Juli 2019

31. Juli

Das Sparrhorn gilt als dankbarer Dreitausender. Trittsichere Berggänger gelangen von der Belalp via Aletschbord und Tyndall-Denkmal auf markierten Bergwanderwegen hinauf zum Gipfel. (Zum Tourbeschrieb.) Vom Gipfel eröffnet sich ein herrlicher Rundblick: Ganz nah sind die Zacken der Fusshörner, weit unten schlängelt sich der Oberaletschgletscher herab, und in der Ferne leuchten Matterhorn, Weisshorn und Monte Rosa. Bis 09. September ist die Sechser-Sesselbahn Sparrhorn in Betrieb. Von Hohbiel ist es gerade mal noch eine Stunde bis zum Sparrhorngipfel. Gäste von uns haben die Wanderung zum Sparrhorn vor wenigen Tagen unter die Füsse genommen und uns diese tollen Bilder hier zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank! Wie die Bilder zeigen, sind auch andere der Hitze weiter unten am Berg entflohen und Richtung Gipfel gezogen

30. Juli

Fast Ende Juli – ein traumhafter Sommer liegt bislang hinter uns. Die Gäste sind begeistert, die Feedbacks dementsprechend sehr gut. – Eine Erinnerung an Tschuggen-Belalp? Sehr beliebt bei unseren Gästen ist das Kinderbuch «Der Blattner Hexenstreich», welches übrigens auch direkt bei uns bezogen werden kann. Tolle Zeichnungen, sehr empfehlenswert. Ein super Geschenk! – Die 01.-August-Feierlichkeiten stehen bevor. Die Waldbrandgefahr im Wallis hat sich aufgrund der Niederschläge in den letzten Tagen entschärft. Für die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag gibt es vorerst kein generelles Feuerverbot. Vorsicht ist jedoch geboten, wie der Kanton in einer Mitteilung festhält.

29. Juli

Start in die Woche des Schweizer Nationalfeiertages. Viele Gäste und Eigentümer sind vor Ort. Es läuft was (auch in Tschuggen)! Und wettermässig wird es besser, die Sonne kehrt zurück. – Morgen steht wieder die Sonnenaufgangswanderung auf dem Programm, für die man sich bis heute Nachmittag anmelden kann. Mit der Gästekarte gratis! – Wer eine Reise tut zu uns nach Tschuggen-Belalp, nimmt gerne auch eine Erinnerung mit nach Hause. Wir wäre es mit einem Belalp-Rucksack? Diese Rucksäcke werden aus alten Werbeblachen gefertigt und zum Preis von 169 Franken zum Verkauf angeboten. Achtung: Aktuell läuft eine Sommeraktion! Bis Mitte August gibt es die Möglichkeit, die Rucksäcke zu 129 Franken pro Stück zu erwerben. Die Rucksäcke haben verstellbare Rückenbändel und ein grosses Innenfach. Sie sind jedoch nicht wasserdicht. Die Rucksäcke können am Schalter  des Tourismusbüros bezogen werden.

28. Juli

Die Natur holt sich, was sie braucht: Es regnet. Das ist doch schon eine gute Nachricht, was den baldigen Nationalfeiertag, den 01. August, und die damit verbundenen Feuerwerke betrifft. Vorsorglich wurden heute diverse Veranstaltungen abgesagt: Jakobsfest auf der Belalp, Älplerfest auf der Moosalp, Schäferfest in Leukerbad oder auch das Seefest auf der Bettmeralp. Ausruhen am Sonntag ist angesagt – und Warten auf die Sonne. Diese kommt zurück. – «Im Wallis ist alles möglich: Man kann den Stausee umrunden, Wasserfälle bestaunen, mit der Bergbahn auf gut 3’000 Meter Höhe fahren oder An- und Abstiege ins Programm nehmen. … Es spricht nichts, absolut nichts gegen einen Urlaub im wunderbaren, wanderbaren Wallis.» «Wandern und Wundern»: zu einem Artikel in den «Westfälischen Nachrichten».

27. Juli

Immer wieder Gewitter in der vergangenen Nacht, was der Natur, aber auch dem Mensch gut tat – nach diesen (auch in Tschuggen) sehr heissen Tagen. Und übrigens: Tschuggen ist derzeit mit Gästen und auch Eigentümern so gut belegt wie seit den Skiferien im Februar oder auch seit den Neujahrstagen nicht mehr. Dass im Sommer eine so gute Belegung ist, vor allem durch Gäste, das haben wir in der Vermietung seit Jahren nicht mehr so erlebt. Die Gäste wollen wieder vermehrt in die Berge – gemäss dem Spruch: «Warum in die Ferne ziehen, wenn das Gute (und Schöne) liegt so nah.»

26. Juli

Eine weitere Hitzenacht liegt hinter uns. Doch mitten in der Nacht Donnergrollen – und ein leichtes, eher sehr leichtes Gewitter sorgte doch für etwas Abkühlung. Nun (jetzt am frühen Morgen) ist es wieder strahlend schön. – Ein Feedback von einem Gast, der vor wenigen Wochen hier bei uns in Tschuggen weilte: «Das Chalet war sehr gut eingerichtet. Alles vorhanden, was man sich für eine Ferienwoche wünscht. Idyllische Ruhe, wunderbare Aussicht, absolute Sauberkeit und eine sehr liebe und kompetente Betreuung. Absolut empfehlenswert.» Vielen herzlichen Dank für diese tolle Rückmeldung! Die Bewertung ist bei einem Ferienwohnungsanbieter aufgeschaltet, was uns sehr freut und uns auch sehr hilft.

25. Juli

Und es erwartet uns der nächste sehr heisse Tag hier in den Bergen. Arbeiten auszuführen ist derzeit fast nicht möglich. Zu heiss. In den folgenden Tagen sind jetzt doch (abkühlende) Gewitter versprochen. – «Die Schweiz ist das Mekka der Alpen! 48 der 82 Alpen-Viertausender befinden sich in der Schweiz. In keinem anderen Land in Europa gibt es so viele Berge auf über 4’000 Metern Höhe wie in der Schweiz. Auch Genusswanderer kommen natürlich nicht zu kurz und können sich in etlichen Unterkünften auf unter 2’000 Metern erholen.» Zu einem Artikel auf hdsports.at mit einer Auflistung der Walliser SAC- und Berghütten.

24. Juli

Wenn es zu heiss wird, fährt man hoch in die Berge: kühlende Gedanken, wenn man solche Bilder sieht (gestern Abend hoch oben am Furkapass). Bis morgen Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihr Maximum. In den folgenden Tagen wird es kühler, besonders auch in den Nächten. Es ist bis Montag dann mit angenehmen Temperaturen zu rechnen. – Das neue Kurtaxenreglement hier in Tschuggen-Belalp soll ab kommendem Winter eingeführt werden. Gegen Herbst hin erhalten die Eigentümer die Rechnung. Anders auf der Bettmeralp: Da ist man mit dem Kurtaxenreglement und mit massiv höheren Kosten als hier bei uns nicht einverstanden und sucht das Gespräch mit der Gemeinde. Es wurde nun eine Interessengemeinschaft Zweitwohnungen Bettmeralp gegründet. Die IG soll die Interessen der Zweitwohnungseigentümer gegenüber Behörden, öffentlichen Institutionen und privaten Organisationen vertreten. Zur Homepage der Interessengemeinschaft.

23. Juli

Es geht mit den Temperaturen aufwärts. Der Schweiz steht die zweite Hitzewelle dieses Sommers bevor. Der Bund hat für das Wallis (Naters ist ebenfalls betroffen) eine Hitzewarnung der Stufe 3 ausgegeben, der mittleren von fünf Gefahrenstufen. Die Warnung gilt von Dienstagmittag bis Freitagabend. In Teilen des Wallis herrscht zudem bereits erhebliche Waldbrandgefahr. Erstmals wieder etwas (Gewitter-)Regen gemeldet ist am Freitag … – Dem Gletschersterben will man entgegenwirken (siehe unsere «News» vom 21. Juli). Was auch positiv stimmt: Sogar der Walliser Gletscherexperte David Volken steht hinter dem Versuchsprojekt, das ab kommendem Sommer starten kann. Die Hoffnungen aller Beteiligten seien gross. Zu einem Interview und Kurzbericht auf rro. – «Mit grossem Dank sind wir abgereist. Es hat uns bei Ihnen in Tschuggen ausserordentlich gut gefallen. Besonders das Wandergebiet!

22. Juli

Unsere Gäste dürfen sich freuen: Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt in der neuen Woche für viel Sonnenschein und heisses Hochsommerwetter. Eine neue Hitzewelle ist im Anmarsch mit Höhepunkt am Donnerstag. Traumhaft, wer seine Ferien jetzt in Tschuggen verbringen darf. – Wer von der Bergstation Belalp runter Richtung Alpe Bel läuft, kann schon bald das Foggenhorn erblicken. Es muss nicht immer ein 3’000er oder 4’000er sein: Auch diese Gipfelbesteigung hat viel Schönes zu bieten. Eine tolle und aussichtsreiche Rundwanderung! Das Foggenhorn, ein Geheimtipp unter den Wanderungen im Oberwallis: wunderschöner Panorama-Rundweg, atemberaubende Aussicht auf Aletschgletscher und Simplongebiet. Ja, das Foggenhorn bietet eine ungeheure Rundsicht, vor allem gegen Süden hin, und reicht weit über das Rhonetal hinweg bis zu den Viertausendern der Walliser Alpen. Wanderung zum Foggenhorn: Ein derzeitiger Gast hat uns diese Fotos hier zur Verfügung gestellt. Tolle Bilder – und ein Dankeschön nach Tschuggen!

21. Juli

Liebe Sonntagsgrüsse aus Tschuggen. Es hat in der letzten Nacht geregnet, ein erfrischendes Gewitter. Und nun warten wir auf die Sonne. – Wir informieren unsere Gäste: Bis morgen Nachmittag kann man sich für die nächste Sonnenaufgangswanderung vom Dienstag anmelden. Ein sehr empfehlenswerter Event und mit der Gästekarte gratis! – Das lässt aufhorchen: Schweizer Forscher starten ein Projekt zur Rettung von Gletschern. Mit einem bodenunabhängigen und stromfreien Beschneiungssystem will man dem Gletschersterben entgegenwirken. Im Sommer wird das anfallende Schmelzwasser hoch oben gesammelt, um es im Winter in Form von Schnee zu recyclen und dem Gletscher zurückzugeben … Die HTW Chur zeigt mit einer Grafik auf, was durch ihren Eingriff möglich werden soll. Zu einem interessanten Artikel im «Tagesanzeiger».

20. Juli

Prachtswetter in den Bergen, eine kleine Wanderung mit einer tollen Aussicht auf «unser» Tschuggen. – Sogar in der Presse in Deutschland war es ein Thema: Das Team von Bundesliga-Fussballtrainer Martin Schmidt war im Wallis, und zwar wiederum auf der Belalp. Mit den Spielern von Augsburg auf der Belalp (zu einem Artikel auf 1815.ch): Trainer Martin Schmidt ist überzeugt, dass die Erfahrungen bei diesen Impulstagen dem Team in den nächsten Monaten helfen werden. Am Donnerstag ging es hoch zur Oberaletschhütte. «Ohne Handyempfang kamen da verschiedene Prozesse in Gang.» Martin Schmidt ist sich sicher, dass die Bilder dieser Impulstage den Spielern noch lange in Erinnerung bleiben werden. Martin Schmidt gilt als Werbeträger der Belalp. Mit diesem Team-Event einmal mehr!

19. Juli

Wanderwetter weit übers Wochenende hinaus: Der Sonnenschein überwiegt, Gewitter sind aber nicht auszuschliessen. Die Temperaturen steigen bis Dienstag wieder an. Herrlich! – Bis Anfang Oktober verkehren Züge der Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) von Oberwald nach Realp, gezogen von verschiedenen historischen Dampflokomotiven. Vor kurzem setzte eine besondere Dampflokomotive mit einer besonderen Geschichte zur Jungfernfahrt an: die Lok HG 4/4 Nummer 704. Die Lokomotive war 1923 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur nach Indochina, dem heutigen Vietnam, geliefert worden, wo sie – zusammen mit weiteren Lokomotiven der SLM – bis zur Stilllegung der Bahn 1976 im Einsatz war. Bereits im Jahre 1990 wurde die Lok zurück in die Schweiz geholt. 52’000 Stunden Freiwilligenarbeit und rund 2 Millionen Franken waren nötig, bis die Lok zur Neuzulassung durch das Bundesamt für Verkehr antreten konnte. Ab diesem Sommer ist die Lok wieder an der Furka unterwegs. Eine alte Maschine, welche den Krieg in Vietnam erlebt hat: Das Walliser Regionalfernsehen kanal9.ch war auf den Spuren dieser historischen Dampflokomotive: hier (ab Minute 9.08)

18. Juli

Da dürfen wir uns freuen: Es liegen herrliche Sonnentage vor uns. Weniger freuen dürften sich die Bauern auf der Belalp: Wie wir (nach diesem Artikel) bereits berichteten, haben sich im vergangenen Jahr auf der Alpe Bel mehrere Rinder mit dem BVD-Virus angesteckt. Mehrere Tiere wurden getötet. Einige Rinder sind noch unter Verbringungssperre. Wie der Virus auf die Belalp gelangt ist, blieb bislang ungeklärt. Wie der «Walliser Bote» berichtet, wurde der ansteckende Virus nun in andere Regionen verschleppt …

17. Juli

Wir machen unsere Gäste stets auf die Events im Gebiet Tschuggen-Belalp aufmerksam. Zu einer beliebten Möglichkeit entwickeln sich die Sonnenaufgangswanderungen. Einer unserer derzeitigen Gäste war gestern mit dabei – nicht zum ersten Male. Das Frühaufstehen scheint sich auch diesmal mehr als gelohnt zu haben. «Sind gerade zurück, es war sehr schön. Ein etwas anderer Sonnenaufgang als letztes Jahr. Vergangenes Jahr war der Himmel durchgehend blau. Aber die Wolkenschichten diesmal hatten auch etwas Wunderschönes. Fasziniert hat uns die diesjährige Blütenvielfalt auf der Belalp. Wir konnten nicht genug davon bekommen.» Und dieser Gast hat uns herrliche Bilder von der Wanderung mitgebracht, die wir allen Interessierten hier zeigen dürfen. Ein herzliches Dankeschön an diesen Gast und eine Aufmunterung, den nächsten Event nicht zu verpassen. Am nächsten Dienstag ist es wieder soweit – und es ist mit der Gästekarte sogar gratis!

16. Juli

Nach den Hitzetagen gab es am vergangenen Sonntag einen regelrechten Kälteeinbruch. Und das sogar mit Schnee bis hinunter auf 2’300 Meter. «Schnee im Wallis», nächste Schönwetterphase im Anmarsch. – Wer uns kennt, weiss, dass uns die Alpenflora sehr interessiert. Das versuchen wir auch stets mit Bildern aufzuzeigen. Immer montags wird auf der Bettmeralp zu einer Alpenblumen- und Kräutertour eingeladen. Nach einer solchen Tour mit der Kräuterfrau geht man mit anderen Augen durch die Natur. Auf ihren Kräutertouren zeigt die diplomierte Wanderleiterin die Schätze, die mitunter direkt am Wegesrand wachsen. Die Blüten und Kräuter sind nicht nur gesund und (aufgrund des rauen alpinen Klimas) auch besonders wirksam, mit ihnen lassen sich ausgefallene Köstlichkeiten zaubern. Mehr.

15. Juli

Sommer in Tschuggen-Belalp! – Frühaufsteher aufgepasst: Das beliebte Sommerangebot «Sonnenaufgangswanderung» startet morgen Dienstag in eine weitere Saison. Bereits um 05.15 Uhr (!) ist Besammlung in der Schalterhalle der Talstation. Erleben Sie die einmalige Morgenstimmung auf der Belalp. Von Gästen wissen wir, dass dieses Angebot speziell zu empfehlen ist. Und das Gute: Mit der Gästekarte ist das Ganze sogar gratis. Anmeldungen werden bis heute Nachmittag entgegengenommen. Mehr. – Rund drei Monate dauerte die Totalsanierung der Zimmer des historischen Hotels Belalp am Aletschbord. Nun fand ein «Tag der offenen Tür» statt, bei dem die sanierten Zimmer besichtigt werden konnten. Im Preismodell der Zimmer wird sich eine Änderung ergeben. Statt wie bisher fixe Preise für die Zimmer zu verlangen, werden diese künftig wie in anderen Hotels dynamisch gestaltet sein. Je nach Ausstattung und Saison können diese somit variieren.

14. Juli

Anlieferung zu den diversen Chalets in Tschuggen: Nicht immer und nicht zu jedem Chalet ist das eine einfache Angelegenheit. So stellt sich des öftern die Frage, ob ein Heli eingesetzt werden soll. Das war gestern einmal mehr der Fall. Ein paar Impressionen. – Die vielblättrige Lupine gehört zu den problematischen Exoten und ist vom Bundesamt für Naturschutz als invasive Art bewertet worden. Die vielblättrige Lupine breitet sich insbesondere in der subalpinen Stufe stark aus und verdrängt dort die einheimische Flora. Zu finden ist sie auch in Tschuggen. Eine Pflanze bildet bis zu 2’000 Samen, welche sich fast explosionsartig vermehren. Die Lupine kann unterirdische Ausläufer bilden, welche neue Triebe produzieren. Durch mehrmaliges Mähen vor dem Absamen kann die Lupine gut zurückgedrängt werden. In Saas-Fee will man dieser Pflanze nun entgegenwirken. Zu einem Beitrag auf kanal9.ch (ab Minute 1.03).

13. Juli

Eine Wanderung hoch zu einer SAC-Hütte, das sorgt immer wieder für ein mehrfaches Erlebnis. 153 SAC-Hütten gibt es in der Schweiz. Eine Hütte finden, Familienferien in SAC-Hütten, Hütten-Knigge, in einer Hütte arbeiten: All diese Informationen und und noch vieles mehr finden Sie hier. Seit dem Jahr 2000 wurde gut ein Drittel aller SAC-Hütten umgebaut, renoviert oder gar neu gebaut. In den knapp 20 Jahren wurde bei 57 der insgesamt 153 SAC-Hütten ein Bauprojekt realisiert. Gekostet hat das alles rund 110 Millionen Franken. Weitere zehn Projekte stehen vor der Ausführung und werden gegen 23 Millionen Franken kosten. Mehr. Wie lebt es sich in den SAC-Hütten? Zu einem Beitrag in der Sendung «Schweiz aktuell». Die Dokumentation «SAC-Hüttenbau 2000–2020» umfasst 70 Bauvorhaben. 20 Jahre Hüttenbau: Im ersten Teil wird anhand der einschlägigen Kennwerte die Entwicklung des Hüttenbaus zwischen 2000 und 2019 untersucht. Im zweiten Teil der Dokumentation wird die Gesamtübersicht vervollständigt. Lesenswert!

12. Juli

Rosen im Abendhimmel. – Im vergangenen Winter wurde ein Teil des Zaunes im westlichen Teil von Tschuggen durch ein Fahrzeug beschädigt. Auch Gutes und Positives soll immer wieder hier an dieser Stelle erwähnt werden: Seit einer Woche ist der Zaun repariert. Ein Dankeschön den Verantwortlichen! – Sommerangebot: Kinder wandern heute Nachmittag zum Aletschbord, wo ein Kasperlitheater aufgeführt wird. Mehr. Und gleich anschliessend gibt es unten in Blatten einen Kurzvortrag. «Die touristische Entwicklung in Blatten-Belalp und ein Blick ‚hinter die Kulissen‘ der Belalp Bahnen AG». Mehr.

11. Juli

Es geht hoch in die Berge. Wanderungen werden geplant. Und Tschuggen ist bekanntlich ein idealer Ausgangspunkt und Erholungsort. – Am 22. Juli 1871, in einer Zeit, als das Damen-Bergsteigen verpönt ist und als minderwertig abgetan wird, steht die Engländerin Lucy Walker im langen, weissen Flanellkleid als erste Frau der Welt auf dem Gipfel des Matterhorns. Mit diesem unglaublichen Erfolg wird Walker in England über Nacht berühmt – nicht zuletzt wegen des Skandals, den sie mit ihrem Tun auslöst: Lucy Walker ist eine Adelige, und in diesen Kreisen sind Arbeiten und Sport treiben für eine Dame nicht nur verpönt, sondern schlichtweg verboten. Bewundert wird sie von der jungen Zermatterin Lina, deren Leben schon nur deshalb vorbestimmt zu sein scheint, weil sie «halt eine Frau» ist. Auch in diesem Sommer finden auf dem Gornergrat (auf 2‘600 Metern Höhe) wieder Freilichtspiele statt. Mit «Matterhorn: No ladies please!» wird die Geschichte der ersten Frau am Matterhorn auf die Bühne gebracht. Tickets buchen: hier.

10. Juli

Frösche können heisse Tage unbeschadet und gut überstehen, kommen an Regentagen wieder zum Vorschein. So gesehen und entdeckt. – Ein Besuch in der Sennerei auf der Belalp? Jetzt im Sommer wird jeden Donnerstag eine Führung durch die Sennerei organisiert. Anmeldungen nimmt das Tourismusbüro jeweils bis Mittwoch, 12.00 Uhr, entgegen. Mehr. – Der Klettersteig Gemmi-Daubenhorn in Leukerbad ist der längste und wohl atemberaubendste Klettersteig der Schweiz. Ab sofort ist er wieder offen und begehbar. Achtung: Für dessen Begehung braucht es eine sehr gute körperliche Verfassung. Mehr.

09. Juli

Wenn es nach dem Regen einen (Tschuggen-)Regenbogen gibt … – Auch für die Kleineren unserer Gäste wird ein Programm geboten. Jeweils am Mittwoch treffen sich Kinder ab drei Jahren in Blatten zum Basteln. Anmeldungen werden bis Dienstagabend, 17.00 Uhr, entgegengenommen. Mehr. – Winterferien in der Schweiz gelten als teures Vergnügen. Nicht zuletzt aus diesem Grund und auch wegen des oft fehlenden Schnees in mittleren Lagen setzen viele Destinationen vermehrt auf den Sommertourismus. Lenzerheide in Graubünden und Sattel-Hochstuckli in der Innerschweiz sind zwei Beispiele für einen Trend. Der Sommer werde als touristische Saison gerade neu entdeckt. Lange hätten sich viele Ferienorte auf das gute laufende Wintergeschäft konzentriert, den Sommer aber vernachlässigt. «Sommergefühle in den Bergen» oder wie der Wechsel zu vermehrtem Sommertourismus stattfinden kann: zu einem Artikel in der «Urner Zeitung».

08. Juli

Es erwartet uns eine Woche mit wieder erträglichen Temperaturen. Auch in der Nacht wird es wieder angenehmer sein. Weitere Gewitter werden erwartet. – Von Visperterminen durch das Nanztal auf den Simplonpass: Diese Wanderung wird als eher schwierig eingestuft, lohnt sich aber sehr. Der Höhenweg mit traumhafter Aussicht führt über den Bistinenpass zum Simplonpass am glasklaren Gibidumsee vorbei sowie durch das wildromantische Nanztal. Höhepunkte der Wanderung: Gibidumsee und die historische Heido-Suone zur Bewässerung der Wiesen und Reben von Visperterminen. Das wildromantische und naturbelassene Nanztal – sehr zu empfehlen. Mehr. Die Wanderung kann übrigens auch von der Postautohaltestelle Simplon / Monte Leone aus gestartet werden. «Wege am Wasser – zehn Wanderungen, die Abkühlung bringen»: Gerade eben wurde diese Wanderung in einem Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung» vorgestellt. Mehr.

07. Juli

Sommer in Tschuggen-Belalp: Ab kommendem Samstag wird auch der Sommerbetrieb der Sesselbahn Sparrhorn wieder aufgenommen. Die Bahn fährt bis 08. September jeweils von Donnerstag bis Sonntag jede Stunde von 09.15 bis 16.15 Uhr (von Montag bis Mittwoch nur auf Voranmeldung und für Gruppen). – Foto-Sujet Matterhorn-Spiegelung: Der Riffelsee liegt etwas abseits der grossen Wanderwege von Zermatt. Von der Gornergrat-Bahnstation Rotenboden ist der Riffelsee nicht direkt ersichtlich, aber in knapp 10 Minuten Fussmarsch leicht bergab gut erreichbar. Blumenfreunde finden Kostbarkeiten der alpinen Flora. Mehr. Und übrigens: Zu Hunderten wandern Touristen jeden Tag zum Riffelsee, um das Matterhorn zu fotografieren. Bereits vor dem grossen Wochenend-Ansturm kämpfen sie um einen Fotoplatz. Von der «Instagramisierung» des Matterhorns handelt dieser Artikel hier (hinterlegt mit tollen Bildern).

06. Juli

Tschuggen im Sommerkleid. Unsere derzeitigen Gäste freuen sich am herrlichen Wetter und an den Wandermöglichkeiten im Gebiet. Die Kampagne «Bergwandern – aber sicher» wurde ursprünglich auf drei Jahre angelegt und inzwischen immer wieder verlängert. Man erhält wertvolle Tipps, damit Wandern in den Bergen das bleibt, was es sein soll: eine schöne und gesunde Erfahrung in der Natur. Die diversen Wanderwegkategorien, «Wie verhalte ich mich in den Bergen richtig?», «Bereit für den Berg?» Mehr. – Ein Tipp: Immer am Donnerstag lädt der Landschaftspark Binntal zu einer botanischen Wanderung ein. Man trifft auf dieser rund dreistündigen Wanderung für das Tal typische Blütenpflanzen an und erfährt, weshalb das Binntal eine so reiche Flora beherbergt. Mehr. Achtung: Es ist eine Anmeldung erforderlich.

05. Juli

Traumhaft schön ist es derzeit hier oben in Tschuggen. Und relativ angenehme Temperaturen! Die Abende sind zum wahren Geniessen. – Eine herrliche Zeit zum Wandern! Mitte Juni «waren wir zum Wandern im Goms. Wegen dem sehr kalten und nassen Frühling lag noch überdurchschnittlich viel Schnee in den höheren Lagen. Während unseren Tagen im Wallis zeigte sich das Wetter aber von der schöneren Seite.» Ein Spaziergang ins Fieschertal, ein Ausflug ins Binntal mit einer Wanderung in Richtung Binntalhütte, Ausflug auf die Moosfluh «mit einem tollen Blick auf den Aletschgletscher», Wanderung quer durch den Aletschwald: Wir sind auf alpinforum.com auf einen Bericht gestossen mit super Bildern – und mit Tipps, was man von hier aus im Goms unternehmen kann. Zum Wanderbericht.

04. Juli

Entgegen der Wetterprognosen regnete es gestern immer wieder hier in Tschuggen. Gewitterregen, was allen gut tat: der Natur und dem Menschen. – Eigentlich unlogisch: Wegen der Hitzewelle hat sich die Aprikosenernte in diesem Jahr um rund fünf Tage verzögert. Wie die Dienststelle für Landwirtschaft in einem Bericht erklärt, setzt die Reifung der Früchte bei Temperaturen von über 35 Grad aus. Trotz der Verspätung rechnet der Kanton mit einer überdurchschnittlich guten Ernte: Zirka 8’000 Tonnen Aprikosen sollen es in dieser Saison werden. Mehr. – Blatten Belalp Tourismus hat für Juli den Newsletter zugestellt: hier.

03. Juli

Der Steinbock war in der Schweiz durch die Jagd einst fast ausgerottet: Vor 100 Jahren wurde der erste Steinbock neu angesiedelt. In der Schweiz leben heute wieder rund 15’000 Steinböcke. Wenn wir via Nufenenpass ins Wallis gelangen, begegnen wir sehr oft einem Rudel Steinböcke. Das war auch gestern wieder der Fall: die Bilder. – Wie bereits angekündigt: Der Circus Harlekin kommt nach Blatten. Die Zirkusleute mit ihren Wagen sind gestern eingetroffen. Vorstellungen stehen an drei Tagen (am Donnerstag, Freitag und Samstag) auf dem Programm. Tickets gibts über Telefon 078 742 27 60 und direkt im Tourismusbüro Blatten. Und übrigens: Heute Abend wirds so etwas wie eine Vorpremiere geben: Ab 18.00 Uhr spielen die Harlekin-Band und der Walliser Entertainer «z’Hansrüedi» auf. Viel Stimmung – und der Eintritt ist frei. Mehr.

02. Juli

Es hat geregnet. Nicht viel, aber es brachte auch in den Bergen doch eine leichte Abkühlung. Und Meteo Schweiz hat die Hitzewarnung der Stufe 4 nun aufs Tessin beschränken können. Naters ist nicht mehr betroffen. – Vergangene Woche hat auf der Belalp eine Naturgefahren-Exkursion stattgefunden. (Wir berichteten.) Lawinen, Murgänge, abgeschlossene Täler und schaurige Sagen: Die Teilnehmenden erfuhren viel Spannendes über die Kräfte der Natur. Fachmann Peter Schwitter liess sie teilhaben am abwechslungsreichen und bewegten Alltag als Naturgefahrenverantwortlicher. Dazu zählten Themen wie die Belalp-Gratlawine im Lawinenwinter 1999, der Murgang-Geschiebeherd im Bruchji, die Folgen des Klimawandels wie den schmelzenden Aletschgletscher, die Interessen des Tourismus, die rutschende Moosfluh oder die enorme Verantwortung, die ein Verantwortlicher tagtäglich auf seinen Schultern trägt. Ein Tipp: Ab sofort können Erwachsene wie Jugendliche auf dem Welterbe-Rundweg von der Belalp zum Aletschbord das Thema auf spielerische Art und Weise selbst entdecken und erleben. Naturgefahren auf der Belalp – auf den Spuren der Naturrisiken im Wallis! Mehr.

01. Juli

Hinein in den Monat Juli! Wir haben uns vom (heissen) Juni verabschiedet. Es bleibt weiterhin hochsommerlich warm. Die Nächte werden aber von den Temperaturen her doch etwas erträglicher. Dazu beitragen mögen auch die Gewitter, die nun fast jeden Tag versprochen sind. – Mit der Schulklasse ins World Nature Forum in Naters! Und das kostenlos! In diesem Jahr sind bereits weit über tausend Schulkinder in den Genuss einer Bildungseinheit ins Gebiet gekommen. Ziel dabei ist die verstärkte Sensibilisierung auf den Klimawandel, aber auch «das Näherbringen der ausgezeichneten Region». So hat es auch eine Schulklasse aus der Innerschweiz gemacht. Der anschliessende Ausflug ins Gelände thematisierte Tourismus, Landwirtschaft, Naturgefahren, Fauna/Flora, Biodiversität sowie die Gletscherschmelze. Man werde das Gelernte dann im Unterricht weiter vertiefen. Die Reise habe sich selbst von Luzern aus mehr als gelohnt. ««Die liebliche Landschaft der Belalp ist höchst attraktiv, und das World Nature Forum ist ein wahres Juwel»: Zu einem Bericht in der «Jungfrau-Zeitung».