Februar 2019

28. Februar

Ein Winterspaziergang auf der Belalp, zum Hotel Belalp am Aletschbord … – Der Monat Februar verabschiedet sich und mit ihm auch das Traumwetter der letzten 14 Tage. Für unsere Gäste war das toll. Aber zum Winter gehört auch Schnee. Und der kommt grossflächig nicht nur aus der Schneekanone. Die Dienstleistungserbringer freuen sich auf die Wettervorhersage mit etwas niedrigeren Temperaturen und neuem Schnee. Die Wintersaison dauert noch vier Wochen. – «Wir sind am Samstag abgereist und danken nochmals für die herzliche Begrüssung. Es war alles prima. Wir hatten eine wunderschöne Urlaubswoche in Ihrem Chalet. Wir kennen unsere Pläne für nächstes Jahr noch nicht, werden uns aber in Kürze melden.» Danke für diese Rückmeldung!

27. Februar

Sich am Sonnenschein erfreuen und auf Schnee hoffen: Diese Hoffnung könnte sich in den nächsten zehn Tagen doch erfüllen. Am Freitag ist (etwas) Schnee versprochen. – Auf einer holländischen (privaten) Homepage sind wir auf folgenden Text gestossen. «… Wenn Sie nach Ruhe und Wintersport suchen, ist das Dorf Belalp in der Schweiz ein idealer Ort. Von Brig aus fahren Sie den Berg in Richtung Blatten hoch und schweben mit einer grossen Gondel zur autofreien Belalp. Dort erwartet Sie ein Panorama mit vielen Drei- und Viertausendern, wo immer Sie auch hinschauen. Dieses kleine Skidorf strahlt Ruhe aus. Vor allem, wenn abends die letzte Gondel ins Tal gefahren ist, bleiben Sie in völliger Stille unter einem dunklen Sternenhimmel. Tagsüber können Sie die Aussicht vom Balkon geniessen, über oder unter der Baumgrenze spazieren. Und natürlich tolles Skifahren oder Snowboarden zwischen den grandiosen Berggipfeln! Jede Piste hat ihre eigene Sicht, aufs nächste Tal, den Aletschgletscher oder das Matterhorn in der Ferne. Und für ein echtes Abenteuer: abends im Dunkeln die Talabfahrt hinunter, vorzugsweise im Mondlicht und ohne Scheinwerfer. Stellen Sie sicher, dass Sie die letzte Bahn bekommen, sonst müssen Sie sehr weit gehen …» Alles ergänzt mit einem Video.

26. Februar

Schnee und Winterferien in Tschuggen. «Wir hatten wunderschöne Ferien in einem sehr gemütlichen und top gepflegten Chalet. Die Betreuung vor Ort war hervorragend.» Vielen Dank für dieses gestern eingetroffene Feedback. – Noch fehlen knapp 30 Tage und gut 47’000 Franken, um das Projekt «Ausbau Hexenland Belalp» in Angriff nehmen zu können. Ebenfalls eine Crowdfunding-Aktion gestartet hat man in Saas-Fee. Dort soll eine seit über 50 Jahre brachliegende Suone instandgesetzt werden. Die «Wasserleite» wird mit Informationstafeln, Wasserspielen sowie Kneipp- und Relax-Möglichkeiten das Thema Wasser inszenieren. Der Spazierweg verläuft auf der Seite Hannig, mit Sicht aufs Allalinhorn bis zur Mischabelkette sowie einer wunderschönen Aussicht über das Gletscherdorf. Mehr.

25. Februar

Wir starten in die fünftletzte Woche der Saison. Gegen Ende Woche könnte ganz wenig Schnee fallen – erstmals seit zwei Wochen. Zwei Wochen werden jetzt noch sehr viele Gäste in Tschuggen sein. Faschingszeit – Ferienzeit. Nächste Woche sind wir wieder ausgebucht. Schlussspurt, um dann Richtung Frühling und vor allem Richtung Sommer zu gehen. – Jederzeit und nicht nur saisonal zu sichten in Tschuggen sind Eichhörnchen. Eichhörnchen gehören zu den bekanntesten Nagetieren – nicht zuletzt wegen ihres niedlichen Äusseren und ihrer flinken Kletterkünste. Eichhörnchen in Tschuggen – Sommersiesta ja, Winterschlaf nein: Auf einen interessanten Artikel sind wir in diesen Tagen im «Urner Wochenblatt» gestossen, den wir wir gerne hier an dieser Stelle aufschalten.

24. Februar

Weitere Gäste sind eingetroffen, und wir standen bis gestern Abend mit allen in Verbindung. Einmal mehr dürfen wir zufrieden sein, wie die Anreisen abgelaufen sind. «Wir sind heute angereist und haben uns über den fröhlichen Begrüssungstisch sehr gefreut.» Danke, das hören wir gerne. Wir wünschen all unseren Gästen eine super schöne Woche! – Eine Lawine verschüttet eine gesicherte Skipiste: Was eigentlich nicht passieren darf, ist diese Woche in Crans-Montana im Wallis passiert. Sofort stellt sich die Frage: War das Schicksal, Pech, menschliches Versagen oder Fahrlässigkeit? Noch ist vieles unklar. Experten gehen von einer Gleitschneelawine aus. Diese sind schwer berechenbar, kommen wegen des Klimawandels aber immer öfter vor. Was bedeutet das für die Betreiber von Bergbahnen und Skigebieten? Berno Stoffel, Präsident der Walliser Bergbahnen, nahm gestern in einer Sendung am Schweizer Radio Stellung zu diesem Thema. Tourismus im Wallis: Da sei man sich noch viel zu wenig bewusst, welche Bedeutung der Tourismus hat. Alle müssten an einem Strick ziehen. Zur Sendung.

23. Februar

Wir freuen uns auf ein sonniges Wochenende und auf die Gäste, die heute bei uns eintreffen. Gestern Abend gab es am Autoverlad Furka bis tief in den Abend hinein rund 2 Stunden Wartezeit. Das führte dazu, dass einer unserer Gäste die letzte Bahn hinauf nach Tschuggen nicht mehr schaffte und ein Hotel in Naters beziehen musste. Dafür gibt es heute für diesen Gast einen ganzen Tag zum Geniessen, ohne Anreisestress. – 20 Jahre nach dem Lawinenniedergang auf der Belalp: Das war gestern auch ein Thema am Schweizer Fernsehen. «Als auf der Belalp die Gratlawine kam» – zur Sendung. Um die Gratlawine in den Griff zu bekommen, wurden auf der Belalp in den letzten Jahren verschiedene Massnahmen ergriffen. Auf diesen Winter kam für den Sicherheitsdienst ein weiteres wichtiges Instrument dazu: das Lawinen– und Personenradar-System zur permanenten Überwachung der Gratlawine. Die Firma Geopraevent entwickelt, installiert und betreibt hochwertige Alarm- und Überwachungsanlagen für Naturgefahren – und ist jetzt auch auf der Belalp mit einem solchen Radargerät im Einsatz. Wie das funktioniert, wird in diesem Beitrag hier erklärt.

22. Februar

Sonne – von morgens bis in den Nachmittag hinein. Unsere Gäste sind begeistert, und wir warten auf den nächsten Schneefall. Eine Wetteränderung ist frühestens nach dem Monatswechsel in Sicht … Traumtage! – Es gibt Gäste und vor allem Eigentümer, die können sich an den Aufenthalt in Tschuggen vor exakt 20 Jahren erinnern. Und dies aus einem einprägenden Grund: Am 22. Februar 1999, um 17.00 Uhr (also heute vor genau 20 Jahren!) löste sich oberhalb der Belalp eine sehr grosse Lawine: die Gratlawine. Diese richtete enorme Schäden an Wald und Gebäuden an. Über 30 Gebäude wurden zum Teil beschädigt oder total zerstört. (Eine Nachlese.) Das Schweizer Fernsehen zeigte erst vor kurzem eine interessante Dok-Sendung zum Lawinenwinter 1999, in der die Gratlawine auf der Belalp ebenfalls thematisiert wurde. Zur Sendung (Thema Belalp, ab Minute 9.45). – Am Mittwoch fand das Showfahren der Skischule Belalp statt. Unsere Gäste haben uns ein Video mitgebracht, das wir hier aufschalten und unseren Lesern zeigen dürfen. Vielen Dank!

21. Februar

Tolle Gäste haben wir hier, super Wetter und auch super Verhältnisse. Aber für all das braucht es im Winter auch Schneefälle. Diese sind jetzt bereits zehn Tage ausgefallen und werden auch die nächsten zehn Tage nicht erwartet. Das heisst eines (jetzt im Februar): Der Schnee auf der Talabfahrt wird knapp. Das führte dazu, dass die untere Talabfahrt seit zwei Nächten nicht mehr präpariert wird. Sie ist noch befahrbar – und das hoffentlich bis zum nächsten Schneefall. Aber sie hielt jetzt leider nicht so lange wie gehofft. Grund: Es wurde und wird (aus Spargründen?) kaum beschneit, und es wurden auch keine Schneelager angelegt. Darum kommt die jetzige Situation eigentlich nicht so überraschend. Aber wir hoffen – auch dank gutem Kontakt mit den Tourismusverantwortlichen – dass es eine vorübergehende Lösung für unsere Gäste geben kann.


20. Februar

Sonne und Ferien! Verheerende Lawinen – und das trotz geringer Lawinengefahrenstufe. Bei einem Lawinenabgang in Crans-Montana (etwas mehr als eine Autofahrstunde von Tschuggen entfernt) sind gestern mehrere Personen auf einer offiziellen Abfahrtspiste verschüttet worden. Um die Mittagsstunde sollte die dortige Piste geschlossen werden. Ob das wirklich geschah, ist in diesen Stunden noch nicht ganz klar. – Naturgewalt am Berg: Vor 20 Jahren, am 22. Februar 1999, ging die Gratlawine hier bei Blatten in sehr grossem Ausmass nieder. 15 Gebäude wurden total zerstört, 24 Gebäude beschädigt, und die Kantonsstrasse wurde auf einer Länge von 750 Metern bis 14 Meter hoch verschüttet. Personen kamen dank rechtzeitiger, grossräumiger Evakuierungen glücklicherweise keine zu Schaden. Was wurde seither unternommen, um die Situation mit der Gratlawine zu verbessern? Heute Abend findet unten in Naters eine Filmvorführung samt Referat statt. Sehr empfehlenswert! Mehr. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und dauert zirka 1 Stunde. Interessierte können um 20.18 oder um 21.18 Uhr mit dem Postauto wieder hoch nach Blatten und von dort mit der Luftseilbahn nach Tschuggen fahren.

19. Februar

Die Gäste von dieser Woche werden Tschuggen tagsüber «nur» bei Sonnenschein erleben. Kein Schnee in Sicht die nächsten zehn Tage! Wenn man ganz, ganz optimistisch einige Langzeit-Wetterfenster betrachtet, könnte es auf Monatsanfang erstmals wieder ändern. – Klarer sieht es da aus, wenn man die «Prognosen» betreffend Crowdfunding-Projekt Ausbau Kinderland Kühmatte verfolgt. Vor drei Tagen fehlten noch 88’000 Franken. Aktuell sind es noch 55’000 Franken. Grund für diesen rasanten Anstieg? Die Gemeinde Naters hat einen rechten finanziellen Zustupf geleistet …

18. Februar

Sonne, Sonne, Sonne. Für die derzeitigen Gäste ist das (bei diesen Top-Verhältnissen) der absolute Hammer. In den nächsten zehn Tagen ist (noch) kein Schnee in Sicht. Das kann knapp werden für die Talabfahrt. Da dieses Jahr dort nur äusserst knapp und sehr sparsam mit künstlichem Schnee vorgesorgt wurde, stellt sich die Frage: Wie lange hält die Talabfahrt, auf die wir so dringend angewiesen sind? Noch dauert die Wintersaison exakt sechs Wochen. – «Wir waren erstmals in den Schweizer Alpen schlitteln. Dies war auf der Belalp. Schlitteln ist dort in der Winterzeit gerade mit Kindern sehr populär. Ich hatte eine Menge Spass – und fast einen Herzinfarkt.» «We went sledding in the Swiss Alps (my very first time!). This was in Belalp Switzerland»: ein Video mit tollen Aufnahmen von der Belalp – und von der Talabfahrt.

17. Februar

Alles gut gelaufen! Unsere Gäste sind gestern praktisch ohne grössere Probleme in Tschuggen eingetroffen. Da es diesmal doch eher solche waren, die erstmals nach Tschuggen kamen, sind wir sehr froh. Gepäcktransport, grosse Pendelbahn, kleine Gondelbahn, Erreichbarkeit der Chalets – das sind so die Fragen, die trotz detaillierter Checkliste dann halt doch noch und auch auf der Anfahrt geklärt werden müssen. Wir versuchen, da jederzeit erreichbar zu sein. So klappt das, und die Gäste können «unser» Tschuggen in vollen Zügen geniessen. – Geniessen heisst es auch am 09. März. Dann steht die Genuss-Schneeschuhwanderung Lucullus auf dem Programm. Von der Mittelstation Tschuggen geht es in rund 1 Stunde Laufzeit hinauf auf die Belalp, unter fachkundiger Führung, mit musikalischen Einlagen, alten Sagen, verschiedenen Gaumenfreuden und der Degustation von erlesenem Rebensaft. Ein Erlebnis für alle, die das Unvergessliche suchen! Achtung: Es hat noch Plätze frei. Eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich. Mehr.

16. Februar

Gäste wiederum für Tschuggen zu gewinnen, gelingt bei diesem Traumwetter etwas einfacher. «Wir kämen gerne nächstes Jahr wieder.» Das haben wir diese Woche schon zweimal so aufnehmen und reservieren dürfen. Ist doch schön, das «neue» Tschuggen! Traumwetter mit fantastischer Fernsicht. Die Nächte werden eher wieder kühler, was prima für den Schnee und den Erhalt der Talabfahrt ist. – Crowdfunding für das Kinderland Belalp: Noch fehlen rund 88’000 Franken zum Finanzierungs-Mindestziel von 200’000 Franken. Bei der Skischule Belalp zeigt man sich optimistisch, dass dieses Ziel in den restlichen 39 Tagen erreicht werden kann. Wenn es klappt, könnte bereits in diesem Sommer mit den Arbeiten begonnen werden. Zu einem Filmbeitrag (ab Minute 0.58) auf kanal9.ch.

15. Februar

Gestern haben wir uns hier um die Wege zu den einzelnen Chalets gekümmert. Nach dem Schneefall am vergangenen Wochenende waren einige Wege gar nicht beziehungsweise nicht mehr optimal begehbar. Das ist nun erledigt. Die nächsten Gäste werden bereits heute Freitag anreisen. Jene Gäste, die zurzeit hier in Tschuggen sind, konnten wir im Verlaufe der Woche aufsuchen. Wo drückt der Schuh? Was ist gut verlaufen, was könnte verbessert werden? Solche Gespräche bringen beidseits sehr viel, vor allem bringen sie uns Stammgäste. – Saas-Fee hatte vor drei Jahren mit dem «Hammerdeal» einen Preiskampf ausgelöst. Damals kauften knapp 100’000 Wintersportfans ein Saisonabo zum Dumpingpreis von 222 Franken. Nun kommt anscheinend das Aus für diese Aktion. Wie verschiedene Medien schreiben, schliesst sich Saas-Fee dem Tarifverbund Magic-Pass an. Der Magic-Pass kommt also Richtung Oberwallis. Und auch Richtung Belalp, wie schon angedeutet wurde?

14. Februar

Was wir unseren Gästen für diese Woche versprochen hatten, dürfen diese jetzt in vollen Zügen geniessen. Es herrscht prächtiges Wintersportwetter mit fantastischer Fernsicht. Die Nächte sind hier weiterhin im Minusbereich, tagsüber steigen die Temperaturen nun klar über die Nullgradgrenze an. Top-Wetter für Wintersportler. Diese können sich auch in den nächsten sechs Tagen auf ideale Bedingungen freuen. – Einen neuen Ski? Und diesen vor dem Kauf auf seine Eigenschaften testen – und das gleich auf der Belalp. Dieses Möglichkeit wird am kommenden Wochenende auf der Belalp geboten, durch die Walliser Skiproduktionsfirma RTC. Es werden zwei Testtage organisiert. RTC Ski werden im Wallis gefertigt. Die Manufaktur befindet sich in Glis. Dort wird jeder einzelne RTC Ski sorgfältig in Handarbeit hergestellt. Programm der Testtage.

13. Februar

Traumtage in Tschuggen und oben auf der Belalp. Der Tipp jetzt im (fast schon) Nachwinter: ein Ausflug zum Hotel Belalp am Aletschbord, was auch ohne Skis sehr gut möglich ist. Geniessen drinnen und draussen! Das Hotel verfügt über 26 Zimmer mit 80 Betten, Seminar- und Aufenthaltsräume, ein Panoramarestaurant mit 120 Sitzplätzen und eine Sonnenterrasse mit 150 Sitzplätzen. – Der Wochentipp! Diesmal könnte es klappen: mit dem Nachtskifahren oben auf der Belalp. Es steht morgen Abend von 19.00 bis 20.30 Uhr auf dem Programm. Mehr.

12. Februar

Den Schneefall lassen wir hinter uns. In den nächsten Tagen ist es unter Hochdruckeinfluss meist sonnig. Die Nächte bleiben noch frostig, die Tagestemperaturen steigen dagegen im Laufe der Woche an: Es wird wärmer. Die Sonne kommt zurück. Ein Blick aufs Wetter. – Schneesport abseits der Pisten boomt. Immer mehr Skifahrer und Snowboarder wagen sich abseits der präparierten Pisten, um die Natur pur im meterhohen Tiefschnee zu geniessen. Doch immer lauert auch die Gefahr. Lawinenkurse sind gefragt. Für gute bis sehr gute Schneesportler (Ski und Snowboard), mit Vorkenntnissen im Tiefschnee, bietet die Schneesportschule Belalp einen Freeride-Tag abseits der markierten Pisten. Freeriden – unterwegs im Aletschgebiet: ein Video auf kanal9.ch

11. Februar

Noch sieben Wochen bis Saisonschluss. Super: Es schneit! Das ist (nach diesen Sonnentagen) das Beste, was uns in Tschuggen passieren kann. Es stärkt die Talabfahrt, auf die wir auch in den nächsten Wochen sehr angewiesen sind. – Flexible Preise scheinen sich für die Skigebiete zu lohnen. Tageskarten oder Skipässe für mehrere Tage kosten nicht immer gleich viel. Sie sind je nach Nachfrage mal teurer, mal billiger. Verkauft werden die preislich flexiblen Tickets über die Onlineplattformen der Bergbahnen. Zu einem Artikel auf blick.ch. Auch die Belalp macht da mit. Seit zwei Jahren sind meteo-dynamische Tickets erhältlich. Das Wetter bestimmt den Preis der Tageskarte.

10. Februar

Und wieder ist ein Anreise-Samstag ohne weitere Probleme geschafft. Darüber sind wir immer sehr froh So schnell kann etwas nicht (ganz) rund laufen. Wir versuchen besonders am Samstag immer erreichbar zu sein. Es sind ja nicht nur Anreisen zu bewältigen. Am gleichen Tag reisen Gäste auch ab, müssen die Chalets gereinigt werden. «Wir sind im Chalet. Auch dieses ist tipptopp. Alles wunderbar. Wir danken Ihnen, wie Sie alles vorbereitet haben.» Die Ferien in Tschuggen können also starten! – Bei uns in Blatten-Belalp sind die Bahnen und der Tourismus unter einem Dach, werden von der gleichen Person geführt. Das ist nicht der Normalfall und kann (da sich der Tourismus für die Gäste einsetzen sollte) auch zu heftigen Diskussionen führen, wie gerade aktuell das Beispiel Crans-Montana zeigt. Dort möchte der Bahndirektor aus dem Verbund Magic-Pass eher aussteigen, der Tourismusdirektor erwartet da andere Zeichen. Zum Artikel. Knatsch im Skigebiet: zum Video.

09. Februar

Heute werden neue Gäste anreisen. Herzlich willkommen bei uns in Tschuggen! Die Sonne wird sich heute und in den nächsten Tagen eher spärlich zeigen. Ab morgen Sonntagabend und dann am Montag wird Schnee erwartet. Ab Dienstag, sicher ab Mittwoch können unsere Gäste wieder mit Sonnenbrille unterwegs sein. Das Wetter wird markant besser. – Projekt Ausbau Hexenland: Bis 27. März hoffen die Verantwortlichen, den Betrag von 200’000 Franken erreichen zu können. Um die diversen Investitionen im Kinderland angehen zu können, hat der Verein Hexenland Belalp ein Crowdfunding (eine Sammelaktion) gestartet. Der Verein Hexenland Belalp setzt sich zusammen aus der Schneesportschule Belalp, der IG Belalp, der Burgerschaft Naters, der Belalp Bahnen AG und Blatten Belalp Tourismus. Und heute darf doch schon mal von einem guten Zwischenziel geschrieben werden. Mehr als die Hälfte des Geldes ist gesammelt. Es fehlen noch 90’000 Franken – und sieben Wochen. Machen Sie mit: hier.

08. Februar

Den neuen Dorfplan Tschuggen haben wir für unsere Gäste nun auch auf unserer Homepage aufgeschaltet. Direkt auf der Startseite. Für einen Gast, der erstmals in Tschuggen weilt und eventuell erst abends anreist, ist es – wie wir immer wieder bemerken – sehr wichtig, auf einen solchen Dorfplan zurückgreifen zu können. Feedback eines Gastes, der kürzlich erstmals in Tschuggen war: «Wir waren sehr zufrieden und fühlten uns rundum gut betreut. Auf jeden Fall werden wir Sie weiterempfehlen. Vielen Dank für alles!» – Schock für die Skitourengänger, die hier im Gebiet unterwegs sind. Das Mittelaletschbiwak ist einer Lawine zum Opfer gefallen. (Standort der Hütte.) Ein einheimischer Bergführer, der in der Gegend war, entdeckte das völlig zerstörte Biwak. Zum Glück habe sich nach ersten Berichten zum Zeitpunkt der Lawine niemand in der Hütte oder in der Nähe aufgehalten. Im Moment ist noch unklar, ob das Biwak wieder aufgebaut wird. Der Unterstand mit 13 Schlafplätzen war vor allem bei Bergsteigern beliebt, die auf das Aletschhorn oder das Dreieckhorn wollten. Mehr.

07. Februar

Nach Traumtagen müssen wir uns wieder eher auf Schneetage einstellen. In der nächsten Nacht schon könnte es leicht schneien. Über das Wochenende geht es teils sonnig, teils bewölkt und mit Südwestwind sogar etwas milder weiter. Wie es jetzt aussieht, könnte es vom Sonntag bis Montagabend wieder eine rechte Ladung Schnee bringen. Das braucht es hier, denn schliesslich ist es ja Winter. – Die Kinder mögen nicht mehr so Ski fahren, der Frühling macht sich immer mehr bemerkbar: Das alles könnte im März dann der Fall sein. Blatten Belalp Tourismus hat uns gestern Unterlagen zukommen lassen für ein neues Angebot: Die Kinder können sich zwischen Naters bis hinauf auf die Belalp auf die Suche machen nach Hexen-Goldstücken. Wer die ausgefüllte Karte zurückbringt ins Tourismusbüro, kann eine Auszeichnung entgegennehmen. Und es kommt noch besser: Alle, die mitmachen, nehmen an einer Schlussverlosung teil. Zu gewinnen gibts tolle Preise: Saisonabonnement Belalp, Ferienwoche in Blatten und vieles mehr. Alles zur Hexen-Goldjagd finden Sie hier.

06. Februar

Wege im Schnee, zu den einzelnen Chalets. – Momentan ist besonders die Talabfahrt von Tschuggen hinunter nach Blatten sehr zu empfehlen. Sie ist derzeit in einem sehr guten Zustand. Das freut vor allem die Schlittler. Doch gerade beim Schlitteln heisst es aufgepasst! Jährlich passieren schweizweit rund 6’700 Schlittelunfälle – auch schwere. «Unfälle sind meistens auf eine falsche Pistenwahl oder das falsche Material zurückzuführen und geschehen bei Stürzen oder Kollisionen», so in einem Artikel auf tagblatt.ch. Am häufigsten verletzen sich Schlittler am Knie, Unterschenkel oder Rumpf. Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen sind typisch. Dabei verunfallen durchschnittlich mehr Männer als Frauen. «Männer überschätzen sich eher, und ihre Risikobereitschaft ist grösser.» Pistenwahl, Schlittenwahl, Ausrüstung, Verhalten: So schlitteln Sie sicher. Zum Artikel.

05. Februar

Traumwetter! Und auch die Schneeverhältnisse stimmen. Am kommenden Wochenende hofft man auf der Belalp ganz speziell auf schönes Wetter: Gleitschirmpiloten aus der ganzen Schweiz zeigen ihr Können auf der Belalp. Der Anlass richtet sich an alle Piloten, die schon mit Skis gestartet sind und den Plausch am sogenannten «Touch’n’Go» haben. «Touch and go» heisst in der Fliegersprache so viel wie Aufsetzen und Durchstarten. Auch Tandempiloten sind zugelassen. Der Startplatz liegt auf über 3’000 Meter über Meer und ist Ausgangspunkt für den Event. Die «Touch’n’Go»-Zonen befinden sich direkt neben den Skibars am Pistenrand. Das Konzept ist simpel: Auf dem Flug bis zur Kühmatte (1’100 Meter Höhendifferenz) sind drei «Touch’n’Go»-Zonen eingerichtet, die möglichst präzis durchfahren oder durchflogen werden sollen. Und natürlich darf eine Ziellandung am Schluss nicht fehlen … Mehr. – Und etwas sehr Positives zum Schluss: Endlich (nach vielen Jahren) gibt es wieder einen Ortsplan von Tschuggen. Blatten Belalp Tourismus hat diesen erstellen und uns ebenfalls zukommen lassen. Danke! Der neue Ortsplan der Siedlung Tschuggen (früher Feriendorf).

04. Februar

Wir sind mitten in der Wintersaison – und doch ist es bereits die achtletzte Woche der Saison. Bis Donnerstag dürfen wir nun drei super schöne Tage erwarten mit einer traumhaften Fernsicht. Nachts wird es immer noch recht kühl sein. – Angebote für Nichtskifahrer! Wallis Tourismus: «Auch wenn Sie nicht Ski fahren, lohnt es sich, die Winterferien im Wallis zu verbringen! Schneeschuhtrekkings, Winterwanderungen, Schlitteln: Es gibt diverse Möglichkeiten. – Und heute Abend steht ein Angebot für unsere kleinsten Gäste auf dem Programm: ein Kasperlitheater. Es ist zwar «nur» in Walliserdeutsch, aber das sollte nicht weiter ein Problem sein. Mehr.

03. Februar

«Wir sind soeben angekommen. Alles in bester Ordnung. Ganz herzlichen Dank für den netten Empfang!» Gelungener Gästewechsel gestern! Das ist jedesmal schön, wenn man am Samstagabend ein solches Fazit ziehen kann. – Die Bedeutung des Skisports: In Zukunft ist alles möglich: vom schleichenden Niedergang bis zum Comeback. Tatsache ist: Die Schweizer stehen weniger oft auf den Skis als vor zehn Jahren. Ein Minus von 21 Prozent. Skifahren wäre sehr gesund, wie mehrere Studien nachgewiesen haben. Skifahren verbessert die koordinativen, motorischen und kognitiven Fähigkeiten. Den Gegentrend einleiten: Die Skigebiete und Schweiz Tourismus unternehmen ihrerseits einiges, um Skifahrer anzulocken. Als Beispiel erwähnt werden die flexiblen Preise, auf die einzelne Skigebiete vermehrt setzen – wie bei uns auf der Belalp. Es gibt verschiedene Szenarien, wie es mit dem Skisport weitergehen wird – eines sieht vor, dass er sich neu erfindet. Zu einem (lesenswerten) Artikel in der «CoopZeitung».

02. Februar

Prächtiges Wintersportwetter mit einer fantastischen Fernsicht in den Bergen: Das ist für nächste Woche versprochen. Wie wär es mal (bei solchem Wetter) mit einem Gleitschirmflug auf der Belalp? Es gibt verschiedene Angebote. Die Belalp von oben: Einen kleinen Einblick gibt dieser Film hier, der in in diesen Tagen aufgeschaltet wurde. – Art Furrer, das Urgestein des Walliser Tourismus! Kritisch nimmt er in einem Artikel in der «RhoneZeitung» Stellung. Im Interview erklärt er, welche Denkfehler der Tourismus macht. Man müsse den Winter auf dem aktuellen Niveau halten und im Sommer massiv zulegen. Auch müsse sich das Wallis viel stärker im Erlebnistourismus engagieren. Das Marketing der Tourismusstationen nimmt er kritisch unter die Lupe: «Die Mitarbeiter der Tourismusbüros hüten nur noch den Computer, kennen ‚ihr‘ Gebiet aber gar nicht mehr. Was bringt es, ein paar Bilder auf Facebook oder Instagram zu posten? … Wir brauchen wieder mehr Identifikation mit der Region, die man vermarkten will, und einen persönlichen und bleibenden Eindruck. … Es geht um Glaubwürdigkeit.» Soll man jemandem glauben, der die Region verkaufen will, aber noch nie selber einen Fuss ins Gebiet gesetzt hat? Zum Artikel.

01. Februar

Immer wieder Schneefall: Das ist erfreulich – und so wird auch dieser Winter einen tollen Abschluss finden. Immer wieder Schneefall heisst auch: immer wieder Schneeschaufeln. Gestern (bei herrlichem Sonnenschein) widmeten wir uns dieser Aufgabe. – Über 100’000 Ferienwohnungen gibt es im Wallis. Mit Fernbedienungen für Heizungen in Zweitwohnungen könnte viel Energie gespart werden. Nun will der Bund Zweitwohnungsbesitzer für das Thema sensibilisieren. Viele der nur sporadisch bewohnten Zweitwohnungen werden während der gesamten Wintersaison auf mehr als 15 Grad erwärmt. Dieser Energieverschwendung will der Bund eine Ende setzen. Helfen soll dabei die moderne Technik. Fernbedienungen (wie wir sie immer mehr auch hier in Tschuggen antreffen) ermöglichen, die Temperatur im Chalet zu senken, falls sich niemand darin aufhält. Und bevor die Bewohner im Chalet ankommen, kann die Heizung wieder eingeschaltet werden. Die Bedienung erfolgt bequem per SMS, Telefon oder App. Der Heizenergieverbrauch könnte dadurch um 30 bis 60 Prozent reduziert werden. Das Bundesamt für Energie (BFE) und der Kanton Wallis haben am Donnerstag die Kampagne «MakeHeatSimple» vorgestellt. Ziel des Programms ist es, ferngesteuerte Heizungen in Ferienwohnungen zu fördern. «Wie heizen Zweitwohnungsbesitzer im Wallis?» Zu einem Artikel und zu einem Beitrag auf srf.ch