Januar 2019

31. Januar

Wir verabschieden uns vom Monat Januar und begrüssen heute neue Gäste hier in Tschuggen. Ganz leicht hat es auch in der letzten Nacht geschneit. Das ist optimal. So sieht Tschuggen immer frisch verschneit aus, was den Ort noch schöner macht. – Und wie läuft es mit der Crowdfunding-Aktion für das Kinderland auf der Belalp? Eine Interessengruppe möchte damit Gelder auftreiben für den Ausbau des Kinderlandes, sodass dieses auch in Zukunft kostenlos angeboten werden kann. Bis 27. März möchte man mindestens 200’000 Franken zusammenbringen. Rund 73’000 Franken sind inzwischen zugesichert.  Zu einem Filmbeitrag der «RhoneZeitung».

30. Januar

Neue Gäste für Tschuggen beziehungsweise für die Belalp gewinnen. Tagtäglich probieren wir es. Nicht immer gelingt es – aber einmal mehr ist es geschafft. «Wir haben uns nach diesen vielen Informationen für die Belalp entschieden. Gerne würden wir noch Fotos sehen vom Chalet. Wir kennen das Skigebiet gar nicht. Müsste man vom Chalet aus zuerst nach Blatten fahren, um dann auf die Belalp zu kommen?» Und weitere Fragen folgen, die wir gerne beantworten. – Immer mehr Skifahrer tragen einen Skihelm. Die Schweiz spricht sich gegen eine Helmpflicht aus. Sie unternimmt aber erfolgreiche Aufklärungskampagnen, um auf die Gefahren beim Skifahren hinzuweisen. Damit scheinen wir Schweizer erfolgreich zu sein. Mit über 90 Prozent ist die Tragequote von Helmen in der Schweiz die europaweit höchste. Man sieht kaum jemanden ohne Helm auf den Pisten. Laut Experten könnten 80 Prozent der Verletzungen durch das Tragen eines Helmes vermieden werden. Ein Helm gehört einfach zur Skiausrüstung. Und warum braucht es einen Helm? Stimmen direkt aus dem Skigebiet Belalp.

29. Januar

«Alles tipptopp. Wir geniessen es hier sehr. Dank dem Neuschnee und unerwartet gutem Wetter konnten wir heute Tiefschnee fahren.» Ja, das Wetter zeigte sich gestern von seiner besten Seite. – Einen Aufenthalt im Wallis besser planen: wallis.ch hat eine interaktive Karte aufgeschaltet, die Feriengästen helfen kann. Sie deckt das ganze Wallis ab und erlaubt auch Ortsunkundigen eine einfache und zeitsparende Aktivitätenplanung. Die Karte umfasst Skigebiete, Ausflugsziele, Bikerouten und Wanderwege ebenso wie Übernachtungsmöglichkeiten oder kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen. Die interaktive Karte ist in die Kategorie Aktivitäten, Events, Angebote, Hotel, Orte, Tipps und Webcams unterteilt. Wintersportler erhalten so zum Beispiel einen Überblick über gesicherte Freeride-Strecken, Kinderschneeparadiese oder die diversen Skiabfahrten im Kanton. Sommergäste finden eine Übersicht über sämtliche Bademöglichkeiten. Planen Sie Ihre Ferien noch besser: Hier finden Sie die interaktive Karte. Und – super: Unter den 170 aufgeführten Webcams ist auch unsere in Tschuggen aufgeführt (mit Temperaturangabe) …

28. Januar

Es hat geschneit in der letzten Nacht. Nicht viel – aber da die Schneedecke jetzt doch winterlich dick ist, ist jeder noch so kleine Zuwachs an Schnee willkommen. Aktueller Schneestand: 2,02 Meter Schnee auf Hohbiel (2’500 Meter über Meer), 1,74 Meter Schnee im Kinderland Kühmatte. Ski fahren auf der Belalp. – «Mit alpinen Lodges ist eine neue Art von Unterkunft entstanden – doch nicht alle halten, was ihre Pendants in Kanada oder Skandinavien versprechen.» Der «Tages-Anzeiger» in einem Artikel: «Einst war der Ausdruck ‘Lodge’ mit Skiabenteuer in Nordamerika verbunden. Tagsüber Wildnis, abends Wohlfühloase mit Jacuzzi.» Gemütliches Blockhaus mit einem Hauch Luxus mitten in der Natur.» In den letzten Jahren habe  sich der Begriff «Lodge» in der Schweiz schon fast inflationär ausgebreitet. Mehrere Dutzend Hotels und Ferienwohnungen tragen heute den Titel Mountain oder Alpin(e) Lodge.» Es gebe auch eine ganze Reihe von erschwinglichen Häusern, die sich unter neuem Namen eine zweite Identität geben wollten oder eine eigentliche Transformation durchliefen: So wurde zum Beispiel das Hotel Belgrat auf der Belalp (wer kann sich noch an diesen Namen erinnern?) zur «Hamilton Lodge». Heimelige Hütten in den Bergen – zum Artikel.

27. Januar

«Traumhaft schön – bis bald auf der Belalp»: So wird dieses Video hier untertitelt. Wettermässig liegt eine super Woche hinter uns, wie uns auch dieser Gast schreibt: «Alles sehr gut. Tolles Wetter und tolle Pisten. Und die Unterkunft gefällt uns auch sehr gut.» – In einem Interview in der «RhoneZeitung» erklärt der Geschäftsführer der Belalp-Bahnen und von Blatten Belalp Tourismus, wie die Wintersaison bisher lief, über den Umgang mit der Lawinengefahr und über die Zukunftsvision einer Verbindungsbahn von der Belalp auf die Riederalp. Man sei überzeugt, dass eine Verbindung für die Region gewinnbringend ist und habe ein grosses Interesse daran, dass eine solche Bahn realisiert wird. «Zurzeit ist in Abklärung, was überhaupt machbar ist.» Zum Interview.

26. Januar

Gestern früh lag Tschuggen tief im Nebel. Über dem Nebelmeer: strahlend schön. Gegen Mittag verzog sich der Nebel, und es wurde auch in Tschuggen immer schöner … – «Weit und breit kein Skizirkus, kein Halligalli, nicht einmal Spa-Programm: Wo finden sich die Herbergen der Ruhe?» Das «Migros-Magazin» hat sich in entlegene Winkel der Schweiz begeben – und wurde auf der Belalp fündig: «Imposante Kulisse: Das Hotel Belalp thront hoch auf dem Aletschbord oberhalb des Aletschgletschers. … Die Luftseilbahn hat uns vom nebligen Tal auf die leuchtende Belalp gebracht. … Wir stapfen über den schneebedeckten Weg, vorbei an Holzchalets. ‘Bergfrieden’ steht auf einem mit roten Fensterläden.» Die Belalp sei der einzige Ort, von dem aus man Gletscher und Matterhorn sehe. Am nächsten Tag nehmen die Autoren Abschied von der Belalp: «Schweren Herzens gehen wir den Panoramaweg diesmal in die andere Richtung. Und wieder passieren wir das Chalet Bergfrieden – ja, den haben wir hier gefunden.» «Oasen der Einsamkeit»: zum Artikel.

25. Januar

Heute geniessen wir in Tschuggen noch die Sonne, dann erwarten wir auf Sonntagnachmittag hin etwas Schnee. Skiwetter! – Bald sind es 20 Jahre her: Am 22. Februar 1999 ging bei Blatten in sehr grossem Ausmass die Gratlawine nieder. 15 Gebäude wurden total zerstört, 24 Gebäude beschädigt, und die Kantonsstrasse wurde auf einer Länge von 750 Metern bis 14 Meter hoch verschüttet. Personen kamen dank rechtzeitiger und grossräumiger Evakuierungen glücklicherweise keine zu Schaden. Über 3’000 Personen waren für über eine Woche im Gebiet Blatten blockiert, darunter auch Feriengäste in Tschuggen. Der Lawinenschutz hat seither grosse Fortschritte gemacht. Für die gesamte Zufahrtsstrasse nach Blatten inklusive Dorf können die Lawinensprengungen mittlerweile automatisch ausgelöst werden, auch bei Schlechtwetter. Eine Gratlawine wie 1999 werden wir deshalb nie mehr erleben. Lawinen – Schicksal oder Schuld? Eine Langzeitbeobachtung: In einem DOK-Beitrag wurde gestern Abend auf dieses Thema eingegangen. Ein grosses Thema: die Gratlawine bei uns in Blatten-Belalp. Zur Sendung.

24. Januar

Guten Morgen aus Tschuggen! Heute dürfen wir neue Gäste begrüssen. Nach vielen Jahren auf der Belalp haben sie sich erstmals für Tschuggen entschieden. – Die Lawinengefahr ist inzwischen auf Stufe 2 zurückgegangen. Die Arbeit der Pistenpatrouilleure ist trotzdem gross. Pisten werden markiert, Hindernisse signalisiert und Lawinen gesprengt. Alltag Lawinengefahr: Das Oberwalliser Regionalfernsehen kanal9 befasst sich in einer Reportage (ab Minute 3.48) mit der Arbeit der Pistenpatrouilleure, welche sich tagtäglich für die Sicherheit der Schneesportler einsetzen. – Kurz vor Beginn des Monats Februar ist er erschienen, der Newsletter von Blatten Belalp Tourismus. Erfahren Sie hier, was demnächst so alles geplant ist.

23. Januar

Auch dieser Schneemann darf sich freuen: Das Wetter und die Schneeverhältnisse sind top. Das zeigen und beweisen auch diese Aufnahmen von gestern: «Kaiserwetter», wie dieses Video von der Belalp untertitelt ist. – Ob rennmässig und auf Zeit, ob mit gewagten Überholmanövern oder eher gemächlich und als Hexen verkleidet: Die Belalp-Hexe weiss zu begeistern. Auch seriöse Zeitungen (wie sie sich selber nennen) berichten über den Grossanlass im Oberwallis: «Wir werden überflutet mit News und Kurznachrichten. Doch um die News zu verstehen, braucht es vertiefte Analysen, Kommentare und Hintergrundberichte. Ganz bewusst betreiben wir keinen reisserischen Journalismus. Wir richten uns an Leserinnen und Leser, die bereit sind, anspruchsvolle Texte zu konsumieren. Wir möchten fundierte Hintergrundberichte, Analysen und Kommentare bieten …» journal21.ch: der Bericht über das Hexenrennen auf der Belalp.

22. Januar

Diese Woche bleibt es sehr kalt, aber sonnig. Erst gegen Sonntag hin wird wieder mit Schneefall gerechnet. – Das Oberwalliser Regionalfernsehen kanal9 bringt einen interessanten Rückblick über das Belalp-Hexenrennen. Der diesjährige Sieger ist im Studio und schildert seine Siegesfahrt. Zur Sendung (ab Minute 9.25). – Bekanntlich bietet der Wintersportkanton Wallis alles, was es für Skiferien braucht. Beim Angebot Skisafari, verbunden mit dem Flexdays-Skipass, logiert man zentral und geniesst freien Zugang zu allen Skipisten des Kantons. Das «Migros-Magazin» und Valais/Wallis Promotion verlosen eine Skisafari für zwei Personen, inklusive fünf Übernachtungen und Flexdays-­Skipass für 4 Tage im ganzen Wallis. Mitmachen – und gewinnen.

21. Januar

Ein Traumwochenende liegt hinter uns. Derzeit der Hit bei uns: die Talabfahrt. – In der Schweiz ist beim Skifahren keine Helmpflicht vorgeschrieben. Wenn der Skifahrer aber zusätzlich ein Wagnis eingegangen ist, besteht die Möglichkeit einer Leistungskürzung. Als Wagnis gelten beispielsweise Geschwindigkeitsrennen oder Speedflying. «Ein Helm gehört zur Ausrüstung eines Wintersportlers.» Da sind sich auch die Verantwortlichen auf der Belalp einig. Zu einem Artikel in der «RhoneZeitung». – Der Sieger der Hexenfabfahrt benötigte für die 12 Kilometer lange Strecke vom Hohstock hinunter nach Blatten eine Zeit von 10 Minuten und 12 Sekunden. Wir haben den (Video-)Vergleich mit einem Fahrer, der in einer Trainingsfahrt etwas mehr als 15 Minuten benötigte. «Training Day at Belalp Hexe 2019»: hier. (Bei Minute 11 erfolgt die Durchfahrt bei Tschuggen.)

20. Januar

Da hatte ein Chalet-Eigentümer Glück. Im Herbst wurde eine Tanne geknickt, die Tannspitze blieb aber oben am Baum hängen. Jetzt im Winter fiel sie runter. Das verschneite Dach konnte das Ganze abfedern, und es scheint kein Schaden entstanden zu sein. Zu hoch gewachsene Bäume direkt an Chalets birgen eine gewisse Gefahr, die mit den Jahren nicht kleiner wird. – Viel Arbeit und vor allem Glück hatten auch die Organisatoren der Belalp-Hexenabfahrt: genügend Schnee, sodass das Rennen auf der 12 Kilometer langen Strecke vom Hohstock hinunter nach Blatten durchgeführt werden konnte, verbunden mit viel Wetterglück. Die Rekordzeit von 10 Minuten und 84 Hundertstel auf der Originalstrecke konnte auch in diesem Jahr nicht unterboten werden. Aber es ging knapp: Der Vorjahressieger wiederholte seinen Sieg und benötigte für die 12 Kilometer eine Zeit von 10 Minuten und 12 Sekunden. Zur Rangliste. Nicht so auf Zeit ging es hingegen bei den Hexengruppen … Einige Impressionen.

19. Januar

Heute ist es also soweit: Hexenabfahrt. Und die Organisatoren haben Glück. Es hat in der vergangenen Woche genügend geschneit, sodass das Rennen auf der Originalstrecke stattfinden kann. 533 Rennfahrer machen sich gemäss Startliste auf die 12 Kilometer lange Strecke vom Hohstock hinunter nach Tschuggen und ins Ziel in Blatten. Das Rennen verspricht Spannung. Und wir können Spannung versprechen auch für unsere Blog-Leser: Das Rennen wird in einem Livestream übertragen. Wir sind selber gespannt, was uns da erwartet. Da tolles Winterwetter angesagt ist, werden auf alle Fälle schöne Bilder vom Gebiet zu sehen sein. Erste Videos.

18. Januar

Geniessen in Tschuggen … – Befahrbar war sie immer, offiziell offen ist nun auch seit anfangs Woche: die Talabfahrt von Tschuggen hinunter nach Blatten. Besonders freuen wird das die Veranstalter der Hexenabfahrt, die morgen auf dem Programm steht. Das 12 Kilometer lange Rennen vom Hohstock hinunter nach Blatten kann stattfinden. 545 Rennfahrer wollen das schaffen und sind auf der Startliste aufgeführt. 12 Kilometer – der Streckenrekord auf der Originalstrecke steht bei etwas mehr als 10 Minuten, exakt auf 10.00.84. Trainiert wird seit gestern, und von hier in Tschuggen aus sind die Trainingsfahrten und dann auch das Rennen optimal zu verfolgen.

17. Januar

Belalp-Ferien … – Die starken Schneefälle in den letzten Tagen führten im Raum der Innerschweiz zur höchsten Lawinengefahrenstufe, zur Stufe 5. «Weisse Gefahr in den Bergen», schreibt die «Aargauer Zeitung» in einem Artikel. Wie berechtigt solche Warnungen sind, zeigte sich auf der Belalp: Dort seien am Sonntagnachmittag an einem grossen Lawinenhang oberhalb des Skigebietes ganze sechs Lawinen spontan abgegangen. «Das war aussergewöhnlich», meint auch Peter Schwitter, Sicherheitschef der Region Aletsch. Zum Artikel. Für diese Jahreszeit hat es zwar überdurchschnittlich viel geschneit. Im Wallis sei die Lage aber nicht aussergewöhnlich. Doch der Winter 2019 ist noch längst nicht vorbei. Ob er schneereicher wird als vor 20 Jahren, im bekannten Lawinenwinter 1999, lässt sich erst im April abschliessend sagen. watson.ch hat die Brennpunkte von 1999 und 2019 miteinander verglichen – und die Redaktion erinnert sich zurück an die riesigen Schneemengen von damals. «Wir wollten 1999 in die Skiferien auf die Belalp im Wallis. Doch da gingen kurz zuvor mehrere Lawinen talwärts runter. So mussten wir bei der Hinreise aus dem Postauto aussteigen und übers Lawinenfeld steigen …» Zum Artikel.

16. Januar

Nach Schneefällen ist es in Tschuggen besonders schön. Vom Samstagabend bis Dienstagmorgen sind vom Goms über die Urner bis in die Glarner Alpen bis 160 Zentimeter Schnee gefallen. Das führte dazu, dass die Verbindung via Realp und Furka (Autoverlad und Bahnstrecke) erst heute früh wieder geöffnet werden konnte. Der Autoverlad am Lötschberg erhielt gestern Vormittag bereits grünes Licht. Die Schneefälle in den vergangenen Tagen sind nicht rekordverdächtig und gehören nicht zu den zehn intensivsten 3-Tages-Ereignissen, wie Meteo Schweiz mitteilt.  Eine (interessante) Einschätzung der Schneehöhen: hier. – 13 Gründe, warum das Wallis der schönste Kanton ist: blick.ch liefert für jeden der 13 Sterne auf der Walliser Flagge einen Grund, warum das Wallis der schönste Kanton ist. Grund Nr. 5 ist die Belalp mit ihrer Belalp-Hexe. Zum Artikel.

15. Januar

Schneereiche Tage liegen hinter uns. Die Lage beruhigt sich jetzt aber fast stündlich. Was (vorläufig) bleibt, das ist die Menge an Schnee: 1,9 Meter werden heute Morgen im Kinderland auf der Kühmatte, sogar 2,35 (!) Meter oben auf Hohbiel gemessen. Der Winter ist schneemässig schon mal gerettet. Nun kommen wieder ruhigere, dafür sehr kalte Tage. – Tourismusregionen, die Geld sammeln via Crowdfunding, einer Spendenaktion im Internet: Gleich zwei Regionen im Oberwallis machen damit derzeit Schlagzeilen. Im Skigebiet Belalp möchte man damit Gelder auftreiben für den Ausbau des Kinderlandes. Mit Geldern von Einheimischen und von Gästen statt mit Beiträgen von touristischen Leistungsträgern! Ausbauprojekt Kinderland: Rund 58’000 Franken sind in den ersten zehn Tagen zusammengekommen. Viele sind offenbar bereit, Geld zu spenden, wenn auch weiterhin kein Eintritt bezahlt werden muss für den Winterspielplatz auf der Belalp. Eine Bergbahn sammelt Geld: ein Hilfeschrei oder eine geschickte Werbestrategie, um damit auch herausfinden, ob die Region und die Gäste hinter einem Projekt stehen. Zum Artikel auf srf.ch und direkt zum Radio-Beitrag.

14. Januar

Das war knapp: Eine Lawine hat gestern vier Fahrzeuge auf der Strasse zwischen Hospental und Realp, auf unserer Heimstrecke ins Wallis, verschüttet. Die Insassen konnten sich selber befreien, verletzt wurde niemand. Der Autoverlad am Furka ist eingestellt. Höchste Lawinenstufe hier in der Zentralschweiz! Im Wallis ist es eine Stufe tiefer. Nichtsdestotrotz knallte es gestern oben auf der Belalp: Lawinensprengungen, um die Berge vom Schnee zu entladen. Sicherheit für unsere Belalp-Gäste! – Interessanter Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung»: Gemäss mehreren Meteorologen gleiche die derzeitige Entwicklung in der Atmosphäre einer Episode im Januar 2006. «Nach der damaligen Stratosphärenerwärmung reagierte das Wetter in den mittleren Breiten erst mit einer Verzögerung von mehreren Wochen – dann aber sehr nachhaltig. In der Schweiz zum Beispiel fiel nicht nur der Februar, sondern auch der März 2006 deutlich zu kalt aus.» Die andauernden Niederschläge der letzten Tage seien durch die atmosphärische Strömung bedingt. Als Folge einer Wetterkapriole in der Arktis könnte auf die heftigen Schneefälle bald die grosse Kälte eintreten. «Schneefälle in den Alpen lassen den Abgang von grossen Lawinen befürchten.» Zum Artikel.

13. Januar

Bilder von der Belalp, gestern aufgenommen. – Jetzt geht es los, auch im Wallis: Bis am Montagnachmittag ist oberhalb von 1’200 bis 1’500 Metern mit 50 bis 80 Zentimetern Neuschnee zu rechnen, im Hochgebirge ist sogar über 1 Meter Neuschnee möglich. Über die Schneehöhe in Tschuggen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden. Die Pistenarbeiter auf der Belalp werden gefordert sein. Die Pistenfahrzeuge «im täglichen Einsatz»: Das zeigt dieses neu auf YouTube aufgeschaltete Video. Vorbereitungsarbeiten für die Belalp-Hexenwoche: Auch da sind die unzähligen Helfer gefordert, mit den nun erwarteten Schneemassen noch mehr.

12. Januar

Wir hier in der Innerschweiz versinken im Schnee. Auf dem Säntis (in der Ostschweiz) gab es ein Lawinenunglück, gemessen wurden oben am Berg über 3 Meter Schnee. Im Wallis blieb es relativ ruhig, was die Schneefälle betrifft. Vor einem Jahr gab es da ganz andere Zahlen: So wurden damals zum Beispiel auf dem Simplon gegen 2 Meter Schnee gemessen, im Moment sinds nur etwas über 70 Zentimeter. Nun wird am Wochenende doch eine Änderung erwartet. Es schneit, und zwar lange und kräftig bis ins Tal. Erst am Dienstag wird es im ganzen Oberwallis wieder ruhig, trocken und schön. – Heute startet die 37. Belalp-Hexenwoche. Los gehts mit der Mini-Maxi-Hexe. Die Startplätze waren auf 130 Teams limitiert und sind belegt. Es können also keine Anmeldungen mehr berücksichtigt werden.

11. Januar

Ganz kurzfristig haben wir auch jetzt für Januar noch Gäste finden können, die sich für Tschuggen entschieden haben und den Ort erstmals aufsuchen werden. Gut so und auch erfreulich! – «Wandern mit Freunden»: Bei dieser Gruppen von Gleichgesinnten hat man Gelegenheit, gemeinsam statt einsam auf Wanderschaft, auf Skitouren und so weiter zu gehen. Es gibt kein Jahresprogramm. Die Wanderungen werden kurzfristig aufgrund des Wetters und der Verhältnisse vor Ort geplant. Mehr. Kürzlich wurde eine Schneeschuhtour auf die Belalp organisiert. Gestartet wurde auf der Kühmatte, weiter ging es via den Winterwanderweg Weisse Meile hinauf aufs Schönbiel auf 2’300 Metern. Es folgte der Abstieg zum Aletschbord, wo es einen Halt im Hotel Belalp gab. Für den Abstieg nach Blatten wurde ab Kühmatte der markierte St.-Antonius-Schneeschuh-Trail via Tschuggen gewählt. Mehr. Tolle Bilder, super Aufnahmen.

10. Januar

Ferien in Tschuggen – traumhaft! Gestern Nachmittag oben bei der Mittelstation. Die Lage betreffend Schnee und Strasse von der Mittelstation hinunter nach Tschuggen hat sich doch gebessert. Das haben auch unsere derzeitigen Gäste positiv vermerkt. Schön wäre es, wenn nicht nur einzig mit Frau Holle gerechnet wird. Leichter Schneefall und Entspannung also! – Immer wieder muss auf die Kehrichtordnung in Tschuggen hingewiesen werden. Eine Hinweistafel wurde nun angebracht. Karton muss in den gebührenpflichtigen orangen Säcken entsorgt und darf nicht einfach in den Chalets zurückgelassen werden. Am Abreisetag kann der orange Kehrichtsack zusammen mit dem Gepäckrücktransport transportiert werden. Am Montag dürfen die Gebühren-Kehrichtsäcke bei den Parkunterständen deponiert werden. Ein Entgegenkommen der Belalp-Bahnen, die im Winter von der Gemeinde für die Kehrichtentsorgung via Mittelstation Erich beauftragt sind. Wichtig: Karton darf nicht mittels schwarzer Säcke entsorgt werden. Fehlbare sollen direkt angesprochen werden.

09. Januar

Nächtliche Stimmung in Tschuggen … – Glück gehabt: Gerade eben schneit es in Tschuggen. Nach der Talabfahrts-Misere an Weihnachten/Neujahr bringt das etwas Entspannung. Glück gehabt: Ein aufmerksamer Tschuggen-Eigentümer bemerkte gestern einen Aussenwasserhahn an einem Chalet, der (vermutlich) durch steigende Temperaturen Wasser sprühte und im Aussenbereich einen kleinen See bilden liess. Es ist schon Schlimmeres passiert, aber es zeigt: Wir helfen einander! – Vom 12. bis 19. Januar findet sie statt: die 37. Belalp-Hexenwoche. Was alles so läuft (und viele interessante Geschichten rund um den Anlass), findet sich in der «Hexenzeitung»: hier.

08. Januar

Auf die Sonne werden wir in den kommenden Tage doch eher verzichten müssen. Frau Holle zieht durch die Schweiz. Sie wird in den nächsten Tagen – nach ihrer Absenz in letzter Zeit – doch auch bei uns in Tschuggen-Belalp zu Besuch sein. Von ihrer Mithilfe erhoffen wir uns einiges. – Unsere Neujahrsgäste sind heimgereist, Rückmeldungen treffen ein. Diese beinhalten in diesen Jahr vor allem die (Nicht-)Präparation der Talabfahrt und werden an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet. – Die Sammelaktion für den Ausbau des Kinderlandes ist seit wenigen Tagen angelaufen. Nun haben wir einen Flyer mit all den nützlichen Infos erhalten. Wer steht hinter dem Trägerverein? Wie soll die Erweiterung des Kinderlandes aussehen? Das Projekt soll zusätzlich über ein Crowdfunding finanziert werden. Bis anhin wurden rund 42’000 Franken gesammelt, das sind 21 Prozent des gewünschten Betrages von 200’000 Franken. Zum Flyer.

07. Januar

Das Kinderland auf der Kühmatte ist von Tschuggen aus eher nicht so einfach zu erreichen. Trotzdem unterstützen wir das Ausbauprojekt sehr. Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, dass auch unseren kleinen Tschuggen-Skifahrern eine direkte, leichter machbare Verbindung geboten werden kann. Unsere Idee wäre da … Wir stehen also hinter dem Projekt Kinderland und freuen uns, dass nach dem Start vor wenigen Tagen bereits fast 40’000 Franken gespendet worden sind. Das sind 20 Prozent des angepeilten Betrages von 200’000 Franken. Dieses Ziel will man in 80 Tagen, am 27. März, vier Tage vor Saisonschluss, erreicht haben. Wir informieren weiter! – Die Zahlen nach den Festtagen: «Schweizer Ski Orte reiben sich die Hände», ist auf nau.ch zu lesen. «Obwohl es nicht viel geschneit hat, war der Andrang an den grossen Schweizer Wintersportorten über die Festtage grösser als im Vorjahr. Zum Artikel.

06. Januar

Und wieder musste die Polizei ausrücken: Ein weiteres Mal versuchte es ein Fahrer in der Nacht zum Samstag, mit dem Auto auf der Schlittelpiste nach Tschuggen zu gelangen. Mehrere Meldungen gingen ein. Ein Schlaumeier, der sich die geschlossene Talabfahrt zunutze machen wollte und offensichtlich mehr auf Sommer als auf Winter baut. Aber oben läufts rund, wie diese Bilder vom Hohstock-Tunnel beweisen. – Die Skigebiete sind vielerorts gut in die Saison gestartet. Über die Festtage herrschte Hochbetrieb. Sowohl die Gästezahlen als auch der Personentransportumsatz liegen per 31. Dezember 2018 über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Mehr. – Herzlich willkommen! Gestern Abend spät sind neue Gäste bei uns in Tschuggen eingetroffen. Sie dürfen sich auch in den kommenden Tagen auf Sonnenschein, vielleicht ab Dienstag auf Schneefall freuen.

05. Januar

Der erste Gästeansturm der Saison 2018/19 wird heute abgeschlossen. Wir waren in den letzten beiden Wochen ausgebucht. Das war mit enorm viel Arbeit verbunden. Die Rückmeldungen betreffend der Chalets sind sehr positiv, was uns auch freut. Weniger begeistert ist man (und das verstehen wir auch), wie mit sehr wenig Elan an der Präparation der Talabfahrt gearbeitet wird. Wir versuchen diese Rückmeldungen zeitnah zu beantworten und auch an die richtige Stelle weiterzuleiten. – Obwohl offiziell zum «Icy run» erklärt und auch so markiert, wird die Schlittelpiste überall und auch aktiv beworben. So gestern in einem Beitrag auf srf.ch: «Unsere Schlittelpisten-Empfehlung: Die Familiäre – Belalp im Wallis: Der Schlittelweg führt von der Bergstation auf der Belalp über knapp 10 Kilometer bis zur Talstation im Dorf Blatten. Die Talfahrt ist kurvenreich, aber sehr geeignet für Familien, und spezielle Schlitten für die Abfahrt können vor Ort gemietet werden.» Zum Artikel. Davon sind wir überzeugt: Wenn geöffnet, dann ist die Schlittelpiste der Hit. Bei uns in Tschuggen kommt zusätzlich hinzu, dass es die Verbindung zum Skigebiet ist.

04. Januar

Ein herrlicher Tag liegt hinter uns. Eine Skitour, gestern hier bei uns in der Innerschweiz. Traumhafte Verhältnisse, aber gerade bei Skitouren heisst es immer speziell aufgepasst. Blatten Belalp Tourismus empfiehlt zum Beispiel das Fusshornbiwak auf einer Höhe von 2’780 Metern. Das Biwak ist nicht bewartet, jedoch das ganze Jahr geöffnet. Gestern kam die Meldung, dass dieses Biwak nun neu abgeschlossen ist. Die Kette der Fusshörner hat 13 stolze Felszacken und gipfelt im Grossen Fusshorn auf 3’626 Metern über Meer. Wer schon mal über den neuen Weg zur Oberaletschhütte gelaufen ist, dem ist vielleicht die Abzweigung zum Fusshornbiwak aufgefallen. – Projekt «Ausbau Hexenland»: Gestern Abend wurde die nächste Etappe in Angriff genommen. Es kann nun gespendet werden. Bis 27. März sollen mindestens 200’000 Franken zusammenkommen, um das Hexenland auszubauen und auch weiterhin kostenlos anbieten zu können. Da dieser Verein auch für uns in Tschuggen wichtig werden könnte, empfehlen wir die Unterstützung sehr. Wir werden werden laufend über die Fortschritte der Sammelaktion berichten.

03. Januar

Sonne pur – ausgebucht: Das sind Schlagzeilen, die wir sehr gerne hier in Tschuggen verbreiten. Unsere Gäste sind denn auch begeistert. Weniger begeistert zeigt man sich über die Präparation der Talabfahrt. Offiziell ist sie geschlossen, aber machbar. Wir setzen uns fast täglich und sehr vehement dafür ein, dass sie (wie das überall sonst der Fall ist) beschneit wird. Das soll nun erstmals in der vergangenen Nacht der Fall gewesen sein. Für uns eindeutig zu spät. Die erste Gästewelle (Weihnachten/Neujahr) wird am Samstag hinter uns liegen. Wir geben die Rückmeldungen weiter – und sind nach wie vor sehr überzeugt, dass wir auch die Hürde Talabfahrt / Anbindung Mittelstation gemeinsam und zum Wohle unserer Gäste schaffen. – Eine andere Hürde wurde schneller als erwartet erreicht. Vor zwei Tagen wurde zum Projekt «Ausbau Hexenland» gestartet, und es wurden 100 Fans gesucht. Diese wurden innert zwei (!) Tagen gefunden. Man ist aktuell bei knapp 130 Fans. Es soll nun ganz schnell die nächste Etappe, der Start der Spendenaktion, in Angriff genommen werden. Wir bleiben dran! Für die Kinder, für unsere Gäste!

02. Januar

«Wir geniessen die Tage hier. Es ist so schön. Wir sind sehr glücklich». Worte eines Gastes, der zurzeit unser Tschuggen geniesst. – Bei uns stehen aktuell zwei (sehr unterschiedliche!) Chalets zum Verkauf. Wir durften die zwei Häuser in den vergangenen Tagen diversen Gästen zeigen und vorstellen. Wem Tschuggen gefällt, hat schon mal ein Grundinteresse. So schaffen wir es immer wieder, neue Eigentümer für Tschuggen zu gewinnen. – Gestern haben wir das Projekt «Ausbau Hexenland» vorgestellt und 100 Fans gesucht. Aktuell sind es bereits deren 40, die das Projekt grundsätzlich unterstützen und sich noch zu nichts verpflichten. Machen Sie mit! – Augen auf! Gestern konnte von einem aufmerksamen Eigentümer eine Person angehalten werden, die wissentlich drei (!) grosse Nicht-Gebührensäcke beim Kehrichtplatz lagern wollte. Wenn wir das nicht selber in den Griff kriegen, wird dieser Kehrichtplatz geschlossen und die Kehrichtsäcke müssen selber nach Blatten gebracht werden. Also: Leute ansprechen und aufmerksam sein!

01. Januar

HAPPY NEW YEAR!!! Wir möchten all den lieben Menschen, die uns im Blog durch das vergangene Jahr begleitet haben, mit diesem Bild danke sagen. Es waren schöne Begegnungen, die wir nicht missen und gerne hinübernehmen möchten ins 2019. – Ausbau Belalp und Wünsche … Das (kostenlose) Kinder-Hexenland auf der Belalp bietet ein ideals Einsteigergelände für kleine Schneeportler und erfreut sich grosser Beliebtheit. In den kommenden zwei Jahren ist ein grossangelegter Ausbau vorgesehen. Hiezu wurde der Verein Hexenland Belalp gegründet, und ab 27. März wird ein Crowdfunding gestartet. Als erstes werden nun 100 Fans gesucht, die sich noch zu keinem finanziellen Beitrag verpflichten. Unter lokalhelden.ch kann man sich anmelden, erfährt gleich weitere Infos und wird zum Fan des Hexenlandes.