Januar 2020

31. Januar

Die Lawinengefahr war gestern auf Stufe 4 gestiegen, liegt nun aktuell wieder auf Stufe 3. Auch den Gästen von dieser Woche konnten wir das bieten, was zu Skiferien dazugehört: Schneefall und Sonnenschein. Der dringend benötigte Schneefall setzte am Montagabend ein und verwandelte «unser» Tschuggen zu einem Traum-Dörfchen. Begeisterte Gäste! Mit so rund einem halben Meter Neuschnee und geschlossener unterer Talabfahrt fingen die Diskussionen wieder an: Wann wird die Talabfahrt freigegeben? Reicht der Schnee? Für eine ideale Präparation ist es denkbar knapp. Aber zufriedene Gäste sind das Ziel, auch wenn die untere Talabfahrt offiziell nur ein paar Tage wieder offen sein kann. Gestern Morgen wurde sie präpariert – und wie dieses Bild beweist, warteten die ersten «Talfahrer» schon zielstrebig. Ja, und dann zeigte es sich am Nachmittag: Die Talabfahrt ist wirklich der Hit hier in der Destination. Zu Hunderten waren sie unterwegs: Skifahrer, Schlittler, Spaziergänger … Ein Dankeschön an die Belalp-Bahnen, die das möglich gemacht haben!

30. Januar

Heute Morgen lohnt sich das frühe Aufstehen! Erstmals seit Tagen zeigt sich wieder die Sonne. Gestern hat es den ganzen Tag geschneit. Rund einen halben Meter Neuschnee können wir in Tschuggen verzeichnen. Eigentlich sei das zu wenig, um auch die untere Talabfahrt wieder in Betrieb nehmen zu können. Aber sie wird heute Morgen – so wurde uns das gestern versprochen – soweit präpariert, dass es dann auch mit Schlitten wieder möglich ist, nach unten zu gelangen. Das ist ein Zeichen für Tschuggen. Danke! – Eine weitere positive Meldung ging gestern an die Medien und auch an die Leistungsträger. Das Parkplatzproblem in Blatten während der Hochsaison ist erkannt und wird angegangen. An den Wochenenden vom 01. Februar bis 01. März werden tagsüber alle Postautoverbindungen zwischen Brig und Blatten kostenlos angeboten. Das ist ein starkes Zeichen für die Destination!

29. Januar

So – Frau Holle hat uns unterstützt, damit wir kurz vor der Februar-Ferienwelle wieder mit Schnee eingedeckt sind. Rund 40 Zentimeter Schnee können wir aus Tschuggen vermelden. Und es sollte bis in den Nachmittag hinein schneien. Lawinenstufe 4!!! Am frühen Morgen waren von oben auf der Belalp diverse Lawinensprengungen zu hören, um so das Skigebiet sicher zu machen. Die obere Talabfahrt ist weiterhin offen bis Tschuggen. Unten wird sie seit gestern wieder befahren von Skifahrern und sogar von Schlittlern. Das wird heute doch etwas schwieriger werden, weil jetzt noch mehr Schnee auf der Strasse liegt und eine Präparation noch nicht vorgenommen wurde.

28. Januar

Befreiende Nachrichten am viertletzten Tag des Monats Januar. Erstmals in diesem Jahr hat es wieder geschneit. Wir zehrten bislang an den Schneereserven vom letzten Jahr. So zirka 15 Zentimeter Neuschnee dürfen wir aktuell diesen Morgen hier oben verzeichnen. Und das ist erst der Anfang. Bis morgen gegen den Nachmittag hin sollte es immer wieder schneien. Schnee wird auch der Talabfahrt hier in Tschuggen-Belalp guttun. Die obere Teilstrecke war immer offen, die unter jetzt auch inoffiziell nicht mehr machbar. Schlitteln ist in. Da sollte man sich mit mehr Herzblut um die Beschneiung der unteren Talabfahrt kümmern. «Welches ist die schönste Schlittelstrecke der Schweiz?» fragte die Tageszeitung «Blick» vor wenigen Tagen. 59 Kommentare wurden veröffentlicht – darunter auch der folgende: «Schlittelweg Belalp nach Blatten – immer wieder schön.»

27. Januar

Auch heute dürfen wir einen Gast willkommen heissen, der «unser» Tschuggen nur vom Sommer her kennt. Da brauchte es doch einiges an Erklärungen, denn Tschuggen im Sommer und im Winter, das sind zwei verschiedene Welten. Wir trafen kürzlich in Tschuggen auf eine Familie, die privat und über ein Buchungsportal ein Chalet gewählt hatte. Völlig frustrierte Gäste, denn sie hatten gelesen, dass zu jedem Chalet ein Parkplatz gehört, und wollten Tschuggen mit dem Auto ansteuern. Die Nachtspeicherheizung war nicht höher gestellt und funktionierte auch nach Tagen nicht (weil diese Gäste das Einstellen gar nicht begriffen). Holz (das in Tschuggen gekauft werden könnte, wenn man es weiss) holten sie mit dem Rucksack unten in Blatten. Diese Gäste werden kaum mehr Tschuggen als Ferienort wählen. Sie sind auf ein Billigangebot hereingefallen – und hatten dementsprechend auch ziemlich «einfache Ferien» vor Ort. Es ist ja nicht nur in Tschuggen so: Ferien müssen gut gewählt werden, sonst kommt nach der Buchung der definitive Frust. – Was jetzt in den nächsten Tagen ganz sicher kommt, das ist der Schnee. Es sieht da ja ganz prächtig aus. Schneefall in Tschuggen – im Winter immer willkommen. Wir berichten!

26. Januar

Gestern sind in diversen Chalets Gäste angereist, und weitere werden am Montag erwartet. Soweit ist der Start in den stark frequentierten Monat Februar geglückt. Nebst Sonne und Wetterglück erwarten die Gäste auch Schnee – und warten derzeit auf Schnee. Nennenswerten Niederschlag hat es in diesem Monat Januar noch nicht gegeben. «Wir werden jeden Tag die Skischule besuchen. Zum Glück gibt es den Tschuggen-Shuttle hoch zur Mittelstation. Eine Riesenerleichterung! – «Vom Bett direkt aufs Brett»: Bei uns in Tschuggen möglich. Auf mittelhessen.de sind wir auf einen Reisebericht über die Belalp gestossen. «Vom urigen Bergdorf Blatten bei Brig schwingt die Seilbahn hinauf zur autofreien Belalp. Knallrote Türen mit Schweizer Kreuzen führen in die nur 19 Zimmer des Berghotels Hamilton-Lodge auf der Belalp. Gastherr John Wegink ist Niederländer, war nach einem Skiunfall zeitweise querschnittgelähmt und beschloss in der Rekonvaleszenz, sich ‘gründlich mit Schnee und Bergen zu konfrontieren. Er kaufte mit Gattin Jacqueline eine unspektakuläre Pension auf der Belalp, direkt an der Piste, und machte ein Schmuckstück daraus.» Skihotels an der Piste – Logieren für jeden Anspruch: In diesen fünf Schweizer Berghotels kann man vom Bett direkt aufs Brett steigen. Zum Artikel.

25. Januar

Ab heute rollt auch bei uns in Tschuggen die zweite Ferienwelle an. Drei Wochen lang war es jetzt eher ruhig, nun ist fünf Wochen lang Hochbetrieb. Das darf auch so sein, um den super gestarteten Winter erfolgreich weiterführen zu können. Nach wie vor ist die untere Talabfahrt offiziell zu. Unsere Gäste werden via Mittelstation nach oben ins Skigebiet gelangen. Ab Dienstag erwarten und hoffen wir auf Schnee … – Erfolgreich sind auch die Walliser Bergbahnen in den Winter gestartet. Verantwortlich waren die frühen Schneefälle im November, das gute Wetter und die Ferienkonstellation über die Feiertage. Die Walliser Bergbahnen verzeichneten in der Zeit vom 21. Dezember bis 15. Januar im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 14,3 Prozent Ersteintritten. Eine Herausforderung bestehe in den kommenden Jahren darin, den Anteil der technischen Beschneiung – der heute bei 40 Prozent liegt – zu erhöhen. Der Ausbau der technischen Beschneiungsanlagen sei aber kostspielig. Die Investitionskosten für 1 Kilometer Skipiste würde sich auf rund 1 Million Franken belaufen. Wie sich auch auf der Belalp zeigt: Für die Garantie eines guten Winterstarts sind effiziente Beschneiungsanlagen mehr als hilfreich, ja fast schon ein Muss. Die Walliser Bergbahnen erlebten einen Traumstart in den Winter – zu einem Beitrag auf kanal9ch (ab Minute 0.56).

24. Januar

Ski fahren bis auf 3’100 Meter über Meer: Herrlich war es auch gestern oben auf der Belalp – bestens präparierte Pisten, wenig Leute jetzt vor der zweiten Ferienwelle. So macht Ski fahren noch mehr Spass und Freude. Oben am Hohstock fühlt man sich dem Himmel wahrlich und im Sinne des Belalp-Slogans wirklich ein bisschen näher …  – Dieses Video hat uns gestern erreicht, aufgenommen am vergangenen Samstag oben auf der Belalp. Ein Dankeschön an Jean-Marc Heinzmann, der uns diese super Aufnahmen für unseren Blog zur Verfügung stellt. Schnee ist gewünscht – und könnte nächste Woche auch eintreffen. «Im Laufe des Dienstags aus Westen verbreitet Niederschlag und auf den Bergen Neuschnee …» Da freut sich das Schnee- und Winterherz!

23. Januar

Das BelalpAlpinCenter organisiert an diesem Wochenende und Mitte Februar je einen Basiskurs Skitouren. Bereit für die ersten Erlebnisse in freier Natur und fernab überfüllter Pisten? Dann wäre ein Skitourenkurs für Einsteiger oder Anfänger genau das Richtige. Erfahrene Bergführer begleiten Sie bei den ersten Erfahrungen auf Skitouren. Verhalten abseits der gesicherten Pisten, Lawinenkunde, Tourenplanung, Spurenlage und Kameradenrettung: Gemeinsam mit dem Bergführer unternimmt die Gruppe eine Ski-/Snowboard-Tour in der Umgebung von Blatten-Belalp. Auf dem Weg zum Gipfel vermittelt der einheimische Bergführer relevante und interessante Themen. Als Belohnung für den Gipfelerfolg geniesst die Gruppe eine tolle Abfahrt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig: Mehr. Übrigens: Das BelalpAlpinCenter hat hat auch noch viele andere Angebote im Programm, so täglich (ab vier Personen) eine Ski- oder Snowboardtour auf der Belalp. Mehr.

22. Januar

Die Sendung «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens bietet kritische Reportagen und Tests für Konsumentinnen und Konsumenten sowie Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Nun war «Kassensturz» unterwegs in «grösseren Skigebieten»: Wieviel «Schnitzel-Pommes» kriegen Schneesportler für ihr Geld? Und wie sauber ist das Öl, in dem die Pommes frittiert wurden? In zwölf beliebten Skigebieten (so auch auf der Belalp) bestellte «Kassensturz» den Pistenklassiker und brachte ihn ins Labor. Getestet wurde auf der Belalp das Restaurant Kristall. Redaktorinnen und Redaktoren von «Kassensturz» und «Espresso» bestellten «Schnipo» und beurteilten das Menü nach strengen Kriterien. Ein Labor untersuchte zusätzlich das Frittieröl der Pommes frites. Erfreuliches Ergebnis: Sämtliche Proben sind gut bis sehr gut. Dennoch gibt es grosse Unterschiede beim «Schnipo», insbesondere bei Preis und Menge. Das schwerste «Schnipo» gab es in Adelboden. Es wog 273 Gramm, obwohl bloss ein Schnitzel mit 200 Gramm bestellt wurde. Auf der Belalp lag ein Schnitzel mit 212 Gramm auf dem Teller. In sieben der getesteten Restaurants wurde die Herkunft des Fleisches deklariert, in fünf nicht (darunter auch das «Kristall»). Erfreulich, fast überall gab es gratis Ketchup und Mayonnaise. Grosse Gewichtsunterschiede zeigte die Stichprobe auch bei den Pommes frites. Auf dem Hoch-Ybrig wog die Portion Pommes magere 140 Gramm, auf der Belalp immerhin 215 Gramm. Fazit des Tests auf der Belalp: Das Schnitzel hat wenig Fettanteil und eine angenehme Farbe, die Pommes sind angenehm, salzig und leicht knackig. Schnipo-Vergleich: hier gehts zu den Testresultaten und hier zur Sendung des «Kassensturz».

21. Januar

«Tschuggenhang fertig beschneit.» Diese Meldung erhielten wir gestern. Und nachdem ja die obere Talabfahrt bis Tschuggenhang schon länger offen war, ist das nun eine weitere Erleichterung. Mit den Skis kann problemlos bis zu den Chalets in Tschuggen gefahren werden. Und am Morgen gehts mit dem Tschuggen-Mobil hoch zur Mittelstation. – Hexenabfahrt und Tschuggen-Hexenbar: Das passte dieses Jahr zusammen und wurde erstmals organisiert. Ein Eigentümer hatte die Initiative ergriffen. Wir haben nachgefragt: Ja, die Tschuggen-Hexenbar sei ein Erfolg gewesen! Es sei schlussendlich doch eine ganze Reihe Eigentümer vor Ort gewesen, und man habe zusammen Spass gehabt. Ohne (untere) Talabfahrt habe keine schwarze Null geschafft werden können. Und dann die erfreuliche Mitteilung: Man wolle es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder probieren. Spass stehe und stand im Vordergrund – und man habe auch einige Lerneffekte, die nächstes Jahr berücksichtigt werden können. Weiter so – und wirklich gut gemacht! – Tele Oberwallis zeigte gestern Abend ein paar Impressionen von der diesjährigen Hexenabfahrt: hier (ab Minute 6.11).

20. Januar

Wettermässig erwartet uns eine Top-Woche. Wir sind am Vorbereiten der nächsten, der zweiten «Gästewelle» von diesem Winter. Jetzt geht es los mit dem stark frequentierten Februar. Was grad erstaunlich ist: Wir haben sehr viele Anfragen für den Februar in einem Jahr. Mit ein Grund, dass Tschuggen wieder in ist, das scheint unser neu im Angebot stehender Personentransport zur Mittelstation zu sein. «Wir haben uns sehr wohl gefühlt in Tschuggen. Das lag unter anderem daran, dass wir jeden Morgen vom Tschuggen-Mobil abgeholt und von ein bis zwei freundlichen Herren bis zur Mittelstation Erich kutschiert worden sind. Das ist eine echte Erleichterung, mit voller Skiausrüstung zur Mittelstation zu kommen. Wir hoffen, dass dieser Service in den nächsten Jahren noch ausgebaut wird.» Und da gibt es auch Ausbauwünsche: «Denn auch nachmittags zu festen Zeiten wäre es schön gewesen, wenn zum Beispiel Einkäufe von der Mittelstation bis ins Dorf transportiert hätten werden können. Hilfreich wäre vielleicht auch eine Art ‘Saisonhaltestellenschild’, welches darauf hinweist, zu welchen Zeiten das Pistenmobil pendelt. So wurden wir dann von Frau Estermann informiert, was auch sehr gut geklappt hat.» Die Rückmeldungen Tschuggen-Mobil sind bei den «richtigen Stellen» – und wir sind sehr zuversichtlich, dass es gerade betreffend Verbesserungswünsche eine gute Lösung geben wird.

19. Januar

Mehr als minus 10 Grad in Tschuggen war es in dieser Nacht, und auch die nächste Woche wird es kalt bleiben. Super Rückmeldungen, was die gestrige Hexenbar bei uns in Tschuggen betrifft. Eine Idee, die da ein Eigentümer mit Hilfe von Kollegen durchgezogen hat! Und ja – die Hexenabfahrt: Sie fand bekanntlich auf verkürzter Strecke statt. 700 Hexen und 500 Rennfahrer waren am Start, mehr als vor einem Jahr und aus Ländern wie Australien, Finnland, Grossbritannien oder Neuseeland … Zur Rangliste. Etwas mehr als 3 Minuten benötigte der Sieger. Auf der Originalstrecke hinunter nach Blatten wären es wohl etwas mehr als 10 Minuten gewesen. Wer eine Fahrt miterleben will, dem bietet sich die Möglichkeit hier.

18. Januar

Tag der Hexenabfahrt, die aber nur oben auf der Belalp stattfinden kann. Die Talabfahrt ist nicht bereit. Traumhafte Verhältnisse aber weiterhin oben im Skigebiet. Ja, wenn die Skifahrer ihre modernen Thermoklamotten gegen schrille Kostüme tauschen und die Sonnenbrille einer furchterregenden Maske weichen muss, dann ist es wieder soweit: «D Häx isch los – die verrückteste Volksabfahrt der Schweiz» steht auf dem Programm. Die Belalp-Hexe geht auf eine alte Walliser Sage zurück. In Erinnerung an diese alten Zeiten wurde vor mehr als 30 Jahren die Belalp-Hexenabfahrt ins Leben gerufen. Tag der Hexenabfahrt, Tag auch der Hexenbar bei uns in Tschuggen. Gestern haben wir dieses Bild erhalten. Man ist bereit!: Die Hexenbar oben bei Chalet 60 ist geöffnet von 14.00 bis open end.

17. Januar

Seit mehr als einer Woche ist die untere Talabfahrt geschlossen. So war seit längerem klar, dass die Hexenabfahrt auf der verkürzten Strecke und somit nur oben auf der Belalp durchgeführt werden kann. Offiziell gibt das OK der Hexenabfahrt erst gestern in den Medien bekannt, dass das Rennen nicht auf der Originalstrecke abgehalten werden kann. «Die Pistenverantwortlichen hätten zwar versucht, die prekären Stellen der Strassenabfahrt zwischen Tschuggen und Blatten künstlich zu beschneien.» Tatsache ist aber, dass bis jetzt (Mitte Januar) auf der Strecke zwischen Tschuggen und Blatten nie Schneekanonen im Einsatz standen … Weitere Infos zur Hexenabfahrt sind zu finden in der «Hexenzeitung». Und hier gehts zur Startliste. Auch in diesem Jahr werden Eigentümer von Tschuggen am Start sein. Viel Glück diesen schnellen «Tschuggern»! Und heute Nachtmittag, ab 16.00 Uhr, trifft man sich bei uns in Tschuggen (oben bei Chalet 60) zur «Hexenparty».

16. Januar

Zwei Wochen im Februar scheinen nun in ganz Tschuggen ausgebucht zu sein. Das ist sehr erfreulich! – Schlitteln boomt. So gehört beispielsweise die Schlittelabfahrt auf der Belalp mit über 7 Kilometern zu einer der schönsten Schlittelpisten der Schweiz. Das hören wir immer wieder von unseren Gästen. Oben in der Kühmatte sollte sie mit Anschluss nach oben verlängert werden. So würde die Belalp-Schlittelpiste zu den längsten in der Schweiz, wenn nicht gar in Europa gehören. Wie auf SRF News aufgeschaltet, ist die 12 Kilometer lange Schlittelabfahrt bei Grindelwald die längste Abfahrt Europas. «Die Abfahrt muss man sich aber zuerst verdienen, da der Aufstieg auf das Faulhorn zweieinhalb Stunden dauert.» Das Video macht Spass – und eine Verlängerung weit hinauf ins Skigebiet: vielleicht eine Idee auch bei uns …

15. Januar

Auf Freitagnacht ist nun Schnee angekündigt – wieviel, da darf man eher gespannt und scheint noch nicht so klar zu sein. Bis in den frühen Samstag hinein sollte es schneien – am Tag der Hexenabfahrt. Da werden auch viele Eigentümer vor Ort sein. Auf das Angebot in Tschuggen mit der «Hexenbar» oben bei Chalet 60 haben wir bereits aufmerksam gemacht. Sie wird am Freitag von 16.00 bis zirka 18.00 Uhr offen sein und am Samstag von 14.00 bis open end … Und grad soeben bekommen wir die Meldung: Der Tschuggenhang sollte bis Ende Woche definitiv fertig beschneit sein. Rund 3’200 Kubikmeter Schnee wurden dort oben technisch hergestellt und werden nun zu einer idealen Piste (die dann doch einige Zeit halten soll) verarbeitet. Die Schneekanone kann dann weiter Richtung Müöllera …

14. Januar

Die obere Talabfahrt ist weiterhin offen, sodass man optimal mit den Skis zu den Chalets in Tschuggen gelangt. Und am Morgen gehts mit dem Tschuggen-Mobil hoch zur Mittelstation. Unsere Gäste sind begeistert. «Wir durften diesen Dienst über die Feiertage einige Male in Anspruch nehmen und konnten so bequem zur Bahn, damit mehr Energie für das Skifahren blieb! Auch Familien mit Kinder waren froh über dieses Angebot, da haben die Verantwortlichen einen Top Shot gelandet.» – Wenn die Sonne untergeht, beginnt die Arbeit der Pistenraupenfahrer. Pistenfahrzeugfahrer arbeiten dann, wenn die Ski- und Snowboardfahrer schon lange zu Hause oder in der Schneebar sind. Tele Oberwallis hat sich auf die Spuren der «Helden der Nacht» gemacht. «Auf der Bettmeralp hilft ein digitales System für die perfekten Pisten.» Die Reportage zur digitalen Hilfe und der nächtlichen Arbeit abseits des grossen Rummels: hier.

13. Januar

Sonne, Sonne, Sonne – und erstmals seit mehr als zwei Wochen ist auf diversen Wettermodellen angekündigt, dass es aufs kommende Wochenende hin wieder schneien könnte. Grad viel Schnee ist nicht gemeldet, aber immerhin. Ja, und es ist dann der Samstag der Hexenabfahrt. Wer sich in den letzten Wochen in Tschuggen aufgehalten hat, der hat das Plakat oben bei Chalet 60 gesehen. Am Hexenwochenende wird auch in Tschuggen was geboten: eine «Häxu-Chessi-Bar». Die Veranstalter (es sind Eigentümer) haben uns gebeten, hier an dieser Stelle auf diesen Anlass aufmerksam zu machen. Machen wir sehr gerne! Am Freitag findet ein kleines «Aufwärmen» statt: von 16.00 bis zirka 18.00 Uhr. Am Samstag steigt dann die grosse «Tschuggen-Hexenparty»: ab 14.00 bis open end. Glühwein, Bier, Kafi Lutz – und (viel) gute Stimmung!

12. Januar

Strahlendes Wetter melden wir seit mehr als zwei Wochen. Und solch ein Traumwetter erlebten auch die Teilnehmenden am gestrigen Mini-Maxi-Rennen im Rahmen der Hexenwoche auf der Belalp. Wer sich ein wenig durch die Rangliste lesen will, findet sie hier. – In Tschuggen sind mehrere Robidogs aufgestellt. Gestern waren diese zum Teil übervoll. Das wurde uns gemeldet. Wir haben die Meldung an die entsprechende Stelle weitergeleitet. Innert zwei Stunden wurden die Robidogs durch einen Mitarbeiter der Belalp-Bahnen geleert. Das hat bestens und zuverlässig geklappt! – Winterwandern im Goms (was auch von Tschuggen aus und im Winter machbar ist): «Da der Talboden breit ist und sich ohne Steilstufen bis zum Fuss des Grimselpasses zieht, kann hier im Winter ein dichtes Netz von Wegen für Winterwanderer, Schneeschuhläuferinnen und Langlauffans angelegt werden.» Und: Auf den knapp zwanzig Kilometern zwischen Ober- und Niederwald verteilen sich fast ein Dutzend hübsche Dörfer – mit ihren traditionellen Holzhäusern, die von unzähligen Sonnenstunden angeschwärzt sind, bilden sie einen schönen Kontrast zum Weiss des Schnees.» Wandervorschlag im Winter: «Das Goms eignet sich auch wunderbar für Skilift-losen Wintersport.» Zu einem Artikel in der Online-Ausgabe der «Neuen Zürcher Zeitung».

11. Januar

Heute geht es los mit der Hexenwoche: mit dem Mini-Maxi-Rennen und dem Kindernachmittag. Zum Flyer. Die Startliste für das Mini-Maxi-Rennen ist online. Am Start sein werden sogar Eigentümer aus Tschuggen und auch sonst bekannte Gesichter. Viel Glück! – An diesem Wochenende können oben auf der Belalp wieder Skis getestet werden. Mehr. – Ein Traum-Saisonstart liegt bekanntlich hinter uns. Wir haben es bereits gemeldet: Die Belalp konnte Spitzenzahlen verzeichnen, was die Besucher betrifft. Ein Vergleich mit anderen Destinationen liegt nun vor (Grafik rro): Letztes Jahr seien es auf der Belalp am stärksten Tag rund 4’800 Besucher gewesen – in diesem Jahr waren es bislang 5’070 Gäste. Zu einem rro-Artikel. Staus gab es vor allem an den Schaltern, Probleme auch bei den Parkplätzen. Autos standen bis weiter unterhalb des Dorfes … Spitzenfrequenzen dank des Traumwetters und der super Schneeverhältnisse. Weiter so!

10. Januar

Grandioses Wetter – wenig Leute auf den Pisten: Derzeit ist so etwas wie Zwischensaison. Somit haben die Gäste, die jetzt vor Ort sind, fast so etwas wie einen Volltreffer: «Einfach herrlich. Wir geniessen die Sonne, bestens präparierte und leere Pisten.» Weiterhin also Prachtswetter: Auch das Wochenende wird meist strahlend schön und wolkenlos. Sogar zu Wochenbeginn dominiert das warme und trockene Hochdruckwetter. – Bei den Verantwortlichen ist man in den letzten Vorbereitungen für die Hexenwoche, welche mit einem Kinderprogramm jetzt am Samstag startet. Die eigentliche Hexenabfahrt findet dann am darauffolgenden Samstag statt. Wie es aussieht, wird sie nur oben auf der Belalp durchgeführt werden können. Die Talabfahrt und somit die Originalstrecke sind nicht bereit. «Wenn Hexen Ski fahren oder die wohl amüsanteste Abfahrt der Schweiz»: zu einem Artikel auf rockstar.ch. Gleichzeitig ist auch ein Wettbewerb aufgeschaltet – vier Startplätze sind zu gewinnen.

09. Januar

Wie auf der Belalp gab es in der vergangenen Woche vielerorts in der Schweiz und in höher gelegenen Wintersportorten einen Grossandrang. Die Schweizer Bergbahnen transportierten rund 17 Prozent mehr Gäste als in den letzten fünf Jahren, wie der Verband Seilbahnen Schweiz mitteilt. Die Bergbahnen versuchten den Besucheransturm recht unterschiedlich zu meistern: So hat eine Bergbahn im Berneroberland «dank» der dynamischen Preise die Tageskarte auf 103 Franken ansteigen lassen. So weit sind wir bei uns auf der Belalp noch nicht. Aber auch wir kennen die dynamischen Preise. Eine Tageskarte kostet für Erwachsene derzeit aber nie mehr als 58 Franken. Und wenn das Wetter nicht so will, wird die Tageskarte günstiger. Aber das Wetter ist derzeit ziemlich diskussionslos: Sonnenschein die nächsten zehn Tage, und die Tagespreise dementsprechend praktisch immer gleich. – «Wir haben super Ferien bei Ihnen verbringen können. Sehr gerne werde ich Tschuggen weiterempfehlen. Aus eigener Erfahrung kann ich da nur über Positives berichten. Wir hatten wirklich einen sehr schönen Urlaub, und es hat an nichts gefehlt.»

08. Januar

Weiterhin prächtiges und sonniges Hochdruckwetter mit wenigen Schleierwolken – und auch die Temperaturen bleiben angenehm. Wir haben derzeit Gäste vor Ort – natürlich viel weniger als noch vor einer Woche. Die Neujahrswoche liegt knapp hinter uns – und gerade eben ist eine Zusage eingetroffen für die Neujahrswoche 2020/21. Auch die abgereisten Gäste zeigen sich sehr zufrieden. «Es hat uns wirklich super gefallen. Der Shuttle ist vor allem mit Kindern äusserst hilfreich. Und auch als die Talabfahrt nur begrenzt mehr möglich war, haben wir diesen Service sehr genossen! Wir waren alles in allem mit dem Angebot sehr zufrieden.» Es ist grad ein weniger ruhiger geworden in Tschuggen – in dieser Zeit werden wir die Besichtigungen der Verkauf-Chalets wieder intensivieren können.

07. Januar

Gestern scheint es bei uns in Tschuggen zu einem weiteren Heli-Einsatz gekommen zu sein. Die Talabfahrt ist sehr eisig geworden, offiziell nicht mehr offen. – Und weiterhin ist nicht mit Schneefall zu rechnen. Wir nehmen das eher «gemütlich», denn die nächste Ferienwelle erreicht uns erst so gegen 25. Januar. Bis dahin dauerts noch zwei Wochen. Zeit für Frau Holle, sich zu erholen und uns frühzeitig wieder zu besuchen. Und Herr Holle meldet sich auch bei uns: In diesen Tagen sollte der Tschuggenhang fertig beschneit sein – dank der Minustemperaturen in den letzten Tagen. Super so. – Und dann noch diese Rückmeldung: «In den ersten Tagen bin ich mit den Skiern nach Blatten gefahren, weil viele Leute auf das Schneemobil warteten. Das heisst: Es wird super angenommen. Jetzt bin ich aber auch mit dem Tschuggen-Taxi gefahren. Es ist super! Nur Porsche-Fahren ist schöner! Danke für euer Engagement!» Der Vergleich mit dem Porsche ist sehr gut – auch was das Tempo betrifft!

06. Januar

Viel Schnee in den Bergen, Sonnenschein in der Höhe und Nebel im Flachland, sehr gut gelegene Feiertage: Der Ansturm in den Wintersportgebieten hat über die Festtage zu manchem Rekord geführt. Auch auf der Belalp! «Die Touristen stürmen die Walliser Tourismusdestinationen»: zu einem Beitrag im Tele Oberwallis (ab Minute 00.42). – Viele Leute auf den Pisten, das heisst aber auch viel Abfall, der verursacht wird. Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich der Zustand im Kehrichthäusschen in Tschuggen in den letzten Tagen wieder massiv verschlechtert hat: schwarze Nicht-Gebührensäcke, Kartonentsorgung … Beim Karton ist es so, dass dieser (anders als in anderen Schweizer Kantonen) im Wallis in den Gebührensack gehört. Das ist (gerade während der Weihnachtstage) kaum möglich. Karton stapelt sich in den Chalets, wird ins Kehrichthäuschen geworfen – oder gleich im Cheminée entsorgt. Die Gemeinde ist informiert.

05. Januar

Spätabends oben bei der Mittelstation: Blick hinunter nach Brig. – Schnee, Sonne und Glück: Ja, wir haben eine weitere Tschuggen-Erfolgsmeldung! Unzählige Gäste, Eigentümer, Angestellte der Bahnen und weitere Personen haben die Meldung, dass in Tschuggen ein Schlüssel gefunden wurde und bei uns abzuholen ist, in ihren Kontakten weiterverbreitet. Der erste Anruf bei uns erfolgte gestern gegen zehn Uhr: Es sei jemand aufgetaucht, der seinen Schlüssel verloren habe. Und kurze Zeit später meldete sich dieser Gast eines Chalets selber bei uns. Er vermisse seinen Chalet-Schlüssel. Überglücklich holte er den Schlüssel kurze Zeit später bei uns ab. Eine Erfolgsgeschichte, wie wir einander in Tschuggen tatkräftig helfen können! – Und ein anderer Eigentümer bittet uns, die Möglichkeit des «Tschuggen-Taxis» weiterzuführen: «Das war uns jetzt eine grosser Erleichterung! Ist wirklich eine sehr gute Sache! Besonders für uns älteren Eigentümer von Tschuggen. So können wir auch im Winter kommen.»

04. Januar

Gestern wurde im Bereich ehemaliges Restaurant in Tschuggen ein Schlüssel gefunden. Wer diesen Schlüssel hier vermisst, kann sich bei uns melden. – Eine Woche der Ereignisse liegt hinter uns. Nach dem Zwischenfall am Silvestermorgen gab es gestern Abend einen weiteren Einsatz der Air Zermatt bei uns in Tschuggen. Die Patientin wurde wiederum eingangs Tschuggen (hier) in den Heli verladen. Diesmal kam es zu keinem Windeneinsatz. Wir wünschen auch in diesem Fall von Herzen gute und schnelle Genesung! – Die Temperaturen sind jetzt in der Nacht wieder im Minusbereich. So hält sich der Schnee super – vor allem oben im Skigebiet. In der Kühmatte werden aktuell immer noch 1,3 Meter Schnee gemessen. – Heute ist grosser Abreisetag. Unsere Neujahrsgäste verlassen Tschuggen und das Gebiet. «Die Möglichkeit mit dem Tschuggen-Mobil ist einfach der Hit. Das ist super, besonders auch dann, wenn es nicht mehr soviel Schnee hat. Es ist ein toller Service. Bitte geben Sie das so weiter.» Machen wir gerne!

03. Januar

Bilderbuchtage liegen hinter uns – und wohl noch einige Tage vor uns. Kein Schnee in Sicht, «nur» Sonne! Offizielle Zahlen werden vermutlich erst nach Saisonschluss bekanntgegeben. Aber interessant sind solche Zahlen jetzt. Laut unbestätigten Meldungen verzeichneten die Belalp-Bahnen in den letzten Tagen je rund 6’000 Besucher. Diese Zahlen könnten stimmen. Die Parkplätze waren alle belegt. Die Autos standen bis weit unterhalb von Blatten. Wir haben einen einzigen Privatparkplatz im Parkhaus zu vergeben. Für diesen einzigen Parkplatz wird Monate voraus fast Schlange gestanden. Besucherrekordzahlen also auf der Belalp! Und was wir bereits vor Tagen geschrieben haben: Ohne Beschneiung hält die Talabfahrt diesen Besucheransturm und der Sonne nicht stand. Aber keine Sorge für die Neujahrsgäste: Bis Samstag ist die Talabfahrt möglich. Dann wird eh ein bisschen Ruhe einkehren, bis es dann Ende Januar mit der zweiten Gästewelle wieder losgeht. Und bis dann können wir auf erneuten Schnee hoffen.

02. Januar

Bis Ende Woche erwartet unsere Gäste Sonnenschein pur. Herrliche Verhältnisse! Die derzeitigen Neujahrsgäste erleben ein Traumwetter! Bis weit in die nächste Woche hinein ist kein weiterer Schneefall in Sicht. – Gestern Abend fand die Neujahrs-Fackelabfahrt der Skischule Belalp statt. Diese super Aufnahme hier haben wir von einem Gast erhalten. Heute Abend wird von 19.00 bis 20.30 Uhr das Nachtskifahren durchgeführt. Für unsere Tschuggen-Gäste: Um 20.40 Uhr ist eine zusätzliche Fahrt mit der Pendelbahn eingeplant. Zum Flyer. – Die Air Zermatt flog vom 20. bis 31. Dezember exakt 114 Einsätze. Darunter ist auch «unser» Windeneinsatz hier bei einem Chalet in Tschuggen. Die Patientin konnte dann unterhalb von Tschuggen in den Heli aufgenommen werden. (Wir berichteten.)

01. Januar

Ein neues Jahr ist da. Wir wünschen allen Gästen und auch den Eigentümern von Herzen viel Glück und Segen im neuen Jahr. Wie schnell es gehen kann, hat ja der Zwischenfall gestern hier in Tschuggen gezeigt. Die verunfallte Person hatte unwahrscheinliches Glück, und es geht ihr den Umständen entsprechend bereits etwas besser. – Feuerwerk in Tschuggen! Gestern Abend war hier im Dorf ziemlich Stimmung. Und – gute Stimmung! Heute Morgen werden wir begrüsst von einem weiteren Tag mit Sonnenschein. Das führt dazu, dass der untere Teil der Talabfahrt wohl demnächst offiziell wieder geschlossen werden muss. Dank des Tschuggen-Mobils zur Mittelstation sind wir so nicht ein- und abgeschlossen. Gute Nachrichten gibt es von oben: Die Piste am Hohstock ist offen.