Februar 2020

29. Februar

Einen traumhaften Abschluss ihrer Ferien konnten die aktuellen Gäste gestern erleben. Alles tief verschneit, ein wahres Winterwunderland. So dürfen die Gäste heute mit vielen schönen Bildern und (hoffentlich) auch vielen tollen Erinnerungen unser Tschuggen verlassen. Neue Gäste reisen an, teils erst morgen Sonntag. In der nächsten Woche erwartet uns von allem etwas: Sonne, leichter Schneefall, eher kühles Winterwetter. Die Temperaturen entsprechen der Jahreszeit. – Das Wallis bietet die höchsten Skigebiete der Schweiz (bis 3’800 Meter), grossartige Panoramen mit 45 Viertausendern, garantierte Schneesicherheit und die Möglichkeit, das ganze Jahr über Ski zu fahren, mehr als 2’000 Pistenkilometer für alle Schwierigkeitsgrade, aussergewöhnliche Pisten (die längsten bis zu 25 Kilometer lang) … Ja, und das Wallis ist eine Freeride-Destination mit gutem Ruf. Immerhin liegen hier auch einige der legendärsten Freeride-Gebiete der Welt. Mehrere Skigebiete haben deshalb gesicherte Freeride-Strecken eingerichtet, auf denen Tiefschneefahrer einen Tag im Freien verbringen können. Zu diesen gesicherten Freeride-Paradiesen gehört auch der Hohstock auf der Belalp. Eine besondere Freeride-Strecke zum Geniessen!

28. Februar

Lawinensprengungen jetzt am Morgen hoch oben auf der Belalp … Aktuell gilt Lawinenstufe 3 (erheblich), und oben auf Hohbiel (2’500 Meter über Meer) werden 2,4 (!) Meter Schnee gemessen. Der Monat Februar geht langsam seinem Ende zu. Der Winter bei uns in Tschuggen ist noch lange nicht vorbei. Gerade gestern hat es wieder so richtig mal geschneit, rund 40 Zentimeter. Immer höher stieg der Schnee … Noch sechs Wochen lang heisst es bei uns: Geniessen Sie unsere winterweisse Berglandschaft als Schneesportler, Schneewanderer oder einfach als Geniesser. – Wieso ins Ausland reisen, wenn man das Paradies im eigenen Land hat? Das denken sich inzwischen viele Schweizerinnen und Schweizer, wenn es um die Planung der Sportferien geht. Laut einer Studie waren in diesem Winter Übernachtungen in der Schweiz von den eigenen Landsleuten besonders gefragt. Die Nachfrage nach Übernachtungen in der Schweiz ist im Vergleich zur selben Periode im Vorjahr um ganze 40 Prozent gestiegen. Genau – wenn man solche Schönheiten wie hier bei uns in Tschuggen geniessen darf!

27. Februar

So, das sind doch erfreuliche Nachrichten: Rund 20 Zentimeter Neuschnee hat es gestern hier oben in Tschuggen gegeben. Das Dorf zeigte sich innerhalb von 24 Stunden wieder in einem ganz anderen Bild. Schon in den Vormittagsstunden waren sie wieder zu Dutzenden unterwegs auf der Talabfahrt Richtung Blatten. Das macht Freude, das macht Spass. – Hochsaison auf den Skipisten. Was braucht es für sorglosen Spass auf den Brettern ausser Schnee und schönem Wetter? Unsichtbare Helfer, die man erst sieht, wenn man sie braucht. Das «Auslandsjournal» des ZDF hat die Retter in Not hier auf der Belalp begleitet, die für Sicherheit sorgen, noch bevor alle anderen auf die Piste gehen. «Die Belalp in der Schweiz ist eine Winteridylle, beliebt bei Fans von Pisten und schroffem Gelände. Doch schnell kann es hier brenzlig werden. … Wie sorgen unsere Nachbarn für Sicherheit, da wo wir Urlaub machen?» Einen Tag lang begleitete das Fernsehteam die Pistenpatrouilleure und die Sicherheitsleute auf der Belalp. «Das da oben sind so ein bisschen die Heinzelmännchen. Man sieht sie nicht gross, aber sie sind trotzdem da», beschreibt Michi Salzgeber, Pisten- und Rettungschef auf der Belalp, seine Leute. Zur Sendung – ab Minute 20.36.

26. Februar

News aus dem Schnee von Tschuggen! Und das ist eine Meldung, die vor allem die Schweizer hier (Eigentümer und Gäste) freuen mag: Das GA (Generalabo) der Schweizer Bundesbahnen soll ab der Sommersaison auch bei den Belalp-Bahnen seine Gültigkeit haben. Im Winter und im Sommer könnte somit mit einem GA gratis auf die Belalp gereist werden. Diese Infos sickerten gestern durch, und wir haben nachgefragt. Die mündliche Bestätigung sei eingetroffen – der schriftliche Entscheid soll folgen. Die Idee lag schon länger vor. Aber dass das Ganze so schnell abgewickelt werden konnte, das hat auch uns überrascht. Ein Erfolg für die Belalp! – Aber was wir gestern miterlebt haben, das sieht man nicht alle Tage: Ein Autofahrer hatte sich auf die Talabfahrt der Belalp begeben. Brandgefährlich, denn es waren auch Wintersportler unterwegs. Der Fahrer (ein Ausserkantonaler) scheint sich seines Vergehens (Fahren im Fahrverbot) nicht bewusst gewesen zu sein. Er knipste Fotos grad unterhalb von Tschuggen. Fertig lustig – die Strasse soll nun nicht nur mit einem Fahrverbot, sondern auch rigoros durch eine andere Massnahme gesperrt werden.

25. Februar

Bestimmt so 30 Zentimeter Schnee sind uns für die nächsten Tagen versprochen worden. Wir nehmen auch gerne mehr. Inzwischen sind wir in der siebtletzten Woche der diesjährigen Wintersaison. Eine super Saison, das dürfen wir jetzt schon schreiben. Viele zufriedene und viele tolle Gäste, die sich hier in Tschuggen sehr wohl fühlten! Immer noch kann man mit den Skis bis zu den Chalets gelangen – und wir hoffen sehr, dass wir das noch möglichst lange durchziehen können. – In der «Zentralschweiz am Sonntag» sind wir auf einen interessanten Artikel gestossen. «Wer malt die Schweizer Skigebiete so, dass man alles sieht und sich gut zurechtfindet?» Ein Artikel über den einzigen Panoramakartenmaler der Schweiz: hier. Wir haben uns ein bisschen schlaugemacht und haben auch die Homepage gefunden. Wer Interesse hat, kann sich da ein wenig informieren …

24. Februar

Wie herrlich es in Tschuggen ist, beweist dieses Bild. Es wurde uns von einem Gast zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank! Ja, es sind wiederum ganz tolle und dankbare Gäste vor Ort. «Es hat mit der Anreise und dem Chalet alles gut geklappt. Wir geniessen das sonnige Wetter und den Schnee. Das Chalet ist wirklich hübsch. Auch mit dem Shuttle zur Mittelstation hat es heute Morgen bestens geklappt. Super Wetter bis jetzt.» Ja, die Gäste von dieser Woche müssen auf das herrliche Wetter zum Start zurückgreifen. Es wird eine Woche des Schneefalls, den wir einfach brauchen hier im Gebiet. Eine Kaltfront bringt ab Mittwoch zunehmend Schnee bis ins Tal. Besonders am Donnerstagmorgen schneit es bis in tiefste Lagen. – Ein Video, neu aufgeschaltet auf YouTube. Und anhand der Bilder könnte es ein Gast bei uns in Tschuggen sein, der dieses Video ins Netz gestellt hat …

23. Februar

Abreisetag – und alles ist irgendwie und schlussendlich geglückt. «So, wir sind startklar. Nochmals tausend Dank für die perfekte Betreuung!» Da viele Reinigungen anstanden, konnten die einen noch etwas länger im Chalet verbleiben. «Wir sind nochmals auf der Piste und geniessen die Sonne. Besten Dank für die super Organisation! Und ein Gast hat uns ein Top-Bild zugestellt. Er wollte eigentlich «nur» das Matterhorn fotografieren. Da ist ihm dieser Hängegleiter vor die Linse geflogen – und entstanden ist dieses Bild. Ein wahrer Schnappschuss. Neue Gäste sind angereist. «Ein schönes Chalet und gut eingerichtet. Wir haben uns gleich wohlgefühlt.» – Weniger schön ist das, was uns gestern wieder mal betreffend Kehrichthäuschen gemeldet wird. Karton und Papier gehören in den Gebührensack. Eigentlich sollten das nun die meisten wissen. Es gibt aber nach wie vor solche, die einfach alles in diesen Raum schmeissen. Irgendeiner räumt es dann auf. Wer Fehlbare bei ihren «Taten» ertappt, soll sie darauf ansprechen. Und wir leiten das Ganze jederzeit auch an die entsprechenden Stellen weiter …

22. Februar

Die Gäste, die abreisen, dürfen viel Sonne im Gepäck mitnehmen. Eine Traumwoche liegt hinter uns. Auch die nächsten Tage sollten für die anreisenden Gäste so werden, wie wir es ihnen von Herzen wünschen. «Der Taxi-Dienst zur Mittelstation ist immer voll. Hoffe, es gibt das nächstes Jahr auch noch. Oft haben wir keinen Platz. Aber uns tut das Laufen auch gut. Mit Ihrer Initiative haben Sie eine grosse Lücke abgedeckt und einen grossen Mehrwert nach Tschuggen gebracht.» Vielen Dank – mit Hilfe von anderen konnte dieses Projekt in diesem Winter (erfolgreich) gestartet werden. – «Wo man im Winter in der Schweiz wandern kann?» Er war noch nie in dieser Gegend, hat so was wie das Paradies gefunden – und seine Leser sind überwältigt. «Words can’t describe how beautiful this video is.» «An amazing place for an amazing person.» «My biggest dream is to experience something like this.» Ein Video, aufgeschaltet mit Bildern von der Belalp – die Betrachter sind begeistert. «Worte können nicht beschreiben, wie schön dieses Video ist.» «Ein toller Ort für eine tolle Person.» «Mein grösster Traum ist es, so etwas zu erleben.» Hier das Video, das so viele Leute zu begeistern mag.

21. Februar

Mit viel Schwung und Sonnenschein gehts Richtung Wochenende und Ende Monat. Nun kommt die (praktisch ausgebuchte) Fasnachtswoche. Nicht jeden Tag, aber sehr oft erkundigen wir uns bei den Gästen, die vor Ort sind. «Alles super! Ja, es klappt tipptopp mit dem Shuttle, und wir hatten jetzt auch immer Platz. Wir sind grad sehr begeistert und interessiert am Kauf eines Chalets.» Oder dann diese Meldung: «Der Shuttle ist top. Mit Kids echt gut, da die Abfahrt wirklich teilweise aper ist. Top! Hoffe, den gibt es auch nächstes Jahr. Vielleicht kommen wir wieder …» All diese Rückmeldungen gehen weiter an die Verantwortlichen! – Heute Abend sieht es wettermässig nicht schlecht aus: Das Nachtskifahren sollte stattfinden …

20. Februar

Ganz wenig hat es gestern bei uns geschneit. Und schon sind die Leute wieder unterwegs mit dem Schlitten Richtung Talstation. – Wir sind bereits in den Vorbereitungen für die Gäste, die am Samstag kommen. Und den abreisenden Gästen können wir noch diverse Infos abgeben: Zurzeit verkaufen wir auch wieder ein Tschuggen-Chalet, wir verkaufen ein Belalp-Hexenbuch – und suchen bereits wieder Gäste für nächstes Jahr. – Und mitten in diesen Arbeiten erreicht uns die «Nachricht des Tages»: Der Geschäftsführer der Belalp-Bahnen und von Blatten Belalp Tourismus tritt zurück. Für die einen überraschend, für andere eher nicht. «Nellen verlässt die Belalp Bahnen AG»: Diese Medienmitteilung wurde gestern verschickt. Und bereits wenig später gab Michael Nellen auf rro.ch ein kurzes Interview. Wir hatten mit ihm immer ein sehr gutes Verhältnis, obwohl wir jedes auf seiner Seite für die eine Sache einstanden: Tschuggen und Belalp – aber am besten miteinander!

19. Februar

Tschuggen als Erholungs- und super Ferienort. «Wir geniessen unsere Skiferien in Blatten-Belalp, und uns gefällt es sehr gut in Tschuggen – vor allem die Ruhe und der Ausblick. Auch dass wir zum Haus fahren können mit den Skis ist ein Highlight.» Ja, es ist weiterhin so, dass die obere Talabfahrt auch offiziell geöffnet ist. Heute darf mit etwas (aber wenig) Schnee gerechnet werden. – Lieblingsbeschäftigung auf dem Snowboard: Jibben. Das hört man immer wieder. Aber was ist Jibben? Jibben bedeutet mit dem Snowboard über Hindernisse wie zum Beispiel Rails oder Boxen zu fahren. «Jibbing am ersten Tag. Nichts Wildes, aber wirklich gut für die Stimmung. Leider war wegen starker Winde und Lawinengefahr Stufe 4 nicht jeder Lift geöffnet, so dass wir in den flachen Bereichen bleiben mussten.» Snowboarding in Switzerland», und zwar auf der Belalp – und hier gehts zum Video.

18. Februar

(Winter-)Hochbetrieb – auch beim Personen-Shuttle hoch zur Mittelstation. Besonders jeweils am Montag merken wir, dass sich alles ein bisschen einpendeln muss. Die Gäste müssen das ganze Vorgehen kennenlernen. Bei solch einem Andrang müssen Wartezeiten in Kauf genommen werden. Alle leisten ihr Möglichstes. Wir sind froh und dankbar: Der Fahrer wird als sehr nett und hilfsbereit wahrgenommen. Das freut uns, und das geben wir auch so weiter. – Und ein weiteres Feedback trifft grad ein: «Wir möchten uns noch einmal herzlich bedanken für Ihre Arbeit und die super Dienstleistung. Auch verfolgen wir immer gerne Ihren Blog! Super! Wir hoffen, ihr habt noch eine super Wintersaison. Ihr grosses Engagement für die Gäste und Tschuggen lässt diesen Ferienort wieder richtig aufblühen – wie früher. Ich denke, Sie sind auf dem besten Weg dazu!» Wir versuchen es, auch wenn es uns nicht immer und nicht täglich gelingt.

17. Februar

Was für ein Morgen – frühmorgens bei der ersten Bahnfahrt! Ja, die Gäste sind begeistert: «Wir geniessen es hier sehr. Alles bestens und wunderbar hier. Die Kinder sind draussen im Schnee, buddeln und bauen jeden Tag etwas. Hoffen wir heute auch noch mal auf tolles Wetter.» So viel ist eigentlich jetzt schon klar: Diese Woche wird wettermässig besser als die letzte. Viel Sonne, ganz wenig (ab und zu) etwas Schneefall, was auch sehr willkommen ist. – Gestern Nachmittag reiste ein weiterer Gast an. Das war aus verschiedenen Gründen nur dank der Belalp-Bahnen möglich. Das Ganze zu organisieren, war gar nicht so einfach. Diesmal haben alle mitgemacht und es ermöglicht, dass der Gast ohne weitere Probleme zum Chalet gelangen konnte.

16. Februar

Sonnenschein und Tschuggen: So dürfen die Ferien starten. Gestern war Anreisetag. Und das heisst bei uns dann eher Stresstag. Am Morgen verlassen uns Gäste, dann werden die Chalets gereinigt, und schon stehen die ersten Gäste da. Der letzte Gast meldete sich am Abend so gegen zehn Uhr. «Alles bestens!» Und ein anderer: «Fantastisch! Einfach Ferien zum Geniessen! Bereits am Cheminée anfeuern.» Ja, so kann es in eine weitere Woche gehen. Und bereits treffen die ersten Rückmeldungen der abgereisten Gäste ein – es ist ein Feedback zu «unserem» neu in diesem Winter angebotenen Shuttle zur Mittelstation: «Als langjähriger Tschuggen-Gast möchte ich Ihnen ein paar Zeilen zum neuen Tschuggen-Shuttle schreiben. Aufgrund der immer unsicheren Schneeverhältnisse habe ich seit einigen Jahren die Unsicherheit der Talabfahrt wahrgenommen und auch überlegt, ob Tschuggen weiter unser Winterferienort sein kann. Der Weg zur Mittelstation mit Skiausrüstung ist zu Fuss zu weit. Mit dem Shuttle ergibt sich eine neue Perspektive, die unbedingt zur festen Institution werden muss.» Ja, wir können versprechen: Dafür werden wir uns weiterhin stark einsetzen.

15. Februar

Das Ziel ist erreicht, wenn wir unseren Gästen mindestens drei Sonnentage pro Woche bieten können. Und das haben wir wieder geschafft. Gestern war ein Prachtstag. So sollen (Tschuggen-)Ferien sein – Ferien im Schnee! Schnee bedeutet auch (für uns) Arbeit … – In vielen Ferienwohnungen und Chalets laufen die Heizungen während sechs bis acht Monaten im Jahr. Oftmals stehen sie aber über Wochen leer und sind nur während wenigen Monaten tatsächlich bewohnt. Indem die Besitzer die Heizung während ihrer Abwesenheit herunterdrehen und fernbedienen, können sie bis zu 60 Prozent Energie einsparen. Dies bei Installationskosten von 500 bis 2’500 Franken – je nach Lösung. «Einfach, praktisch, sparsam» heisst die Kampagne «MakeHeatSimple» von EnergieSchweiz. Und hier finden Sie weitere Infos.

14. Februar

Doch rund 20 Zentimeter Neuschnee hat es gestern Abend hier in Tschuggen gegeben. Diesen Schneezuwachs nehmen wir sehr gerne entgegen. Einen Versuch haben wir grad wieder gestartet und nachgefragt, ob die untere Talabfahrt präpariert werden könnte. Das wäre auch für Fussgänger ideal. «Ja, wir sind sehr zufrieden mit dem Chalet und mit Ihrem Service hier in Tschuggen! Heute haben wir den Versuch gewagt, nach Blatten zu fahren mit den Skis. Dies war ein Abenteuer, aber mit zwischendurch etwas Laufen sind wir auch unten angekommen.» – Und gestern ist der aktuellste Newsletter von Blatten Belalp Tourismus eingetroffen. Die nächsten (grösseren) Anlässe finden Sie hier aufgeführt.

13. Februar

Gerade eben hier in Tschuggen! Auf das haben die Gäste von dieser Woche warten müssen: auf Sonnenschein. Aber heute, dieser Tag darf sich doch sehen lassen. Der Shuttle hoch zur Mittelstation war schon um 08.30 Uhr übervoll, und weitere Leute warteten. «Der Shuttle wird sehr fleissig genutzt. Manchmal wäre sogar eine Fahrt mehr gewünscht. Aber super Sache und ein riesen Mehrwert! Der Fahrer des Shuttles ist sehr zu loben. Ja, wir haben schon paar Worte mit ihm gewechselt. Ist ein sehr Angenehmer. Wir hoffen, dass es morgen vielleicht etwas besser wird mit dem Wetter.» Diese Rückmeldung haben wir gestern erhalten. Und der Wunsch hat sich ja bereits erfüllt: Ein Prachtstag! Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Gegen den späteren Nachmittag hin sind Schneefälle angekündigt …

12. Februar

Immer noch leichter Schneefall hier in Tschuggen. Es ist kalt, aber das Wetter sollte sich dann doch etwas bessern. Sturm und Lifte, die nicht fahren oder zwischendurch stillgelegt werden müssen. Das war auch hier im Gebiet der Fall. «Heute waren wir nur wenig Ski fahren, da die Lifte sporadisch immer wieder nicht fahren konnten. Nach der Skischule verbrachten wir dann noch einen gemütlichen Nachmittag im Chalet, war auch ganz schön.» Dieser Gast nahm es gelassen. Entschädigung, wenn höhere Gewalt im Spiel steht? Nein, das ist so nicht vorgesehen, obwohl sich viele Skigebiete in der Schweiz mit einem Gutschein oder so kulant zeigten. blick.ch hat den Test gemacht: «Walliser und Berner knausern, Bündner zahlen.» Und wie es dieser Kommentar zeigt: «Natürlich kann man sich immer auf höhere Gewalt berufen. Aber da zeigt es sich eben, wer wahren Charakter besitzt. Zusätzlich ist es sicher auch geschäftsfördernd, wenn man entgegenkommt. Ein Kunde, der auf den Kosten hocken bleibt, bucht nächstes Jahr woanders.»

11. Februar

Eine sehr stürmische Nacht liegt auch hier in Tschuggen hinter uns. Der Sechser-Sessellift am Sparrhorn konnte gestern den ganzen Tag nicht in Betrieb genommen werden. Seit dem frühen Morgen ist es hier unten windstill, nicht aber oben am Berg. Es schneit ganz leicht. Der Schneefall sollte gegen Mittag etwas stärker werden. Am Sparrhorn wartet man noch ab. Meldung von soeben: «Der Sparrhorn-Sessellift bleibt vorerst wegen Wind geschlossen. Nächste Info zirka 10.00 Uhr.» Im Moment ist auch noch nicht klar, ob das Nachtskifahren vom Donnerstagabend stattfinden kann. Grad auf den Donnerstagabend hin sind neue Schneefälle angekündigt

10. Februar

Nach einem herrlichen Wochenende: Das wird ein stürmischer Wochenbeginn. Sogar die Webcam von Tschuggen zeigt dementsprechende Bilder. Man muss sich darauf einstellen, dass die Lifte oben am Berg heute nur teilweise in Betrieb sein werden. Gerade eben trifft bereits die erste Meldung ein: «Sparrhorn bleibt wegen Sturmwind geschlossen. Nächste Information zirka 09.30 Uhr.» Das wird heute wohl stündlich so neu beurteilt. Ein Orkantief zieht durch Nordeuropa und bringt einen Orkansturm in die Schweiz. Unwetterwarnung der Stufe rot … – «Eine Gletscherwanderung klingt sportlich, doch dank dem Aletschbord-Weg geht es fast ganz ohne Schweiss. Von der Bergstation Belalp führt der Rundweg mit minimaler Steigung zum Grossen Aletschgletscher. Die Aussicht wird durch den Blick aufs Matterhorn und weitere Drei- und Viertausender noch beeindruckender.» Winterwanderwege für alle, die es gemütlicher angehen möchten: verschiedene Tipps, aufgeführt auch der Aletschbord-Weg bei uns auf der Belalp – zu einem Artikel auf nzz.ch

09. Februar

Wer solch eine Aussicht geniessen darf, der ist ist wirklich bei uns in Tschuggen beziehungsweise am richtigen Ort angekommen! Gäste reisen ab. «Alles war wunderbar! Der Service ist toporganisiert, und von den Eichhörnchen in Tschuggen haben wir uns auch verabschiedet. Ganz lieben Dank noch einmal für alles, wir hatten eine tolle Woche.» Neue Gäste sind da. «Wir sind angekommen – alles super von Ihnen organisiert – vielen Dank!» Und: «Wir sind sehr zufrieden. Wie früher – da werden gleich Erinnerungen wach.» Jetzt füllt sich das Dörfchen langsam wieder. Drei strenge Wochen, die unser Tschuggen-Shuttle da zu bewältigen hat! Wir sind gespannt. Da die untere Talabfahrt bis zu den erhofften Schneefällen noch geschlossen bleibt, könnte es betreffend Kapazität des Personentransportes knapp werden. Wir sind gespannt auf die Rückmeldungen! – Spannung auch am frühen Samstagmorgen, kurz nach Mitternacht: Ein Heli kreiste länger über Tschuggen und über das Gebiet Tätschen. Es ging angeblich um eine Personensuche mitten in der Nacht …

08. Februar

Nichts mit Ausruhen! Es geht ins zweite Wochenende des (für uns) sehr strengen Februars. Viele Gäste, alles sollte klappen und aufgegleist sein … Wenn es möglich ist, lassen wir Gäste bereits am Freitagabend anreisen. Das war gestern bei einem Chalet der Fall. Und der Start in dieses Wochenende wollte nicht so recht glücken. Bereits wieder ist ein Gepäckcontainer abhanden gekommen. Der Container machte eine Extrarunde via Belalp, um dann schliesslich gefunden zu werden und doch noch erfolgreich bei unseren Gästen anzukommen. Ein Gepäckcontainer, viele Wege, ein Ziel … Geschafft! – Ski fahren oder Schlitteln: Jeden Winter zieht es Tausende zum Schlitteln in die Berge. Doch für welchen der vielen schönen Schlittelwege soll man sich entscheiden? blick.ch hat seine Leserinnen und Leser nach ihren Geheimtipps gefragt. Ein Leser namens Michel war sich da klar: Der Schlittelweg Belalp–Tschuggen–Blatten ist der Geheimtipp. Das behaupten wir ja selber auch immer und legen es den zuständigen Herren bei Blatten-Belalp ans Herz: Investiert in die Schlittelabfahrt bei uns in Blatten-Belalp! «Zuerst top Aussicht auf den Aletschgletscher. Super schönes Dörflein bei der Alp Bel, dann schöne verschneite Wälder und zum Schluss Glühwein in Blatten. Nur noch zu toppen bei Nacht. Die Bahn fährt bis ca. 23.00 Uhr.» Das die Meinung des «Blick»-Leser, und der Artikel ist zu finden hier.

07. Februar

Der erste Winter mit den Gästekarten: Es ist auch für uns Vermieter ein Mehraufwand, der sich aber lohnen soll: «Wir haben unsere Kinder bereits bei der Skischule angemeldet und konnten schon von der Gästekarte profitieren. Super, wir freuen uns schon riesig auf die Ferienwoche in Tschuggen! – Einmal mehr ist die untere Talabfahrt so einigermassen in Schwung. Kleinere schneefreie Stellen müssen umgangen beziehungsweise bewältigt werden. Offiziell offen ist sie nicht, aber nach unten kommt man. Was positiv ist: Der Kunstschnee unten im Rischinerwald konnte gestern vertan werden. Somit ist ein Teilstück der unteren Talabfahrt wieder befahrbar. Uns sonst bleiben die Hoffnung auf den kommenden Montag: Da sind erneute Schneefälle zu erwarten. – «Der Event ist ausgebucht! Der Anlass findet statt.» Das ist zu lesen auf der Homepage von airvolution.ch. Es handelt sich da um einen Gleitschirm-Anlass, der an diesem Wochenende bei uns auf der Belalp stattfindet: «Touch’n Snow – zwei Tage Fly an Fun auf über 3’000 Meter über Meer.» Mehr. Und hier sind einige Impressionen zu finden.

06. Februar

Viel Neuschnee in den Bergen! Gestern Nachmittag wurde die Gratlawine oberhalb der Belalp (hier ein Archivfilm) einmal mehr künstlich ausgelöst, um die Skipisten und auch das Skigebiet zu sichern. Die grossen Neuschneemengen in den Bergen sorgen für Lawinengefahr. Die Verhältnisse für Touren und zum Freeriden seien sehr kritisch. Gesichert ist hingegen die Freeride-Piste oben am Hohstock. Durch einen Skitunnel gelangt man ins «Paradies der Belalp». Wer schon da oben war, der weiss, wie traumhaft das Gebiet am Hohstock ist: «Der erste Eindruck ist einfach atemberaubend. Am Anfang ist es etwas steiler. Dann wird es flacher und zum reinsten Genuss.» Ein Skilehrer der Skischule Belalp auf der gesicherten Freeride-Strecke vom Hohstock hinunter zur Belalp: ein Video (gestern aufgeschaltet).

05. Februar

Und nach dem Regen kam der Schnee. Aber die Menge ist doch nicht so berauschend wie von den Wetterportalen vorausgesagt wurde. Es gab mehr Wind als Schnee. Aber sehen wir das Positive für die derzeitigen Gäste: Von Donnerstag bis Samstag gibt es winterliches Prachtswetter, von früh bis spät viel Sonnenschein! Das sind Aussichten! – travelnews.ch zeigt es in einem Artikel auf: Einheimische Gäste sind für den Schweizer Tourismus nach wie vor von zentraler Bedeutung, zumal sie gemäss einer neuen Analyse insgesamt 58,9 Prozent aller Gäste ausmachen. Erstmals zeigt die erhobene Analyse auch auf, wohin die Bewohner der jeweiligen Kantone in die Winterferien fahren. Die Zürcher und die St. Galler fahren nach Graubünden, die Luzerner hingegen ins Wallis. Zum Artikel. – Berg- und Alpinwandern, Hochtouren, Skitouren und Schneeschuhtouren: Auf der Website des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) finden sich 1’990 Tourenziele. Foggenhorn, Sparrhorn, Hofathorn sind nur einige Ziele im ganzen Gebiet Blatten-Belalp. Interessante Homepage mit viel Wissenswertem – das SAC-Tourenportal: hier.

04. Februar

Temperatursturz: Gestern Abend um Mitternacht wurden oben auf der Belalp rund 4 Plusgrade gemessen. Jetzt am frühen Morgen sind es noch minus 6 Grad. Da es gestern meistens geschneit hatte, wird auf Hohbiel (auf 2’500 Metern) inzwischen eine Schneehöhe von 2,1 Metern angezeigt. Und heute sollten auch wir in Tschuggen Glück haben beziehungsweise etwas an Schnee erhalten. – Die Schweizer Seilbahnunternehmen Küpfer baute zwischen 1976 und 1982 insgesamt fünf Zweiseil-Kurvenskilifte. Einer ist noch in Betrieb, und zwar bei uns auf der Belalp: Der über vergletschertem Untergrund von Hohbiel zum Hohstock führende Lift ist der weltweit einzige noch in Betrieb stehende Zweiseil-Kurvenlift nach System Küpfer. Die Bewältigung der Kurven erfolgt über ein von Küpfer entwickeltes Doppelseil-System, bei dem zwei Förderseile in den geraden Streckenabschnitten parallel und bei Antriebs- und Umlenkscheibe sowie in den Kurven übereinander geführt sind. Der komplexe Skilift beeindruckt wegen seines hervorragenden Erhaltungszustandes und aufgrund seiner Länge und der Situierung in sehr anspruchsvollem Gelände. Ein Video von der Belalp, in diesen Tagen aufgeschaltet und unter anderen wie folgt kommentiert: «Tolle Aufnahmen von dieser inzwischen absoluten Rarität. Danke! Interessant ist auch die konstruktionsbedingt starke Radialbeschleunigung (seitliches Ausschwingen) der Schleppgehänge bei den Umlenkstationen (Minute 6.52) und Kurven (Minute 2.40).»

03. Februar

Bis die nächste Schneewelle kommt, müssen wir uns mit schönen Bildern der vergangenen Woche zufrieden geben. Warten – und abwarten … Bis weit hinauf regnete es gestern. Das sieht man auch gut anhand der Neuschneehöhe: Im Kinderland auf gut 2’000 Meter Höhe wurde gestern ein Schneezuwachs von 2 Zentimetern gemessen. Oben auf Hohbiel (auf 2’500 Metern) schneite es aber flott: Da gab es gestern rund 40 Zentimeter Neuschnee, sodass da oben jetzt rund 2 Meter Schnee liegen. Heute wird es weniger Niederschlag geben. Morgen früh sollten dann die Temperaturen recht sinken – und was an Niederschlag kommt, das wird Schnee sein. Da nehmen wir jeden Zentimeter von Herzen gerne. – Ein Video von letzter Woche: Auf der Belalp darf man als Ski- oder Snowboardfahrer auf super Pisten treffen. Zu verdanken ist das auch dem Pistenteam. «Viele Leute sehen die Arbeit nicht, die dahintersteckt.» Wenn die letzten Wintersportler im Tal angekommen sind, fängt für die Pistenbullyfahrer draussen im Schnee die Arbeit an. Hier (auf blick.ch) ein Einblick in diese spannende Arbeit.

02. Februar

Ein Sonntag in Tschuggen! Aufgestellte Gäste, die sich da melden: «Wir haben uns bereits eingerichtet und blicken dem morgigen regnerischen Sonntag positiv entgegen.» Die Wetterlage bleibt spannend. Es beginnt mit Regen und wird dann erst ab Dienstag wieder merklich kühler. Die Schneefallgrenze sinkt von über 1’000 Meter bis am Abend bis ins Rhonetal. Auf Mittwoch gibt es einen kurzen, heftigen Wintereinbruch mit vielerorts recht Schnee. Ob das auch bei uns im Wallis der Fall sein wird, ist noch nicht so klar. Aber am Donnerstag, da dürfen sich unsere derzeitigen Gäste freuen: Am Donnerstag gibt es winterliches Prachtswetter. – Weniger Freude macht dieses Bild hier: So präsentieren sich die vier Container in unserem neuen Kehrichthäuschen. Unglaublich, was sich einige erlauben, um einen Kehrichtsack von 2.60 Franken zu sparen … Und aufräumen dürfen es dann Angestellte der Bahnen, die sich tagtäglich für die Gäste einsetzen, sie auch mit dem Tschuggen-Shuttle hoch zur Mittelstation fahren. Ein Dankeschön sieht anders aus!

01. Februar

Die Chalets sind vorbereitet für die Gäste, die heute anreisen. Nach dem Schneefall von dieser Woche gehörte Schneeschaufeln zum (intensiven) Programm. Ein Adieu: Gäste verlassen uns heute, neue werden anreisen. «Wir danken Ihnen sehr für all die Infos und freuen uns riesig auf Tschuggen. Wir kennen das Skigebiet nicht. Aber mit Ihren tollen Informationen und der vielen Vorarbeit kann ja nichts mehr schiefgehen …» Einzig fürs Wetter, da sind und können wir nicht verantwortlich sein. Es wird in den nächsten Tagen wieder Niederschläge geben. Aber es ist leider davon auszugehen, dass es bin in höhere Lagen regnen wird. Erst auf Dienstagabend kühlt es wieder ab. Ja, in den kommenden Tagen werden wir mit den Wetterkapriolen umgehen müssen. Das heutige Nachtskifahren oben auf der Belalp wurde bereits abgesagt. Vermutlich wird die untere Talabfahrt nicht halten – und unsere Gäste werden vermehrt den Shuttle hoch zur Mittelstation benützen.