung hoffentlich nicht verfehlen. Zu einem Artikel auf srf.ch. Mehr.

05. September

Was lange währt, sollte nun endlich gut beziehungsweise definitiv eingeführt werden hier in Tschuggen: der Personentransport zur Mittelstation, und das während der Wintersaison. Jahre haben wir uns dafür, für die Eigentümer hier und natürlich für unsere Gäste eingesetzt. Nicht nur wir wissen, dass das für Tschuggen ein enormer Mehrwert ist. Details folgen! Auch Petrus scheint sich auf diese Nachricht einzustimmen. «Sonntag/Montag unbeständig, oft nass und noch kälter mit Schneeflocken bis unter 2’000 Meter.» Aber dann doch die Meldung: «Ab Dienstag wieder schöner und langsam, aber sicher wärmer …» – In verdankenswerter Weise dürfen wir bei der Firma Beltour in Blatten für unsere Gäste den Wäscheservice anfordern. Das ist nicht selbstverständlich. Geliefert wird die Wäsche von der Firma Heinzmann AG in Raron. Und diese Firma scheint gut zu arbeiten: Eine internationale Fachjury hat entschieden: Die Heinzmann AG ist die beste Wäscherei des Jahres 2019. Damit setzte sich das Unternehmen gegen Konkurrenz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. Mehr.

04. September

Wird vieles klarer und attraktiver in Tschuggen? Eine Frage, die uns in Tschuggen sehr beschäftigt: Was tut sich betreffend Pauschalisierung der Kurtaxe? Wie wird der Sportbus Tschuggen aufgegleist? (Der Skibus ist uns definitiv versprochen worden!) Nun kommt Bewegung ins Ganze. Von der Gemeinde Naters sollte demnächst ein Brief eintreffen. Ohne die exakte Einstufung der Tschuggen-Chalets zu kennen, mussten beziehungsweise durften die ersten Buchungen für den kommenden Winter trotzdem verzeichnet werden. Im Moment profitiert der Gast: Da die Kurtaxe definitiv im Mietpreis inbegriffen sein wird, haben wir den Preis bei den bisherigen Buchungen noch im Rahmen des Vorwinters belassen. Wir informieren, sobald wir weitere Infos haben. – Auf zum Schäferfest Rosswald  (gegenüber von Tschuggen), das am kommenden Wochenende auf dem Programm steht: Mit den Hunderten von Tieren bietet das Schäferfest ein echtes Alpenerlebnis.

03. September

«Wir haben sehr schöne und ruhige Tage in Tschuggen verbracht. Auch wurden wir sehr gut informiert und begleitet. Die neue Küche in diesem Chalet ist sehr angenehm.» Danke für diese Bewertung, die in einem unserer Inserate öffentlich aufgeschaltet wurde! – Schönes Herbstwetter, aber die Nächte werden kühler. Und erstmals wieder lesen wir von Schneeflocken, zwar höher oben, aber immerhin: «Besonders am Donnerstagnachmittag wird es vielerorts nass, Schnee fällt auf den Bergen bis gegen 2’200 Meter herab.» – Zwischen Sitten und Siders, in St. Léonard, befindet sich der grösste natürliche unterirdische See Europas: Die Wassergrotte St. Léonard kann auf einer Bootstour besichtigt werden. Bootsführer informieren über die Geologie und die Geschichte der beeindruckenden Höhle, der mystische Kräfte zugeschrieben werden. Die Felsen spiegeln sich im kristallklaren Wasser, es leuchtet blau und grün … «Warum eine Wassergrotte Jungfrauen anlockte» – zu einem Artikel auf ndr.de. Und hier finden Sie Infos zur Wassergrotte St. Léonard.

02. September

Mit Schwung hinein in die erste Woche des Monats September. – Wandern im Turtmanntal: Im abgeschiedenen Turtmanntal findet man eine intakte Landschaft, grosse Gletscher, wilde Berge, schöne Alpenflora – und die gastliche Turtmannhütte. Die Rundwanderung zur Turtmannhütte führt über einen Höhenweg entlang der Westflanke des Turtmanntals zur Hütte. Der Rückweg steigt auf der anderen Talseite zum Turtmannsee ab. Die Turtmannhütte wurde 1928 auf einen steinigen Grasrücken auf 2’519 Metern gebaut und regelmässig renoviert. Sie bietet eine Sicht auf die Brunegg- und Turtmanngletscher, auf das Diablonmassiv und das 4’000 Meter hohe Bishorn sowie die gewaltige Barrwand. Die Hütte ist eine von Naturliebhabern und von alpinen Wanderungen und Hochtouren Begeisterten bevorzugte Begegnungsstätte. Offen sein wird die Hütte noch bis zum dritten Wochenende im September. «Ein Zuhause am Berg – zu Besuch bei den Hüttenwarten der Turtmannhütte»: Die beiden Hüttenwarte sind leidenschaftliche Gastgeber für Wanderer und Bergsteiger. Ein Artikel rund um die Turtmannhütte.

01. September

Start in den Herbstmonat September. Ein wunderschönen Sonntag wünschen wir! – Das Schäferfest auf der Belalp (genannt «Schäful») ist ein Ereignis, das sowohl Gäste als auch Einheimische in grossen Scharen auf das Aletschbord lockt und zu begeistern weiss. Fast 900 Schafe haben die Säckelmeister und Sanner der Burgerschaft Naters dieses Jahr zurück auf die Belalp getrieben. Das «RZ-Magazin» war bei diesem Spektakel dabei. Hier das Video. – Unser Ausflugstipp: Eine leichte, familienfreundliche Wanderung mit wunderschöner Spiegelung des Matterhorns führt von der Station Rotenboden zum Riffelsee (2’757 Meter über Meer) bei Zermatt. Die kurze Tour durch die reiche Alpenflora und vorbei an den Wandabbrüchen des Riffelhorns (Klettersteig) kann man mit einer gemütlichen Einkehr bei der Station Riffelberg beenden. Mehr.