Juni 2019

30. Juni

Rauf auf die Berge, den Abend dort verbringen. Das war in der letzten Nacht der Fall. Herrlich! Auch der letzte Tag im Juni wird warm, wiederum sehr heiss. Somit könnten die angekündigten Gewitter der nächsten Tage zur Wohltat werden. Wegen der momentanen Hitzewelle und dem vielen Schmelzwasser wird vor Hochwasser gewarnt. Die Rhone führt derzeit sehr viel Wasser. Hochwasser, obwohl es in den letzten Tagen gar nicht geregnet hat und obwohl die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt. Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Aber hoch oben in den Bergen liegt viel Schnee, und das kann bei diesen Temperaturen zu dementsprechend viel Schmelzwasser führen. Klima- und Gletscherexperte Dr. David Volken zur derzeitigen Wetterlage: zu einem interessanten Beitrag auf canal9.ch.

29. Juni

Ab in die Berge! Einen weiteren Traumtag dürfen wir geniessen. – Haben die Werte der alpinen Kultur in der urbanen Welt noch eine Zukunft? Dieser Frage geht ein Projekt des Schweizer Alpen-Club (SAC) in Begehungen und künstlerischen Interventionen nach. Am vergangenen Samstag stand eine Wanderung entlang der Suone Nessjeri auf der Belalp auf dem Programm. Auf der vierstündigen Tour gab es viel Stoff für alle Sinne. Eine Teilnehmerin hat eine «Chronik zum Pfad» verfasst. «Fast geräuschlos auf die Belalp getragen. … Belalp ist möbliert mit Schneekanonen und Skiliften und Intersport und Chalets, natürlich Chalets. Verspricht Fun im Winter.» Der Blick «bleibt hängen an einem riesenhaften Besen. Einem Hexenbesen, um dem Fun zu entfliehen, der Ordnung – oder der Unordnung –, dem bröckelnden Berg, der Zukunft?» «Schritte über Weiden, an Alpenfrühlingskrokussen vorbei, die dort stehen, wo der Schnee gerade noch Ahnung ist. Kurzer Abstieg über Kuhtrittwiesen und an ‚Chalets zu mieten‘ vorbei, die Stühle daneben stehen Kopf.» «Und die Stille schafft ein Wir. Wir füllen die Stille mit uns und uns mit ihr, während wir weglos den Hang hinauf der Suone zustreben …» Literarische und philosophische Interventionen auf der Belalp: Lesen Sie hier.

28. Juni

Farbenpracht in Tschuggen, traumhafte Wetterverhältnisse für unsere Gäste! – Gewitter sind für anfangs Woche angekündigt. Das sind erfrischende Gedanken – denn: Der Zirkus kommt nach Blatten, und da tut abends etwas Abkühlung gut. Der Circus Harlekin wird drei Tage (vom 04. bis 06. Juli) in Blatten Gastrecht geniessen. Tickets gibts im Vorverkauf über Telefon 078 742 27 60 und direkt im Tourismusbüro Blatten. Mehr. Übrigens: Was 1993 beim Circus Harlekin hobbymässig begann, entpuppt sich heute als stattliches mittleres Unternehmen mit verschiedenen Zeltanlagen und der notwendigen Infrastruktur. Viele wirtschaftlich sehr schlechte Jahre liessen das Wagnis Zirkus oftmals nur ganz knapp am Scheitern vorbeigehen, doch mit unerschütterlichem Optimismus und Mut können die beiden Initianten ihr Lebenswerk heute noch präsentieren. Nicht zuletzt dank der wachsenden Fangemeinde und Freunden (zum Beispiel des Vereins Freunde des Circus Harlekin, der sogar eine eigene Homepage betreibt)!

27. Juni

Heute Morgen um sechs in Tschuggen. Die Hitzewelle hat die Schweiz fest im Griff. Vielerorts wurden gestern mehr als 33 Grad gemessen – das Wallis schwang obenauf. Immer mehr zeigt sich jetzt doch, dass wir uns ab Montag auf Gewitter und auch etwas kühlere Temperaturen besonders in der Nacht freuen dürfen. Bei dieser Hitze und ohne Regen wächst derzeit das Gras weniger stark. Vorher – nachher: Solche Mäharbeiten wie hier beschränken wir derzeit auf das Nötigste und führen sie morgens ganz früh aus … – Hitzewarnungen für Teile der Schweiz, so auch für Naters: Braucht es das? Ratschläge wie «auf Sport verzichten» hält der bekannte Schweizer Meteorologe Felix Blumer von SRF Meteo für unnötig. «Da kommen die Leute doch selber drauf.» Warnungen würden nur Sinn machen, wenn eine unerwartete Gefahr naht. Er kritisiert, dass die Leute nicht mehr auf tatsächlich nötige Warnungen reagierten, wenn sie zu oft unnötig gewarnt würden. Zu einem interessanten Artikel in der «Aargauer Zeitung».

26. Juni

Noch bis fünf Tage müssen wir ausharren mit diesen Temperaturen. Angenehm in den Bergen, herrlich in Tschuggen. Am Montag sind die ersten Wärmegewitter nun angekündigt. Für Naters gilt auch heute Hitzewarnung der Stufe 4. – «Der Countdown läuft» heisst es betreffend Saisonstart oben in der Oberaletschhütte. Am Freitag wird in die Sommersaison gestartet. Der Panoramaweg ist seit gestern offen. Die Ketten an den exponierten Stellen seien montiert. Im oberen Bereich des Panoramaweges gibt es aktuell noch einzelne Schneefelder zu traversieren. Solides Schuhwerk seien sehr empfehlenswert! Mehr. Mitteilung der Gemeinde: Der defekte Zaun in der Kurve im westlichen Teil von Tschuggen soll noch diese Woche repariert werden.

25. Juni

Nun ist sie da, die erste Hitzewelle des Jahres. Für den grössten Teil der Schweiz wurde eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe 3 herausgegeben, für Basel und Teile des Oberwallis gar die Stufe 4. Da ist der Raum Naters betroffen. Also: Wer sich jetzt in Tschuggen aufhält, bleibt idealerweise oben in den Bergen. Da ist es um einiges angenehmer als unten im Tal. Ab Sonntag ist es wahrscheinlich etwas weniger heiss, aber es bleibt voraussichtlich gewitterfrei und trocken. Erste Gewitter in den Bergen sind am 01. Juli möglich. – Wildbeobachtung für Feriengäste: Das Pro Natura Zentrum Aletsch bei der Villa Cassel auf der Riederalp lädt jetzt im Sommer jeweils am Dienstag zu einer sehr interessanten Exkursion ein. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Diese Exkursionen sind für Feriengäste der gesamten Region gedacht. Mehr.

24. Juni

Heute in sechs Monaten ist Weihnachten. Kühlende Gedanken – denn nun bereiten wir uns auf die Woche der Hitze vor. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie gibt eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe 3 aus. Bis voraussichtlich nächsten Sonntag werden im Flachland, im Wallis (im Tal!) sowie im Tessin Höchsttemperaturen bis zu 39 Grad erwartet. Ab in die Berge, ab nach Tschuggen. – Immer noch im Gebiet Oberwallis unterwegs ist der «Walliser» Bär. Nachdem er auf der Riederalp gesichtet worden ist, könnte der vermutlich gleiche Bär nun Richtung Binntal weitergezogen sein.

23. Juni

Abendstimmung in Tschuggen! Doch jetzt geht es los mit Sonne, Sonne, Sonne. Bis Monatsende bleibt es wahrscheinlich trocken. Der Sommer ist also auch hoch in die Berge gekommen. – Der grösste Waldbrand der letzten Jahre in der Schweiz ereignete sich im Hitzesommer 2003 im Steilhang oberhalb von Leuk im Wallis. 300 Hektaren Wald mit rund 200’000 Bäumen brannten ab. Wir berichteten darüber bereits vor zwei Tagen. Nun siedeln sich in diesem Waldbrandgebiet oberhalb von Leuk bedrohte Vogelarten an. In einer Sendung zeigt canal9.ch eindrückliche Bilder (ab Minute 3.23).

22. Juni

Nach den Tagen mit immer wieder (kühlenden) Gewittern: Der Sommer kommt mit Riesenschritten, wenn man die Temperaturen der nächsten Tage in Betracht zieht. Sogar eine Hitzewarnung gibt es aktuell: Unten «im Rhonetal sind örtlich gefährliche 40 oder gar 41 Grad möglich. Es besteht Überhitzungsgefahr.» Da wird es bei uns oben doch um einiges besser beziehungsweise angenehmer sein. Ferien in Tschuggen. Herrlich! – Sehr initiativ erscheint uns immer wieder das Team der «Hamilton-Lodge» oben auf der Belalp. Bereits im vergangenen Sommer durften sich Wanderer über den Eis-Verkaufsstand in der Nähe des Hotels freuen. Nun möchte man «die Touristendestination Blatten bereichern»: Der Eiswagen wird jetzt im Sommer bei der Talstation der Belalp-Bahnen platziert. Der Gemeinderat Naters hat diese Betriebsbewilligung genehmigt. Auf in den Sommer in Blatten-Belalp!

21. Juni

Heute ist Sommeranfang – der längste Tag des Jahres. Zwei Tage müssen wir noch mit Gewittern rechnen. Dann wirds so richtig Sommer. Ab Sonntag steigen auch die Temperaturen. Es ist sogar von einer Hitzewelle die Rede … – Wir durften Gäste willkommen heissen, die zum ersten Mal in Tschuggen sind. Sie schwärmen von der Aussicht. Das ist ja auch das Plus gegenüber einer Unterkunft unten in Blatten! – Ein Brand im Hitzesommer 2003 zerstörte rund 300 Hektaren Bergwald in Leuk hier im Wallis. Nun hat die Natur einiges geleistet, und Leben ist auf die Fläche zurückgekehrt. Und wie: Es haben sich insbesondere auch bedrohte Arten angesiedelt. Bereits wenige Jahre nach dem Brand habe beispielsweise der seltene Gartenrotschwanz dort die schweizweit höchste Siedlungsdichte erreicht. Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten entfalten sich prächtig. Der Waldbrand von Leuk erweist sich als Segen! «Wie ein Phönix aus der Asche» – zu einem interessanten Artikel auf naturschutz.ch.

20. Juni

Fronleichnam: ein Feiertag im Wallis. – Dass die Fluggesellschaft Edelweiss zu Recht ein Flugzeug auf den Namen Belalp getauft hat, beweist dieses Bild hier: Edelweisse gibt es auch in Tschuggen. Bei viel Sonnenschein erwarten wir heute weitere Gäste. – Lawinen, Murgänge, Hochwasser, bedrohtes Leben, schaurige Sagen: Naturgefahren gehören einst wie heute zum Leben im Alpenraum. Wir können zu einer wirklich interessanten (kostenlosen!) Exkursion einladen. Diese findet am kommenden Mittwoch, 26. Juni, nachmittags auf der Belalp statt. Peter Schwitter, Naturgefahrenexperte und Chef Regionaler Sicherheitsdienst, referiert auf dieser Exkursion zu den Themen Gratlawinen, Murgang, Bruchji, Klimawandel, Gletscherschwund, Sagen und so weiter. Erleben Sie auf dieser Exkursion das vielfältige Thema und erfahren Sie Spannendes über das Leben und den Umgang der Menschen mit Naturgefahren sowie künftigen Herausforderungen im Alpenraum. Die Exkursion findet nur bei guter Witterung statt. Achtung: Es ist eine Anmeldung erforderlich. Details und das Anmeldeformular finden Sie hier.

19. Juni

Seit Montag erst ist er offen, der Furkapass im Oberwallis. Für uns ist das zusammen mit dem Nufenenpass die schnellste Verbindung ins Wallis. Und in diesem Winter hat es auch auf der Furka viel, ja sehr viel geschneit. Da oben kämpfen sich die ersten Frühlingsblumen erst so richtig aus dem Schnee. – Die Fernuni Schweiz hat einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Neu stehen ihr im World Nature Forum in Naters mehrere Forschungslabors zur Verfügung. Und die Verantwortlichen der Gemeinde dürfen sich freuen. Wieder hat man einen Mieter gefunden. «Grundlagenforschung am Gehirn in Naters»: zu einem Artikel auf srf.ch. – Haben die Werte der alpinen Kultur in der urbanen Welt noch eine Zukunft? Dieser Frage geht das Projekt des Schweizer Alpen-Club (SAC) in Tischgesprächen, Tafelrunden, Begehungen und künstlerischen Interventionen nach. Am kommenden Samstag steht eine Wanderung entlang der Suone Nessjeri auf der Belalp auf dem Programm. Auf der vierstündigen Tour gibt es viel Stoff für alle Sinne. Die Teilnehmer können den Alltag für einmal verlassen und auf dieser Tagesreise in eine Gegend mit ihrer ganz eigenen Topografie eintauchen. Zum Flyer (das Projekt Belalp ist auf Seite 7 zu finden.)

18. Juni

Vor mehr als einem Jahr hiess es: Auf der Forststrasse von Tätschen nach Belalp «soll eine Wendeplatte um rund 70 Meter in Richtung Westen versetzt werden». Grund: Die Wendeplatte habe durch die Erosionstätigkeit des angrenzenden Bruchji-Bachs ihre Stabilität verloren.» Nun – das Ganze ist inzwischen abgeschlossen. Anhand von aktuellen Bildern zeigt sich nun, dass die Strasse sehr grosszügig saniert worden ist – und jetzt sogar mit Lastwagen beziehungsweise Fahrzeugen mit grösseren Anhängern befahren werden kann. – Auch in diesem Sommer gilt: «Entdecken Sie das Wallis an 2, 3 oder 5 Tagen!» Die Easy Card» (2. Klasse) bietet die Möglichkeit, das Wallis an zwei, drei oder fünf Tagen praktisch, einfach und preiswert zu bereisen. Freie Fahrt per Bahn oder Bus! Mehr.

17. Juni

Wir dürfen uns auf eine traumhafte Woche freuen. Morgen Dienstag wird es schön und hochsommerlich warm. In den Bergen steigt das Risiko für lokale Gewitter. Stabiles und überall trockenes Hochdruckwetter ist zwar bis zum nächsten Wochenende nicht in Sicht, dafür ist es hochsommerlich warm. Immerhin! Wandern ohne Regenschutz: nicht zu empfehlen! – Das Wandern ist nicht nur des Müllers, sondern auch des Schweizers Lust. Wandern ist zu einer der populärsten Freizeitaktivitäten geworden – etwas, das allein, in der Gruppe oder als Familie möglich ist. Immer mehr junge Menschen haben das Wandern in der Natur wiederentdeckt und zu einer modernen Sportart gemacht. Die Schweizerische Post hat zehn neue Wanderrouten zusammengestellt und stellt sie in einer Broschüre vor. Mit dabei (auf Seite 36) ist auch das Saastal. Ein Höhenweg mit Gletschersicht – zur Broschüre.

16. Juni

Spektakel auf der Belalp: Gestern fand die Alpauffahrt mit den Kuhkämpfen auf der Kühmatte (im Gebiet Kinderland) statt. Viel Volk, gute Stimmung, starke Zweikämpfe. Ein paar Impressionen. – Der neue Rundweg Eggishorn wird als das «neue Highlight am Eggishorn» und als neues Gletschererlebnis angepriesen. Der Rundweg bietet einen wunderschönen Ausblick auf den beeindruckenden Aletschgletscher, ist sehr schön angelegt und bequem begehbar. Gestartet wird direkt bei der Bergstation Eggishorn. Die Wanderer und Gäste werden zu verschiedenen besonders eindrücklichen Aussichtspunkten geführt. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes und Interessantes über den grössten Eisstrom der Alpen. Mehr (mit Fotogalerie des neuen Weges). Das neue Angebot wurde jetzt in diversen Zeitungen in Deutschland aufgeschaltet – wie (zum Beispiel) hier in der «Thüringer Allgemeinen».

15. Juni

Der Tag der Alpauffahrt! Das gilt hier im Gebiet Blatten-Belalp als Top-Event! Die Gondelbahn ist in Betrieb und fährt von 09.00 bis 17.00 Uhr. So langsam gibt es also sommerlichen Betrieb auf der Belalp. – Die Installations- und Räumungsarbeiten sind abgeschlossen: Ab sofort geöffnet ist auch der beliebte Wanderweg von der Belalp auf die Riederalp, die Verbindung via Hängebrücke auf die Riederalp. Und dort gesichtet wurde ja vor wenigen Tagen ein Bär. (Wir berichteten.) Falls dieser Bär die Möglichkeit der Hängebrücke in Betracht zieht, wird er schon bald auf der Belalp auftauchen … Spass beiseite! Der zuständige Wildhüter will nun Beweise finden und ist täglich auf Spurensuche. kanal9.ch hat ihn hoch oben im Moosfluhgebiet begleitet. Eine nicht alltägliche Arbeit – zum Beitrag, ab Minute 0.54.

14. Juni

Nach den Tagen der heftigen Gewitter kam gestern wie versprochen die Besserung: Ferienfeeling-Stimmung in Tschuggen. Alpauffahrt: Die Kühe wagen sich morgen auf die Belalp, obwohl immer noch stellenweise Schnee liegt. – Eine Verbindung der Belalp mit der Riederalp wird seit Jahrzehnten angestrebt. Diese Bahn könnte mehr Gäste auf die Riederalp bringen, meinte der dortige «Hotelkönig» Art Furrer schon vor Jahren. Für mehrere Millionen Franken plante er auf der Riederalp ein Hotel-Grossprojekt der gehobenen Klasse mit rund 200 Betten und grosser Wellnessanlage. ­Wie die «RhoneZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, ist dieses Projekt gescheitert. Die Initianten rund um Art Furrer hatten angeblich arabische Investoren an der Angel. Gescheitert für immer? Art Furrer: Das Projekt «ruhe etwas» und sei nicht vom Tisch. Er glaube nach wie vor voll daran. Um es aber tatsächlich zu realisieren, seien für Art Furrer künftig zwei ­Voraussetzungen nötig: der Bau der angedachten Bahnverbindung Belalp–Riederalp und moderne Umsteigeplattformen für die An- und Abreise. Die Bahnverbindung Belalp–Riederalp würde den Sommer- und Erlebnistourismus beflügeln, womit wiederum in die allgemeine Bahn- und Ski-Infrastruktur investiert werden könnte. Zum Artikel.

13. Juni

Die Gewitter sind für den Moment ausgestanden. Heute geht es mit den Temperaturen rapide nach oben. Mit dem Oberalp, dem Klausen und dem Gotthard sind nun drei (wichtige) Alpenpässe durchgehend befahrbar. Derzeit arbeitet man an der Furka. Dieser Pass sollte voraussichtlich morgen geöffnet werden können. Enorme Schneemassen findet man auch am Sustenpass vor (Verbindung vom Kanton Bern ins Urnerland). Zwei Wochen ist man dort mit der Öffnung im Rückstand. Normalerweise sei der Sustenpass am 10. Juni komplett befahrbar. Dieses Jahr – so schätzt man – sei das vielleicht erst um den 24. Juni herum möglich. Seit einer Woche ist die Passstrasse immerhin bis Sustenbrüggli geöffnet. Herausforderungen meistern am Sustenpass – zu einem interessanten Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung» über die derzeitige Passöffnung.

12. Juni

Heftige Gewitter und massive Niederschlagsmengen in der Nacht auf Dienstag im Wallis! Die Rhone führte so viel Wasser wie beim Unwetter im Oktober 2000. Bedenken hatte man auch in Tschuggen wegen des berüchtigten Dorfbaches im östlichen Teil. Es ist aber alles im Rahmen verlaufen. Übrigens: Die Blitzaktivität war sehr hoch. Am frühen Dienstagmorgen waren schweizweit rund 20’000 Blitze registriert worden. – «Hoch hinaus! Das sind die zehn schönsten Gipfelwanderungen. bluewin.ch listet zehn Gipfelwanderungen auf, die ohne Pickel und Seil hoch hinausführen. Mit dabei das Barrhorn im Turtmanntal. Das Barrhorn zählt europaweit zu den höchsten Alpengipfeln, die ohne Hochalpinausrüstung erklimmt werden können. Am besten plant man die Tour auf den 3’610 Meter hohen Gipfel in zwei Etappen und übernachtet in der Turtmannhütte. Der Aufstieg auf den Gipfel mag schweisstreibend und anstrengend sein. Doch oben angekommen, steht man auf einem Aussichtsberg der absoluten Extraklasse. Mehr.

11. Juni

Ein verregneter Montagabend: Es kam der Regen, viel Regen! Auf naturgefahren.ch war die Hochwassergefahr rund um Naters noch heute Morgen auf Stufe 3 (erheblich). Intensiver Regen – und enorme Schneemengen immer noch oben in den Bergen. Wegen der Schneemassen am Furkapass dauern die Freilegungs- und Instandstellungsarbeiten der Dampfbahn Furka-Bergstrecke länger als üblich. Die Saisoneröffnung ist nun für den 22. Juni geplant. Rekordmässige Schneehöhen bis 17 Meter wurden gemessen. Eindrückliche Bilder! Bei der Freilegung der Geleise kommt wie jedes Jahr schweres Gerät zum Einsatz. Eine Fahrt durch den geräumten Lawinenschnee!

10. Juni

Pfingstmontag. «Wir erlebten ein super Wochenende in Tschuggen. Es hat alles wunderbar geklappt.» Ja, vom Wetter her war das Wochenende eher durchzogen: sonnig am Samstag, regnerisch am Sonntag. So geht es in den nächsten Tagen weiter. Erst nach Wochenmitte folgt eine Wetterbesserung mit erneut sommerlichen Temperaturen. – Auch Biker planen ihre Saison. Das Wallis ist das perfekte Biker-Paradies. Bestens markierte Mountainbike-Strecken führen vorbei an sprudelnden Bergbächen und Alpseen oder schlängeln sich über Bergflanken und durch dichte Wälder. Dank den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bergbahnen stehen unzählige Möglichkeiten offen, um Touren für jedes Niveau zu planen. Auch das Lötschental setzt auf den Mountainbike-Sport und eröffnet am 22. Juni einen Mountainbike-Trail. Der 9,7 Kilometer lange Breithorn-Trail führt von der Laucherenalp über Weissenried nach Wiler. Dank der Anpassung verschiedener Abschnitte soll er nun einer breiten Nutzergruppe – auch bikenden Familien mit Kindern ab zirka zwölf Jahren – zugänglich sein. Er soll aber auch Fortgeschrittenen viel Spass bereiten.

09. Juni

Pfingstsonntag in Tschuggen. Nachdem bei uns in Tschuggen eine Gämse zu Besuch war, entdeckten gestern Samstagmorgen Wanderer einen Bär auf der Riederalp. Die Wanderer filmten den Bären im Moosfluhgebiet auf der Riederalp. Der Bär befindet sich derzeit also im Gebiet des Jagdbanngebiets (Aletschwald). Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere konnte bereits anhand der Bilder offiziell bestätigen, dass es sich tatsächlich um einen Bären handelt. Man hat nun den zuständigen Wildhüter und einen Biologen vor Ort bestellt, um Beweise für die Probenahme zur DNA-Analyse zu finden. Diese Analyse soll zeigen, ob es sich um das gleiche Tier handelt, das im vergangenen Jahr in der Region Sanetsch im Unterwallis beobachtet worden ist. Die Bevölkerung und Wanderer sind gebeten, weitere allfällige Feststellungen wie Spuren oder Beobachtungen des Tieres dem zuständigen Wildhüter oder der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere zu melden.

08. Juni

Wer jetzt am Wochenende von Tschuggen aus ins Oberwallis möchte, muss das Dorf Naters umfahren. Es wird gefeiert! Über hundert teilnehmende Musikgesellschaften aus dem Kanton Wallis und sogar der restlichen Schweiz, um die 5’000 aktive Musikanten und rund 25’000 begeisterte Zuschauer sollen das Kantonale Musikfest zu einem unvergesslichen Event machen. Zum Programm von heute Samstag und von morgen Sonntag. – Heute wäre eigentlich der Alpaufzug geplant gewesen. Immer noch liegt Schnee auf der Belalp. Darum (und wie schon angekündigt) wird das Ganze um eine Woche verschoben. Zum Programm.

07. Juni

Gestern blieb es mehrheitlich trocken hier in Tschuggen. Die Sonne zeigte sich wenig. Heute sollte es wieder besser werden. Und morgen erwartet uns ein Prachtstag. Das Pfingstwochenende steht vor der Tür. – In Blatten-Belalp ist die Einführung des neuen Kurtaxenreglementes nur noch eine Frage der Zeit. Ab kommendem Winter müssten praktisch alle hier in Tschuggen einen Pauschalbetrag pro Chalet zahlen, dürften dann aber von der Gästekarte profitieren. Noch nicht so weit ist man auf der Riederalp und auf der Bettmeralp. Dort dürfte das neue Reglement frühestens auf Mai 2020 in Kraft treten. Man erwartet aber Widerstand. Ein Vergleich: Hier in Tschuggen rechnet man mit Kosten von 700 Franken pro Chalet. Auf der Riederalp soll es das Doppelte kosten, auf der Bettmeralp noch mehr. Zu den Zahlen. Die neuen Kurtaxen in der Aletscharena werden also ein Vielfaches der bisherigen betragen. Sie werden fast so hoch sein wie im Luxusort Gstaad und teurer als in Villars und Verbier. Und fast doppelt so hoch wie in Zermatt oder Crans-Montana. Da erwartet man berechtigen Widerstand … Zu einem interessanten Artikel auf infosperber.ch

06. Juni

Nach einem Prachtstag und nicht vorangekündigt kam gestern ein heftiges Gewitter ins Gebiet Tschuggen-Belalp. Tschuggen im Gewitterregen. – Über 20 Kapellen verwandeln den Landschaftspark Binntal in eine eindrückliche Sakrallandschaft. Die Wallfahrtskapelle Heiligkreuz im Binntal gilt als eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten im Oberwallis. Und der Wanderweg zu dieser Wallfahrtskapelle durfte nun einen Förderbeitrag zur Wiederinstandstellung entgegennehmen. Mit dem Post-Förderpreis prämierten die Schweizer Wanderwege und die Schweizerische Post drei familienfreundliche Wanderwegprojekte, die eine Finanzierungslücke aufweisen. Ausgezeichnet werden Projekte an gut erreichbarer Lage, die insbesondere für Familien geeignet sind. Eines davon ist der Pilgerpfad Lengtalweg im Binntal. Mit der Instandstellung des historischen Weges soll den Wanderern eine lange Hartbelagsstrecke erspart werden. Zudem wird ein attraktiver Rundwanderweg von Binn nach Heiligkreuz und zurück geschaffen. Mehr Infos gibts hier.

05. Juni

Ein herrlicher Abend hier in Tschuggen. Innert einer Woche sind die Temperaturen nach oben geklettert, sodass man jetzt anfangs Juni von Sommer in den Bergen berichten kann. Das mag unsere nächsten Gäste freuen, die schon diese Woche anreisen werden. Auch diese Freunde hier scheinen den Sommerabend zu geniessen … – Vor wenigen Tagen berichteten wir in unserem Blog, dass für das Restaurant Buffet bei der Bergstation bereits wieder ein neuer Pächter gesucht wird. Nun ist das Restaurant auch öffentlich zur Pacht ausgeschrieben. Das Restaurant könne per 01. November übernommen werden. Interessenten melden sich bei der Geschäftsleitung der Belalp-Bahnen. – Nach einigen Jahren Unterbruch wird der Zirkus Harlekin vom 04. bis 06. Juli wieder in Blatten-Belalp zu Gast sein. Der Tourneeplan ist aufgeschaltet. Impressionen von früheren Auftritten hier im Oberwallis.

04. Juni

Was läuft diesen Monat noch im Gebiet Blatten-Belalp? Einige Infos gibt der gestern zugestellte Newsletter von Blatten Belalp Tourismus. – Im April hat das Walliser Tourismus Observatorium (Tourobs) eine grossangelegte Umfrage bei den touristischen Leistungsträgern in 22 Walliser Destinationen wie Zermatt, Leukerbad, Goms oder auch Blatten-Belalp durchgeführt. Der Walliser Tourismusbarometer beruht auf einer Online-Befragung (254 Teilnehmer), deren Ergebnisse durch Telefongespräche ergänzt wurden. Das Wesentliche in Kürze: Die Wintersaison 2018/19 wurde als überaus zufriedenstellend empfunden. Es war sogar die Drittbeste seit Beginn der Erhebung vor 14 Jahren. Die Wetter- und Schneebedingungen waren vor allem in der Hochsaison ausgezeichnet. Dies wirkte sich unter anderem sehr positiv auf die Bergbahnunternehmen aus. Der vergangene Winter war zwar weniger schneereich als 2017/18, das Wetter spielte aber generell besser mit. Wie beurteilen Chalet- und Ferienwohnungsbesitzer in den 22 Walliser Destinationen die vergangene Wintersaison? Wie ist der Buchungsstand für den Sommer? Den Schlussbericht des Walliser Tourismus Observatoriums mit interessanten Zahlen finden Sie hier.

03. Juni

Vor einer Woche ging es nicht ohne ein Feuer im Cheminée und jetzt die Meldung: Im Wallis sei gestern Sonntag der erste Hitzetag des Jahres 2019 in der Schweiz verzeichnet worden. Auf den Pässen liegt noch viel Schnee, wie hier auf dem Klausenpass. Es gibt aber auch viel Schönes zu entdecken. Das Traumwetter bleibt uns auch diese Woche erhalten. – Blatten Belalp Tourismus bietet unseren kleinen Gästen in diesem Sommer zwei Schatzsuchen an. Neu wird auch das Gebiet Tschuggen und Antoniuswald einbezogen. Gestartet werden kann ab Mitte Juni. Man wartet noch die Schneeschmelze oben im Gebiet ab. Die zweite Möglichkeit führt ins Gebiet Blatten und Holzji (oberhalb von Rischinen). Diese Schatzsuche kann erst gegen Ende Monat eröffnet werden.

02. Juni

Eichhörnchen hat es viele in Tschuggen. Aber das jetzt noch Gämsen sich dort aufhalten, ist eher neu. Diese Gämse schien sich gestern in diesem Blumengärtchen in Tschuggen wohlzufühlen. Es hat Gründe, weshalb sie sich so weit unten befindet. Auch scheint sie alleine unterwegs zu sein. – Achtung: Die Preise bei den Belalp-Bahnen wurden erhöht, die Sommer– und auch die Wintertarife. Da sind wir in Tschuggen leider auch mit der (bis anhin beliebten) Mehrfahrtenkarte betroffen. Sie wurde (für 6 Fahrten) von 17.50 auf 21 Franken erhöht. Interessant bleibt es noch für Familien: Die Familienkarte kann bis Ende Oktober zum unveränderten Preis von 999 Franken bezogen werden.

01. Juni

Neuer Monat, den (diesjährigen) Kältemonat Mai hinter sich lassen. Nun ist auch das Team von Blatten Belalp Tourismus gestartet. Gestern kam das erste Wochenprogramm der aktuellen Sommersaison. Auch sonst gibts Neuigkeiten! Für das Restaurant Buffet (gleich bei der Bergstation) muss auf den kommenden Winter hin bereits wieder ein neuer Pächter gesucht werden. Das Crowdfunding für die Erweiterung des Hexenlandes konnte bekanntlich erfolgreich abgeschlossen werden. Eine Summe von über 220’000 Franken kam zusammen. Der Ausbau ist zurzeit in Planung und soll demnächst gestartet werden. Auch freut man sich, dass das neue Kurtaxenreglement der Gemeinde mit deutlicher Mehrheit angenommen worden ist. Es wird ab 01. November eingeführt. Da mit dem Personentransport Tschuggen auf der Gästekarte die Einführung eines Herzenswunschs definitiv versprochen wurde, gilt es da dranzubleiben – damit dieser Wunsch auch im kommenden Winter nicht nur ein Traum bleibt. In rund sechs Monaten soll die Wintersaison ja starten …